Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
215-216
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D RE I E R

DRELIN COURT

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Dei, ne per abuíum vocabulorum causa peccatiftatuatur; Predigt von der sichtbaren Rirche Chri-sti; Orario cie fynctetifino, quem vocant, & veraecclesiae unirate ; Disputationes de origine & pro-gressu philosophie ; de principiis fidei christianx,live de credendi régula; de corpore &c sanguineChristi in S. Eucharistia prxsente ; de justistcatione& certitudine gratix ex Job. IX, 20, 21 ; de poten-tia Dei; de indictione conciliorum; de primatu ro-mani Pontifias; de igné purgatorio, quem Creditromtna ecclesia; de variis materiis ad disputan-dum non ineptis. nec inutilibus ; Bedencken vorncaffelischen (Eolloqvio, so in den preußischen Zehen-den P. I besindlich. Un. W, d. Arnold.

DREIER ( Christian ), auch eilt lutherischer Theolo-gus, und Sohn des vorhergehenden D. ChristianDreiers, gebohren den 16 April 1659 zu Königs-berg in Preussen, ward in seiner Vaterstadt 1678Magister, 1686 Professor extraordinarius und Do-ktor Theologiä; starb aber schon 1691 den 18 Nov.unverheyrathet, nachdem er Disp. de sorcitudine;de contentione Michaelis Archangeli cum diabolo ;de conversione Judsorum, de Jesu Nazareno veroMelfia ex Ps. II, 7-9;, Differtatlones septem decommunione sub una heraus gehen lassen. Arnold»

DREIER ( Joach. ), ein Phüologus, von Lübeck bürtig,studirte zu Rostock und Tübingen, ward 1586 zuRo-stock Magister, und 1587 Conrector zu Lübeck, hattees in der griechischen Sprache sehr weit gebracht,schrieb viel griechische Carmina, gab Cebetis tabulamgriechisch und lateinisch mit seinen Anmerckungen.heraus, und starb im Febr. 1630. Seel. Mol..

DREIER (Matthias), ein JCtus, ist beyder RechteDoctor, und um 1698 Canonicus zu Hamburg inseiner Vaterstadt gewest; hat Disp. an requimurbona fides in prxlcriptione action, person.; Disp..inaug. utrum exceptio restitutionis in integram ex.capite minorenaitatis fit perpétua geschrieben, auchzu Placcii theatro anonymorum, welcher auf seinen.Vorschuß gedruckt worden ist, eine Vorrede gemacht,und ist um 1718 gestorben. Mob

DREIER (Petr.), ein lutherischer Tbcologus, geboh-ren 156; zu Lübeck, studirte zu Königsberg, allwo erzugleich in der osterbergcrischen Druckerey einen Cor-rector abgab, gieng darauf nach Wittenbcrg, wardallda 1595 Meister, und 1596 Prediger zu St.Ja-cob in seiner Vaterstadt, hatte zum Symbole: Ab.uno & ad unum omnia;. schrieb harmoniam pfalmo-evangelicam anniversariam ac psalmo - catechesin ;librum sententiarum, und Fragftücke aus dem gros-sen und kleinen Catéchisme, beydes in niedersachfl-scher Sprache; carmen heroicum in adventumElect.brandenb. Jo. Sigismvndi,, und starb dM 25 Dec.1649, im 87 Jahre.. Mol. See!.

DREIER (Petr.), ein Magister der Philosophie undArchidiaconus zu Hathersleben in seiner Vaterstadt,,lebte noch 1670, und schrieb Disp. de virtutibus ho«mileticis, veracitate, humanitäre & urbanitate;. de

natura metaphysices ; de natura logices, und de il-lustribus quxstionibus philosophicis. Mol.

DREEINCOURT (Can). einTHevlogus und re-formirter Prediger zu Paris, gebohren zu Sedan* 59 v i° Jul. studirte zu Sedan und Saumur,wurde 1618 Prediger nahe bey Langres, 1620 aberzu Paris. Er ist sonderlich in Tröstung der Kran-ken vor unvergleichlich gehalten worden, und hathauptsächlich zur Erbauung im Christenthum, undWiderlegung der römisch - katholischen Kirche geschrie-ben, als : consolations da l'unic fidele contre Usfrayeurs de la. mort , welche ins Deutsche übersetztsind; le combat romain ; la de fenfe du Calvin; répon-se au Prince Ernfi Landgrave de Hessen ; le jubile ; Uhibou des Jésuites ; le triomphe de Teglije fous la croix;la repunje au Pere Caitfin ; le faux Pafieur convaincu ;faux visage de T antiquité; de la reformation de T égli-se; contre les Mifiìonaìrs ; la Méfié trouvée dans ré-criture; von den drey Thronen Gottes re. Sonsthat er manchmal sieben Predigten in einem Tage ge-halten; da er aber wegen Alters nicht mehr auf dieKantzek steigen können, dennoch noch auf dem KircheHofe geprediget, und ist 1669, 2 Nov. im 75 Jahregestorben, kr. 8.

DRELIN COURT (Carl), ein Sohn des vorherge-henden, gebohren zu Paris 1633, 1 Februar, solteein Theologus werden, wendete sich aber wegenner schwachen Constitution und vielen Unpäßlichkeitzur Medicin, studirte zu Paris und Saumur, wurdezu Saumur 165:0 Magister, und zu Montpellier 1654Doctor. Das Jahr darauf nahm ihn der Marschallvon Turenne zu seinem Medico an: und bald dar-auf wurde er oberster Medicus der königlichen Ar-mee, so dieser Ma-schall in Flandern commaudirte,welches Amt er von 1656 bis 1658 verwaltet. Auuo1663 ernennte ihn der Könn. zu seinem ansstrordcitt-lichen Medico, und befrcyete ihn von allen ordcntmchcn und außerordentlichen Kaben. Anno 1668 wur-de er zu Leiden Professor Mrdicinä, und zwey Jahredarauf Professor Anatomiä dafelbst, starb auch allda1697, 31 May, und verbot, daß man zu seinem An-deucken eine Rede halten sollte. Seine Schriften s»wClarilsimum monspelienlis Apollinis stadium;_ departu octimestri vivaci diatriba; oratio super civita*tis & academite calamicatibus ; Anatomicum pntdu-dium; apologia medica, qua depellitur illa caiu*mnia, Medicos sexcentis annis Roma exulafio; ^

legende du Gascon, ou lettre Jur la méthode prétenduenouvelle de tailler la pierre ; Libitinx trophxa coMputata, welche Schrift er, als man sie unter deNahmen Aletopbili angegriffen, vertheidigte m 0 ^Traktat: Appendix ad Lihitin* trophxa; . P e j ementa anatomica ex vivorum sectionibus P etlC; Jd .fóeminarum ovis, welchen Traktat er in einemfk vertheidigt, der in der hifioire des ouvrages des Jvans ftefyet; de conceptione adverfaria; de. 1 j unl ( j efoetus membranis; de tunica fœtus wilantoiue,tunica, Chorio ; de membrana fœtus agnina ;

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