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DUERER (Albrecht), ein bcrühnckerMahler,Bildhauer,Kupsserstecher und Baumeister, gebohrrn zu Nürn-berg 1471 den 20 May, hat sich durch -verschiedenerare Zeichnungen in seiner Profeßion bekannt gemacht,weswegen er bey dem Kayser Maximilians I, der ihmbey einer gewissen Gelegenheit das Wapen für dieMahler, daß sie meinem blauen Felde 3 silberne oderweisse Schilde führen sollen, gegeben, und von LarolsV sehr hoch gehalten wurde; hat auch von mensch-licher Proportion; Unterweisung der Messung mitdem Äirckel und Sichtscheiv; cis urbibus, arcibuscastellisque eondendis & muniendis ; de varietate fi-gurarum ac flexuris partium ac gestibus imaginum
L-c. geschrieben, und ist 1527 den 6 April gestorben.Anno 1728 hat Lonr. Arend das Gedächtniß der Eh-ren des berühmten Mahlers 2 tlbr. Dürers zuGoßiar'in 8 heraus gegeben. Er. Pant. Ad. B.
DUERING, oder Umring, (Balthasar) , geb. zu Kö-nigsberg in Francken, kam gegen 1518 von Witken-berg nach Coburg, fieng daselbst zuerst an die evange-lische Lehre vorzutragen, und starb 1529, im 6z Jahr.Melanchthon sagt in einem Briefe: ER vir optimus& amans studiorum nostrorum ygj ni^cox^a.rixis, niliilHabens populäre. Thomä Licht am Abend. Schiegelinitia reformât, coburg.
DUERR (Daniel), ein würtembergischer TheologuchwarRuperti Sohn, und gab 1604 feines Vaters LvH,-ritum pias ac breves deproecipuis quibusdam religio-nis Christian® capitibus, ad tutandam patris fui inno-centiam, heraus.
DUERR (Ebrenfr.), gcbohrenzuMilau imDogtlande,i6;o den 29 Sept. studirte zu Jena, ward auch da-selbst 167; Magister, und hierauf erst Conrector inMagdeburg, darauf Decanus imMansfeldischcn,undendlich General-Superintendent und Präses Consi'sto-rii in Eisleben. Er starb 1715 den 6 Nov. und hin-terließ einige Leichen-Predigten, ingleichencine Dispu-tation de terra Advocatorum. Leb.
DUERR ( Joh.), ein lutherischer Theologus,gebohrcn zuDreßden i6r; den 3 Aug. legte sich in Wittenbergauf die Philosophie, Sprachen und Theologie, wlirdeHofprediger in Zerbst, wie auch nachgehends Pastor,Consistorialis und Superintendens daselbst, und nahmden Gradum Doctoris zu Wittenberg an. Endlichwurde er auch Professor Metaphysices und Theologiäin Zerbst, schrieb nuclenm catecheticum e Catechi-stno Lutherimajori; antiquam fidem Anhaltinorum;Syllogen distinctionum theologicarum ; pericopenjohanneam; zwiefache Antwort auf Vie zirickseci-sche Betrachtung eines andächtigen Heryens beyHeiligung Ves Sabbaths; eine Grünvonncrstags-Predigr; rc. nebst einigen Difputarionibus, Predigtenund Streit-Schrifften, und starb 1689, 6 Decembr.Ei. Be, a.
k U e R R ( Jo. Conr.), ein lutherischer Theologus,geboh-ren zu Nürnberg 162; den 26 Nov. studirte zu Al-torff, Jena, Helmstädt und Leipzig, wurde 1648 zu
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Morst Magister, folie eine Proftßion zu Rinteln krie-gen, welche er ausschlug, wurde aber hernach zu Al-terst Jnspector über die Alumnos, wie auch ProfessorMoralium und Poeseos; endlich aber Professor Theo-logiä, worauf er 1677 den 4 Julii gestorben, nachdemer Synopsin philosophie moralis; Ethicam paradig-maticam; Institutiones ethicas; problematamoralia ;terminos, distinctiones 8c divisiones philosophico-theologicas; Christianismi per hypothèses & dogma-ta Socinianoruin eversionem ; comm. de religionschristiana in Germaniam 8c iirrgulatim in remp. no-ribergensem inrrodufta ; isagogen in libros norma-les ecclellae norib. obfervationes ad textum aug.Confeflionis ; problematum moralium selestiorumcenturiam; Epistolam de Johanne Fausto, weiche MSchelhorns amoenitatibus literariis steht; Mich.Pic-carti Isagogen in lectionem Aristotelis auftam & il-lustratam ; Disputariones de Hsereticis ; de justifica-tione hominis peccatoris coram Deo Lc de bonisoperibus; de baprilmo, de pnepostera & impedien-da libertäre philosophandi, de sacra cœna, de ana-themate, de peenis, de Erhnicis, Judsis & Muham-metanis inexcusabilibus ad Rom. I, 20, de reconditaveterum sapientia in Poeris, welche letztere nachgk-hcuds seinen Inlìitutionibus ethicis vorgedruckt wor-den ;Orationes; cornpendinm seu enchiridionlheo-logiL moralis, welches Io.Mick). Kange 1698 zuAlterst und Jesper Swevberg 1699 zu Stockholm,mit Anmerckungen auflegen lassen, heraus gegeben.Zel. W, m.
DUERR (Rupenus), ein würtenbergischerDoctor Theo-logiä zu Schorndorff, aus einer alten berühmten Fa-milie, gebvhren um das Jahr 1525, studirte zu Tü-bingen, -ward anfangs Stadt-Pfarrer und Superin-tendens zu Pfortzhcim in Baden, bald aber zu Dur-lach, stcllcte verschiedene General-Synodos von Glau-bens-Artickeln an, unterschrieb die Form. Concordiä,verfertigte Disp. inaugural, de uno Mediators ac in-terceilbre nostro Christo ; sv&rveiii pias ac brevesde prœcipuis quibusdam religionis Christian® capiti-bus, welche letztere fein Sohn, Daniel, ad tutandampatris fui innocentiam, 1604 zu Straßburg M 8 kdi-ret, und starb 1580. Ei.
DUERREELD (Jac.), eiuTheologusundReetordesGyiunasii zu Osnabrüg, studirte zu Rostock und Rin-teln, lebte in der Mitte des 16 Seeuli, und schrieb:
discursum theologicum de 2 illis veritatis testibus,Apocalyps. VII, 11 descriptis ; Commentarium inCanticum Canticorum ; tr. de perfeverantia Sancto-rum christiana; Logicam exegeticam, dawider derJesuit Daniel L.oper die dialeälicarn carholicarnschrieb; dì /E in Apocalyps. XIII, 8 ; &c.
DUESSELDORF (Franc,), ein Prediger von Leydenin Holland, war in der Theologie und dem Jure wohlerfahren, predigte in Hotzgyd, und im HertzogthumEleve, neuste sich aber hernach nach Eolln begeben,woselbst er i6zo,ZiMrtz starb, nachdem er 2 Voll.
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