r;5 DUESSELDORFF DUGDALE
annalium, einen Tractat de matximonio non ineun-documhis, qui extra ecclesiam sunt, welcher erst
nach seinem Tode r6z6 zu Antwerpen in 8 gedrucktworden; diisert. de perditis in alea, und andereSchafften verfertiget. A.de DUESSELDORFF (Joh.)ft«&eJohannes.
D UETIUS (Ant.).«in Gymnasrarche zuAnrstcrdam,aus Hennegau bürtig, gab poeinata; descriptionemNineves; vitatn Tob. Majoris; quevelam pauper-tatis ; expostulatio/iem detemporum calamitatibus;carmen de natali Jesu; parsenefin ad liberalium ar-tium studiosos ; paraphraíïn sex psalmorum ; eclogas
heraus/ und starb zu Amsterdam den zoten August1567. Sw.
DUEZ (Paulus), ein Jesuite vonLüttich, war Predigerund Lector humaniorum Liter, hernach Rector zu Bar-lednc, endlich.ausder Universität zuPonta Mousson,und starb den i4Apr. 1644, 59 Jahr alt, nachdem ercomment, in selectasXii , «//i Sc Propertii elegias, Mo-sellam Anfonii , ir. in selecta veterum & recentio-rum epigrammata ; cantusMusarum ad Henricum II,Lotharingie ducem geschrieben; auch Alj>b. Rodrigues.exercitium perfectionis religiöse aus dkNI Spani-schen ins Frantzösische übersetzt. AIDUFFLsEUS (Corn.Kil.), sieht Kilianus (Com.).DUGDALE (Wilhelm), ein englischer Historiens,grbohren 1605,22 Sept. zu Shustock in der Graftschafft Warwick, studirte zu Coventry, wurde daraufvon seinem Vater in den Rechten selber unterwiesen,machte auch vermöge seines Fleisses grosse Progres-se» darume., verheyrathete sich in seinem 18 Jahre,und brachte auf einem Landgute, so er sich geknufft,seine Zeit mit Untersuchung der englischen Historiez»,begab sich darauf nach Londcn, ailwo er r6zg zumPurftvant at Arms, An. 1644 aber zum Wappen-He-rold, und endlich i677zum.obersten Herold an dem kö-niglichen Hofe ernennet wurde. Zur Zeit der inner-
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DUGLAS
DUHLIN
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versitâr An. 1642 mit dem Titel eines Magister beehr.' te. Er that 1648 eine Reise nach Franckreich, undstarb auf seinem Landgute Blythe 1686, 10 Februar».Seine Schrissten sind Monakìicon anglioanurn Evepandest» cctHobiorum , welche er nebst RogerioDodL'chchrtz in' z Vollern fel. heraus gegeben,worauf.. sie 1717.zu Londen wieder aufgelegt worden; bìforyand anfquities of Warwiçksbire ; tbe Baronage of En-gland ; a catalogue of tbe nobility ofEngland ; a cata-logue of tbe BaronetsofEngland; einL Historie der Kir-che St. Paukt zu Londcn; eine Historie der Dämme
. GeMchch Wappen zu sichren «in Verzeichniß derVoriadnngenbesenglischm Adels vor das Parlament;^ glle il! rnglischev'SM^L zavie.auch eine englischeUeberfctzung vonMre'ttii Geographie, welche pererShaw 1736 wieder aüMn lassen. Er hat auch
Hcnr. Speelmanns Concilia, nigleichen dessen Glos-sarium archaiologicum heraus gegeben. Wo. B.DUGLAS, fiefye Douglas.
D u GT/E U8, siehe Dough tcy.
DUGUET (Jacobus Josephus), ein Priester von derGesellfchafft des Oratorii, gcbohren zu Montbrifs»,woselbst sein Vater königlicher Advocat bey dcmPrc-sidial gewesen, den 9 Dcc. An. 1649, ward, nachdemer zu ParisAn. 1667 m gedachte Congrégation ge-treten, und nach diesem eine Zeitlang zu Saumur dieTheologie studiret,von seinem Obern nach Troyes ge-schickt , da er wider seinen Willen die Philosophiedrey Jahr lang lehren muste. Hierauf kam er An.1674 wieder nach Paris, allwo er nicht lange her-nach Diaconus und Priester wurde, und zugleich mitsonderbarem Beyfall dir Theologie erklärte. An. 1685hielt er sich zu Brüssel bey Ant. ArnalSo auf, kehrteaber, weil er die Lufft dieses Landes nicht gewöh-nen korrte, bald wieder in sein Vaterland zurück, oberschon daselbst viel Widerwärtigkeiten auszustehenhatte,und sonderlich in den letztenLebens-Jahren seineWohnung bald an diesem, bald an einem andern Or-te aufzuschlagen sich gcnöthiget sahe. Er starb zuParis den 25 Oct. An. 1733, uni> war ein guterFreund des P. (Qvegnel, der ihn; auch seine reüexi-ons morales über das Neue Testament vor dem Dru-cke zur Revision überschickte, worinne Duguct ziem-lich viel geändert hat. Seine übrigen Schrissten
sind : lettres de Pieté tff de morale , in 4 Tvmis ; ré-futation du fyfeme de la grâce generale de Air.Nicole;tr. des saints wy fier es ; tr. fur V ufere; tr. des exor-ci fites ; commentaire littéral ff spirituel fur la Genese,in 6 Dell. IN 12 ; explicat. de 77 des pfeamnes de David,in sieben dergleichen Bänden; réglés pour /’ intelligentce des écriture sainte ; explication du myfiere de la pas-sion de N. S. Jesus Chris ; tr. dogmatique für /’ eucha-riflie ; inßitutien d'un Prince , m traité des qualitésdes vertus & des devoirs d'im Souverain, Welches Buch erzum Unterricht des Printzen von Piémont geschrie-ben , aber in Franckreich verboten worden. SeineLebensbeschreibung steht für demselben.
DUHAN (Laur.), einLicentiat der Theologie und Mit-glied der Sorbonne zu Paris, von Chartres gebürtig,lehrte beynahe zo Jahr die Philosophie in dem Col-legio du Plcßis zu Paris, wurde darauf GrossMca-rius des Bischvffs von Antun, nachhero Cauonicuszu Chartres, und endlich zu Verdun, woselbst er z»Ende des Jahrs 1726, ohngefehr im 70 Jahr seinesAlters starb. Man hat von ihm unter andern einBuch,philosophus in urramque pariern betitelt. Mé-moires de liter. & d’ hist.
DUHLIN (Anna Regina), ein gelehrtes Frauen;im-mer in Hollstein, welches um i6co gelebet fyat, undin der Nachbarschasst von Crempe gestorben ist, hat einvolumen dictorum e lingulis periochis dierum do-' rainicorum festorumque evangelicis insigniorumselectorum atque illußratorum im Manuskript hin-terlassen. Mol.
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