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muß ihn nicht vermengen mit einem andern Eusebio,der nicht lange vorher gleichfalls Bischofs zu Parisgewesen, und den H. Germamun zu seinem Nach-folger gehabt. Er hak Hieroclis Bücher de fatoimbde comparatione Apollonii Tyanei cum Christo Wi-derlegt. Bu. da Bois hist. eccles. paris. Jon.
EUSEBIUS Romanus ,siehe le Prieur,
EUSEBIUS Romanus,, siehe Mabillon (Jo.).
EUSEBIUS, ein Bischofs zu Samosata, im 4 Seen-lo, hat sich den Arianern aufs äusserste widersetzet, istdarüber An. 373 ins Elend gejagt worden1 hat sichAn. Z 78 auf- dem antiochenischen Concilio befunden,und die orientalischen Kirchen visitirrt, und ist in ei-ner kleinen Stadt, Nahmens Dolicha, von einem ari-nischcn Weibe, mit einem Ziegel auf den Kopfge-worffen, xmd An 379 getödtct worden. H. C.Ea.
EUSEBIUS, mit dem Beynahmen Seholasticus, hatim 5 Seculo zu derKayser Arcavix und -Honorii Zei-ten florirt,und den Krieg wider Gainas in Versen be-schrieben.
EUSEBIUS, ein Bischofs zu Thessalonich, im Ansän-ge des 7 Srculi, hat nebst dem Mönch, NahmensAndreas, die Irrthümer der Aphthartodoceten in 12Büchern widerleget. Pho. C.
EUSEBIUS, ein Bifchoffzu Derceilim4Seculo,aris, Sardinien bärtig, ist anfänglich Lector in der römi-sche» Kirchen gewest, und hat sich auf dem Conciliozu Mayland den Anschlägen der Arianer hefftig wi-dersetzt , worüber er nach Scythopolis ins Elend ver-jaget worden. Er hat auch dem alexandrinische»Synodo mit beygewvhnet, und sich in Italien demAuxeniio von Mayland widersetzet, wo rauf er 371oder 373 gestorben. Sonst hat er des Eufebìì O-sarienßs Comment, über die Psalmen aus dem Grie-chischen ins Lateinische übersetzet, auch einige Schrif-ten verfertiget, welche aber ausser einige Briefe nichtmehr vorhanden sind. Hie. 0.
EUSEBIUS Ulmigena, siehe Bertram (Joh.Frid.)»
de EUSEBIIS (Philomarus), siehe Roffi (Joh. Bapt.).
EUSEBIUS lìeognostus, siehe vonGohren(Adolph,Wilhelm.).
EUSTACHE, siehe MairreEustache.
EUSTACHIUS, siehe Eustathius.
EUSTACHIUS, sieheS.Bonaventura.
EUSTACHIUS de Divinis, fitfc deDivinis.
EUSTACHIUS Nicosxa.jt^eNicosia. ,
EUSTACHIUS de Pisis, ein Dominicaner ausder Mitte des 17 Seculi, hatte den Zunahmen vonseiner Vaterstadt, und schrieb del rofiuio della bmaVergim, so zu Florentz 1647 gedruckt worden. Ech.
EUSTACHIUS van der Rivieren, siehe de Zichenis.
EUSTACHIUS de Zichenis, siehe de Zicheni*.
EUSTACHIUS (Bartholom.), ritt italiänischer Me-dicus, gebohren zu Sanfeverino, einem Orte bey Sa-lrrno, florirte im 16 Seculo, war anfangs Leib-Me-dicus bey dem Hertzog von Urbino,hernach aber Pro«
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komedicus und Anatomiä in Lyceo rsmano Profes-sor, wie auch des heiligen Laroli Borromai, JuliiLeltrii de Ruvere und anderer Cardinäle und vor-nehmen Herren in Rom Lcib-Medicus. Er suchtedie Ehre des Galemis wider die offt ungegründete»Beschuldigungen des Vefalii zu retten, entdeckte zuerstdie renes succenmriacos oder capsulas atrabiliarias,fand bey der Section eines Pferdes den ductumtho-racicum, wüste aber nicht was er daraus machensvlte, beschrieb die sogenannte tubam eustachianam, t>i<von den Zeiten Alcmäonis in Vergessenheit gerathen,legte sich die Erfindung des Stapedis nutet den OslTculis audicus bey, brachte auch sonst viel andere ana-tomische Mcrckwürdigkeitcn aufs Tapet, und gab denLrorianum mit seinen Anmerkungen, wie auch opu-feula anatoinica de renibus, dentibus, aure incerîia,oslibus, azygo &c. heraus. Seine tabulas anato-micas, welche mit grossem Fleisse gemacht sind, hatJoh. Maria Lancisixîs allererst 1714 zu Rom mit ei-ner Nachricht von Eustachii Leben drucken lassen.Sie sind hernach auch des Maugcti theatro anato-mico einvcrkcibet worden. To.
EUSTACHIUS (Cornelius), siehe Cordus ( Eu*ricius ).
EUSTACHIUS (David) , ritt reformrrter Predigetzu Montpellier, aus Dauphine, hat im 17 Seculo ge-lebet, demNational-Synodo zuLoudun 1659 beygc-wohnet, und 1 es remedes salutaires contre la fepaUt'tion d’avec le Dieu; la viffohr de la foi ; orateurTertuüe convaincu ; une repense au Pcre Aleynìer Jc*Predigten !c. hinterlassen. B.
EUSTACHIUS (Caspar), siehe Statius.
EUSTACHIUS (Joh. Martin.), ein Philosophus undMedicus von Gambatcsa aus dem Neapolitanischen-lebte um das Ende des 16 Seculi, und schrieb vicaP
Galen! ; introductionem, feu medicum; de medici'ein» anriquirate. To.
EUSTACHIUS (Joh. Nicol. ), ein Vetter des vorihergehenden Joh. Martini, Medicus von Gambaft^in dem Neapolitanischen, gab 1608 zu Neapolisaus Opusculum de aöre liruque Beneventanx civ 1 'taris.
EUSTACHIUS (Jo. Paul.), siehe Menaehem ö-dlola.
EUSTACHIUS (Jo.Thom.), ritt Sohl,Joh.rtt^tini, gkbohren zuTroja inApxrlien, den7Jun.studirte zu Neapel in dem Oratorio S.Nerü, zudem"Orden er sich schon 1592 bekennete, erwarb sich inve»Grundspraci-en und in der Theologie eine grossesenschasst, hatt« auch die Patres wohl inne, wucd^nachdem er langemit Predigen zugebracht, 1612fchoff von Larina, legte aber nach 4 Jahren solch W'inieder, begab sich wieder in sei« OrasoriuM iLNeapolis, und starb den 1 Jan. 1641. Seme.Scht^ken sind : liber ecclesiarum, imaginum ac titqlpf 1 . 1b. Virginis; de observantia, invocarionèSc imitai
ne ejusdcmScc. Ug.