Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
445-446
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44î eustasius eustathius

^STasius, oder Eustathius, ein Abt zu Lurcul,"ud Nachfolger des heiligen Loiumbani, dessen Schü-»r er gewesen, hat zu Anfange des 7Scculi florirt,'ir aus Burgund bürtig gcwcst, und hat auf dem 627gehaltenen Synodo zu Masco» die Regel des heiligenV. .mbani verfochten , auch dessen Itinetatium be-Iwrieben, welches Ionas in vira Columbani zu ge-"tauchen gcwust. Ea. I-Iist.literair. de France.

EüSTATHIUS, siehe Eustachius.jS T a T H I U S, ein Patriarch zu Antiochien, im 4^eeulo, von Side inPampHylien, war, ehe er nachMkrochà kam, Bifchoff, zu Beroa in Syrien, hatteMe treffliche Beredsamkeit, führte sich in Vertheidi-9 >>ng der Rechtgläubigen wider die Arianer sehr Hess-/g stuf, wurde aber auf ihr Anstifften seines Amtesmsetzet, und wegen unterschiedener falschen Beschul-lgungen nach Trajanope! in Thrakien verwiesen. ObMn gl^ch (-eine Unschuld bald offenbar wurde, so istn "vch umimE^eilio gestorben, und hat »rario-A/v ^ Constandnum Imperatorem , welche in Sariitis Sanctorum steht, ingleichen dissertationem detinf astrimyt!l ° geschrieben. Es wird ihm auch von

„"'gen der Commentarius in Hexaëmeron, welchen„ e ?^ u «ti«s mit Anmerckungen heraus gegeben, der«nt? "'i>encdncis sacris stehet,zugeeignet; wiewohlbafatt Missel», und ihn dem folgenden Eu-i>ei-r 10 Constantinopel zuschreiben. Von seine»Und gegangenen Schriffren trifft man noch hinp wieder, vornemlich aber in Fabricii Bibl. gr. einige/“gmentaun. Fa.C. O.Soc.

EüST a t-

i,a ^THIUS, ein Metropolit,wo aber und wenn,^""ekannt, schrieb ß‘* i*ov*x‘** >w

ÁL*' 7lv TZy «-'p* ùvtov, welches Merck in der kayserl.L id 8 zu Wien in Manuskript liegt. Fa.

ti en ^THius, oder wie ihn einige unrecht nen-erst M^älbius, einjGrieche von Constanlinopel, warstanei ^lîerRhetorum, hernach Diaconus zu Con-lèhxss ,"pel. und endlich um 1160 Ertz-Bifchoff vonDy>nv/.?"^eh, schrieb Commentaria in Hvmtrum , &

7 , 0 ”yßi

penegelin. Der P. Alessandro Politi, ein

I/Ncus Reg. piarum Scholarumchat eine lateinischeZersetzung dieses Commentam gemacht, welche zr,

A°rentz in 3 Tonus in fol. 17?° sqg- gedruckt worden,!""N hat ferner unter seinem Nahmen V l ä

8e Ismenes amoribus, von denen noch unge,Nj'K. ob sie aus seiner Feder geflossen. A't der kay,^ M)eu Bibliothek zu Wien liegt dessen commentai raslUiK a ‘ i0nem eccleliasticum S. Jubanms ® mHa J cen '\

ander« Bibliothecken z.E. in der Rvostgardi,

linder man auch etliche Reden und Brreft drssel-

k». Lam.

S THlus - «in Ketzer im 4 Seculo, war einUttlïv' Unt> llielt diesen Stand so hoch, daß er alle«rryllgten Personen vorn ewigen Leben ausschloß,

à ",^as Gebet, so in Privat -Häusern geschehe, fur

"usschrie; verlangte auch von seinen Nachfol-

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gern, daß sie alle ihre Güter verlassen, sich besonderskleiden, und kein Fleisch essen soltcn. Epiphanius.

EUSTATHIUS, ein guterRedner, von Epiphancain Syrien bürtig, Hat496gclebet, undeincompen-

dium chronícum von /Enea bis auf Anastalium, ei-ne Beschreibung der Eroberung von Amida, und ei-nige andere Sachen heraus gehen lassen. 8. C.Fa.

EUSTATHIUS, ein beredtcrMannausAfnca um440, hat des Basilü 9 Reden über das Hexaeme-ron aus dem Griechischen ins Lateinische übersetzet.8>g. C.

EUSTATHIUS aS. Paulo, stehe a S. Paulo.

EUSTATHIUS, oder Eustachius , ein Patriciuszu Rom, lebte um 1025, und schrieb judleium de nu-ptiis consobrinorum, so man in Freberi jure gr$-co-rom. antrifft. Er wirb auch vor den Verfasserdes Buchs mçl xpovixwv íictT>i/ucÌTtev ober de variatemporis in foro observatione gehalten, das mitSiin.Schardii lateinischer Uebersetzung zu Basel 1561in 8 gedruckt, hernach von Jac. Lujacio mit den Ei-bris Laülicon, und zuletzt vonJoh. lheunclavio in sei-nem jure grceco • romano tötn. II rdirt worden. Fa.

EUSTATHUS, flehe Gruterus (Janus).

EUSTEPHIUS, ein Sophiste von Aphrodisium, hateinige Reden geschrieben. H. S.

EUSTHENIUS (Claudius), KaysersDiocletiamge-heimer Secretarius um 285 , schrieb dieses seinesHerrn, wie auch der Kayscr -Herculei, Gaicrii undConstantin» Leben, in 4 Büchern, welche.verlorengangen. Ea.

EUSTOCHI A, ober Eustochium, eine Tochter derTorsos und Enckelin der Paula aus dem berühmtenGeschlechte der Acmilier zu Rom, lebte im 4 Seculoim Nonnen-Kloster zu Bethlehem unter -HieronpmiAnführung, mit dem sie samt ihrer Groß - MutterPaula nach Palästinam gegangen,und nach deren 404erfolgten Tode dieAnfsicht über obiges Kloster bekoinrn.Sie ist 419 gestorben, nachdem sie viel Verfolgungund Verdruß vom Patriarchen zu Jerusalem, Johan-ne, ausgestanden. Wegen ihrer grossen Erfahrungin der lateinischen, griechischen und hebräischen Spra-che ward sie ein neues Wunder der Welt genen-net. Hie.

E U S T O C H I U S, ein Sophiste aus Eappadocien, zurZeit des Kaysers Tonstands tm 7 Seculo, hat vonfeinem Vaterlande und von den Geschichten des Kay-sers Lonstantis geschrieben. H. S.

EUSTRATIUS, ein Priester zu Constantinvpehum578, hat von demZustande der Seelen nach dem To-de, wie auch von dem Leben des Patriarchen Eutychiigeschrieben. Das Buch von dem Zustande der See-len hatL.Allarius 1655 zu Rom griechisch und latei-nisch heraus gegeben, und zugleich von dem Leben undSchriffteu dieses Mannes gehandelt. Pho. C. Poslev.AS. O.

EUSTRATIUS, tin Metropolit von Nicaa, schrieblibros 2 contra Armenios (darinnt er aber selbst eini-

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