Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
447-448
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EUTA

EUTOCIUS

EUTROPIUS

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ge anstößige Reden geführet, welche er ii4oausdemSynvdo zu Constantinopel revocircn müssen) inglei-chcn von der Ausgchung des Heiligen Geistes widerChrysolorain comm. in polier, analytica und ethicaArillotelis. Alias. Con. C. O.

EUTA (Henricus), stehe Oyta.

EUTECNIUS, ein Sophist aus den ersten Scculis,hat Paraphrases in Nicandri Theriaca & Alexiphar-maca, wie auch über Oppiani Halievtica, Cyneged-ca unb Ixevtica verfertiget, welche in der kaiserlichenBibliothek zu Wien im Manuscrit liegen. Die Pa-raphrases inOppiani Ixevtica hat Erafmus LVmding1702 zu Coppcnhagen mit einer lateinischen Ucberse-tz«ng drucken lassen. Lam.

E U T H A L I U s, du Bischoff zu Sulky, vorher aberDiaconus der Kirche zu Alexandrie» in dem z Seculo,hat prolvgnm in epiilolas Pauli, in afta Apostolo-rum 8c Epiilolas canonicas geschrieben, welche ILiUt»rc»t. 2 llcf. Tacagnius in feinen Colleftaneis monu-mentorum veterum eccieli® grxcx 8c latin® druckenlassen. Fa. C. AE. O.

EUTHALIUS, ein Mönch des Ordens Basilii zuRhodus, hat um iZOO fiorirt, und eine griechischeConcordantz über die Bibel geschrieben, die aber nochnicht gedruckt ist. Fa.

EUTH YCLES, ein griechischer Comödien-Schreiber,hat ein Drama, 'Ar«x-,»7-« genannt, verfertiget,so ver-loren gegangen. 8. Scho'islles Ariilophanis.

E U T H Y D E M U S, ein Archen zu Athen, lebte im 4Jahr der 106 Olympiade, den einige fälschlich Lude-mum nennen, hat ein Werck wie auch

einige Verse, die er unter shesioOi Nahmen bekanntgemacht, geschrieben rc. Ar.Jon.

EUTHYMIUS Zigabenus, ein Mönch zu Con-stantinopel um ni6,war bey dcmKayftr i» grossenGtNadcN, UNd schrieb Ortbodox® lidei dogmatlcampanopliamz comment, in Plalmos Davidis & decemtacr® Scriptur® cantica, UNd IV Evangelia, WelcheSchrifften in den Biblioth. PP. stehen. Sein Com-ment, in Epiilolas S. Pauli ; disp. cum saraceno quo-dam philos.de fide; capita XII adverses veteris Ho-rn® ast'eclas demonllrantia, non ex Filio procedereSpiritum S. ; Or. in obitum Eustathii thelialonicen-sis Archiepifcopi ; epistol® adverlus Phundagi agitas,five Bogomilos 6c Mastalianos, ut 8c contra Arme-nios; encomium in venerationem fanct® deipar*liegen noch im Manuscript. C. Eam. O. Fa.

EUTICU 5 (Henr.), ein Medicus aus Francken,zuEnde des i; Seculi, hat scommata oder lustigeGchcry-Reden Scr Jugend ; desgleichen eine 8aty-ram wider die Sophisten, DialeLllcos und Feindeder humaniorum; ferner laudes Beat® Virginis;epiilolas, und verschiedene Mkdicinische Schrifftenverfertiget. T. Fa.

EUTIPHRON, siehe Petitus (Petrus).

EUTOCIUS, von Ascalon, einMathematicus, hatzu Ende des z Seculi grlrbrt, und Commenwria über

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des Arcbimedis iplneram & cylindrum, it.de circuitdimenllone 6c de centris gravium planorum ; fer-ner Comment, in Apollonii 4 priores libros coni*corum geschrieben. Fa.

EUTROPIUS » ein Presbyter, und des Augustin-Schüler, fiorirte um 430, und schrieb 2 epiilolas adsuas sorores ancilJas Christi, proprer monasticam vi*tarn exheredatas a parentibus, Welche aber verlorengangen. Cen. Fa.

EUTROPIUS, ein Presbyter aus der Lombardiezu Ende des 8 Seculi, hat einen traft, de juribu*ac privilegiis imperatorum in Imperio rom. geschrie-ben , welcher in Flac'ii catal. test. verit. und in Gol‘daßi monarch. imp. Tom, I stehet. Fa.

EUTROPIUS, ein guter Freund desSivonii 2 fpc&linaris, war, wie es scheinet, zu Auvergne, oder in«Konischen gcbohren, bekümmerte sich anfänglich uwkeine Bedienung', sondern suchte sein Vergnügen al-lein im Studiren, und besonders in der Philosoph^woriune er den Grundsätzen des Plaronis und V\°"tini folgte. Als ihn aber Gidsmus467 zu sich »amRom beruffeu, ließ er sich auch von demselben zuAWnehmung einiger Aemter bewegen, woriune er nawUnd nach bis zu der Würde eines Prafecti, vermuth-lich in Gallien, gestiegen, wiewohl er deswegen den-noch die Philosophie niemahls beyseite gcfttzet. Vo"seinen übrigen Umständen und der Zeit seines Todesist nichts bekannt. Sidonius in epp. paffim. Hist° irelir. de la France t. 2.

EUTROPIUS, ein Bisch off von Orange im 5 Sccn-lo, war von vornehmen und reichen Eltern zu Maestille gebohren, und führte in stinerJugend nichtdsbesten Wandel, heyrathete aber nach der Hand ewFrauenzimmer, die ihm eine Liebe zur Tugend bei?brachte, und ihn nachhero durch ihren Tod b weg^lich rührte. Der Bischoff von Marseille,Eustacll"^machte ihn wider feinen Willenzmn Diacono. Nawdiesem wehltc man ihn zum Bischoff von OranS'An. 475 wohnte er dem Ecncilio zu Arles bey;. D ;,%tit seines Todes aber ist nicht bekannt. Die esn-gsche Kirche hat ihn canonisirt, und stinGedächwvauf den 27 May gesetzt. Einige von den neuern W'ten ihn vor den Verfasser zweyer Briefe an V X *LSchwestern, die sich in den geistlichen Stand begden, und deswegen von ihren Eltern enterbet worce ^welche aber Gennavius, einem Priester diesesmens beygeleget. Eine von dergleichen Epll«wird unter denWercken angetroffen,welche wand .-Hiersnyms fälschlich zugeschrieben. Histoire U« erre de la France tom. 2. - .f

EUTROPIUS, eirt Bischoff zu Valentia '»nien, vorher Abbas servltanus Bencdictinee-T,^dens, hat zu Ende des 6ten Seculi gelebt, nnv«,^Schrifft de ofto virils; wie auch einen Brief aJ ojl3 .trum Episeopum irtabicensem de distristione wchorum 6c ruina monasticorum geschrieben, , ^;bl-

Holßenti çodice regularum, ersteres aber «N *p l rrlJ öi