Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
469-470
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F A B E R

FABER

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OÎW Runcinús, (Joli.), tin französischerJvèítlá *... {„

h , von Bourdeaux, im Bißthum Angoulesme, inver Mitte des 14 Scculi, wurdeDoktor lübtilis undP et lpicaciffimas und fundamentale genannt. . ManVon ihm Coim in Institutiones, der J1I Venedig*488 in foi. gedruckt worden. Es wird ihm auchein Breviarium oder knrtzer Comm. in Codicem JUÍgeschrieben. Fa.

(Joh. Heinr.), gebohren 1592, den Z Sepk.. vhWeinsperg, studirte zu Adelberg, Maulbrunn und^-"oingeil, kam 1621 als Diaconus nach Augspurg^ die Barsüsser-Kirche, wurde aber 1629 nebst seifCollege» von den Catholischen verjagt, worauf erUch eine Zeitlang im Würtenrbcrgischcn aufgehalten,xJ^.er i6zi Pfarrer zu Hunwcik in der Herrschafft^rchcnwcyer, und 1632 nach Augspurg zurücke be-fînworden. Als ihn die Catholischen nach der nord-Mger Schlacht 1635 auf das neue absetzten, lebte erJahr als ein Privatus zu Augspurg Üttier man-"lcrley Trübsalen, schlug auch 1641 einen Beruf inx^5,^înisterium zu Regenspurg aus, trat aber doch«Mich nach dem westphälischcn Frieden wieder in dasMinisterium zu Augspurg, und wurde Pastor zu St.

- schrieb lutherischen -Hcryklopffcr über den

Nickel vorn heiligen Abendmahlz Leichen - Predig-en, und stcub den 27 Aug. 1661, iiu 70 Jahre. FL(Joh. Jac.), ein lutherischer Theologus undObiger zu Stutgard, lebte in' der Mitte des 17 Se-schrieb unter ander» Muster und probe einesecht - theologischen Lehrers wider die sauberertz und ^xen, in 6 Predigten.

E (joh. Fuävv.), ein gecrönter Poete,war;u Oct-^ge», und nachgchends zu Herrsprück Schul-CoUe-dh endlich aber Collega qviuta Claßis im Gymnasio.^chno zu Nürnberg, hinterließ Poemaca, und starbx^Nov. 1678. W,d.

j . E R (Johann Matthäus), ein Medicuszu Augspurg,^re »in 1677, und schrieb unter andern: Strychno-h'ft 111 - 171 ’ explicantem strychnimanici s. solani furiosip 4 'Oriarn, noram & antidotum.

(Joh. Miehael), stehe joh. Michael.

A E R (Joh. Rodalphus) , ein JCtus, in der ersten^'sste des 17 Scculi, lebte zu Grenoble, und schrieb :

'(irnentaüum ad Institutiones justinianeas; wiep ^ Systeme juris civilis, criminalis, canoniei &

st> 1643 zu Genf in fol. gedruckt worden,x, E R (Matthias), aus Bayern, war anfänglich Pfar-torNeumarckt in der Ober-Pfaltz, Hernach Vifita-w»/? î>em aichstädtischc-i District, zugleich Prediger,Uns en ^"ch an der St. Mauritü-KircHe, Professorn, ^rvcancellarius zu Jugolstadt, begab sich 1637Nr rï fn . * n die Societät Jesu, wechselte untcrschicde-schrstl îî^'Schrifftkn mit den Profcssoribuszu Altorff,hu! COUc iomim opus tripart. inglclchcn austariern

Al und starb 1653, 26 April zu Tyrnau.

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FABER (Nie.), siehe Peirefrius.

ÇABER (Nicolaus), steht Faber (Guida).

FABER (Nicolaus), ein Frantzose, gebohrenden 2 Iul.1544 zu Päris, brachte sich in der Jugend in dem Col-lcgiv de la Marche durch einen unglücklichen Stichmit dem Federmesser um ein Auge, studirte zu Tou-louse, Pavia und Bologna, wurde 1572 königlicherfrantzvsischer Rath über die Wasser und Waldungen,legte aber nach einiger Zeit dieses Amt nieder, und er-lustigte sich in der Einsamkeit mit StudirennndCor-respondentz gelehrter Leute; erfand auch eine beson-dere Art den Zirckel ausznmcssen. Nach biestm wur-de er wieder an den Hof gezogen, und 1596 zu desPrintzen Lonve, wie auch 1611 zu Lvdovici XillJnformatore gemacht. Er schickte dem Baroniorich-tige Anmcrckungen, welche derselbe seinen annalibuseinverleibte, gab Hilarii Ri-äavknßs fragmenta her-aus, verfertigte Anmerckungen über Genecä Sck-rilsiten, wie auch einige andere Wrrcke, die 1614 zu Pa-ris unter dem Titel opuscula in 4 zusammen herausgekommen, und starb 1612, den 4 November, àmachte sich selbst folgende Grabschrifft: -

Nicolaus FaberPeccator non unus ex multisHic jaceo. >

Quid de me -dici veriusAut a me utilius non video.

Agnosco, borie Jesu, tu ignofce.

Ad hoc enim natus es, ad hoc pallus,

Ad hoc pro nobis trenmisti,

Ut per te securi essemus. ‘

Sein Leben haben Po. le Beqve, Io. Goulu, undFr. Balbus beschrieben ; von denen nrau auchdas letztere in Cbrift. Grypbii vitis ielectis sindehSam. Pe. VÍ Mo. Nie.

FABER Paulutius, siehe PauiutitK.

FABER (Petrus), von Amiens, docirtt zu Paris dieHumaniora und Rhetoric, legte sich hernach auf dieTheologie, wurde in der Normandie befördert, schrieble grand art de Rhétorique, und starb 1585 int Mcrtz.Lau.

FABER (Petrus), ein oberster Parlaments-Herr, oderPräsident von Toulouse, war aus cinenr Orte dieserVogtey, Sanjoregenaunt,bürtig, schrieb einen Comm.de Magistratibus romanis, welcher in Sailengre the-sauro antiquitat. roman, stehet; de regulis juris ; deDei nomine &attributis; commentarium de regu-Jis juris antiqui; Semestria, libris 3 ; Agonisticonde re athletica, ludisque veterum gymnicis, muiicisarque circenlibus ; Spicilegiorum Hbros 3 ; opustelf.il arum, cum eius paralipomenis , welche in den'Fhetimrurn Gronovii T. VIII gebracht worden; wirddes piagii beschuldiget und starb i6oo den 2O Mayim 6ofrn Jahre am Schlage, gleich als er auf demRichter-Stuhl fasse. Sein Leben hat besonders Ni-col. ü>klgnSmuü beschrieben, welches 1647 zu Dillin-Gg 2 gc»