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testantes, ut in Marchiam, ita etiam in Pomeraniatstrecipiendi fine? Is. '
FABRICIUS (Henricus), ein Medicus, gebohrenzuBergzabern 1547/. studirte zu Wittenberg, Straßburgund Heidelberg, wurde von den Standen in denNie-verlanden mit dem Charactcr eines Oratoris auf denReichstag nach Svcycr geschickt, darauf vom Kay-ser zum Poeten gekronct, und nach vollendeter ReisemJtalien 1474 zu Basel zumDoctor in der Philoso-phie nnd Medicin gemacht. Hierauf wurde er 1577Reccor am Gymnasto zu'Hornbach, practicirte in derMedicin, schrieb vlram Ilieronymi Tragi, desgleichenEpigrammara; Orat. de Caji Julii Caesaris gestis;Auszug bewährter Historien der fürnehmsten hei-lige,» Gottes, und starb daselbst den 28 Mertz 1612.Fr. Fa. Ad.
FABRICIUS (Hermann), sieht Fabronius.
FABRICIUS (Hieronymus), ein italiänischer Medi-kus, gebohreni;;/zuAqvapindent, oder AqvluaimToscam'schen, wovon er auch den Zunahmen erhalten,studirte zu Padua, und erhielt daselbst 156z die Do-ctor-Würde, und 156; die Proftßionem Anatomiä,
. welche er über 50 Jahr mit vieler Eeschicklichkeit ver-waltete, auch deswegen von derivenetianischen Repu-blic mit einem jährlichen Gehalt von tausend Eroneirim Golde versorget, zum Ritter vonSt. Marco ge-macht, mit einer güldenen Kette beschencket und zumAntecessorc s, praordinario ernennet wurde, in wel-chen Chrenstellen er endlich 1619 den 2g May, im 82Jahre stincsÄlters mit Lobe abgegangen nachdemer schon, 1609, Alters und Schwachheit halber seinesAmtes, jedoch mit Beybehaltung aller Eiukünstre er-lassen worden. Er legte sich die Erfindung der Val-vuiarum in den Blutadern bey, wölke kill vollständi-ges System» anatomicum schreiben, brachte aber sol-ches nicht zum Stande, sondern gab nur einig« zurAnatcmre und Physiologie gehörige Trackatc eintzclnheraus, als de artiiicio muíçuli & oilium ; de arti-culanonibus; de oculis, aur-e 8c laryngé; de ov-i : 8cpulh formatione ; de respiratione; de brutorumlo-
. quela; de integumenris animalium; de motu lo-cale animali secundum totum ; de visione, voce, au-
ditu, die nachmahls mit der Vorrede D, Iah. Boh-nen« zu Leipzig 1687 in fol. unter dem Titel: Opernemnia phyliologica 8c ?na;omica zm'ammen gedruckt,am vollständigsten aber von O. Beruh Siegfr. Albi-no 173-- zu Leiden ediret worden,verfertigte auch unter-schiedene chirurgische Bücher, die am ersten zu Padua1617 in fol.imter dem Titel: Opera chirurgica induas partes divisa zum Vorschein gekommen, w, m.Ghii. Tom. Gast. Pap.
FABRICIUS (Hier.), vonAugspurg, ein Sohn Si-monis , war bey den Grafen von Hohenlohe, undbey dem MarclJraf Lhriftian von BrandenburgLeib-Medicus, schrieb de mania, und starb zu Wins-heim 1632, im67Jahr. Fr. Fa.
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FABRICIUS (Jac.), der ältere genannt, weil er<uncn Sohn seines Nahmens, der ihm substituirt 0wesen, gelassn, war zu Tondern in Hollstein,sein Vater Jac. Schneid königl. und hertzogl. ZvbEinnehmer war, den 30 Jan. 1560 gebohren, würd»i ;85 zu Rostock Magister, 1586 Diaconus zu To»(dern, hernach 1588 Hosprcdiger, und 1593 Adj""^ctus der Superintendur in Holstein-Gottorp, bckawaber, als er wider die daselbst überhand genomw^ne» Reformirten, zu denen brrHcrtzog selber übeEtreten, heftig geeifert und geprediget, 1609 ftineD"mißion, und begab sich 1610 nach Rostock, wo erverschiedene ansehnliche Vocationes erhielt, untt)denen er die angetragene Pastor-Würde bey S-ck")cob zuHamburg annahm,woraufer 1614 auchCE-rus Ghmnasii und Professor Thcol. ward. Im Iahi6l6 ward-er wieder nach Schleswig berussen,von dem neuen Hrrtzvg zum Ober-Hofprcdiger,aber zuin General-Superintendenten aufs neuegesetzt. Als er im 63 Jahre sehr kranck war, bäteGott mit-Hiskia eifrigst, ihm fein Leben noch 1 ; 3 "*'.zu fristen , empfand auch gar besonder» Trost, u«'schrieb, als er diese Zeit überlebet, eine Lob-u"Danck-Gchriffr, welche Joh. Albert FabriciusstlN'Memo'riishamb. T. III einverleibet. Seine übrig^Schrissten sind: progymnastnata cheologica; ^niarum publicarum diatyposes ; sylvulee theol<Vmiscellane* ; pnelectiones théologie* ; kuinwchristlicher Lehre; Predigten. Er gab Pauli ä ^. ftzen examen carechismi heraus, hinterließ ilNÄ ^nnscript Gespräch vom Grunde des christlichenbens mit den Wicderläuffern und Mennonistc" iSchleswig 1608 gehalten ; volumen de ecclesi?^holiat. vitiis 8c defectibus; 15 lateinische Episi 5 "an Iah. Pistoriumöcc. und starb 1640 dkN)Nov. ^ ‘Mol. .
FABRICIUS (Jac.), der jüngere, des vorigen gletUnNahmens Sohn von Schleswig, gebohren um 15 %nahm i6i3zu Rostock nebst seinen zwey Brudern"
Magister-Würde an, wurde 1614 Pastor zu Londen
- Dithmarschen, i6r; Probst aller Kirchen in dttstLande, iür6 Hofprediger zu Husum, 1622 Hol^odiger zu Gottorp, und Vice -Superintendens,Ober-Hofprediger und Superintendens, schrieb s
niaspublicas textnsbiblicos in feriis peenitentiah , fannorum 1641 1 1644. explanantes; eine Leiche^rdigt, und starb den 24April 164;. Mol. ú[(
FABRICIUS (Jac.), sonst Schmidt genannt/ 0Dantzig, wurde 1576 DoctorTheologia zuBaftb %nach Rector im Gymnasto und Professor Ech"'^auch endlich Prediger in Dantzig; schrieb, weil er ^Ealvinifini beschuldigt wurde, unterschiedeneDefenstons-Schrissten, und starb 1629 den» -"pim 78 Jahre. ?r*. Fa.
FABRICIUS (Jaeobus), ein General-Supeck" ^dens inVor-Pommern,gebohren zu CöslinJul. von geringen und armen Eltern, wurde,"" .gdem er m Rostock studiret, vom Rathe zu @