Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
487-488
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FABRICIUS (Joh.), ein Sohn des vorhergehenden,gebohren zu Altorff 1644,11 Febr. studirte zu Helm-stadt und Altorff, that 1670 eine Reift durch Deutsch-land, Ungarn und Italien, wurde 1678 ProfessorTheologiä zu Altorff, und hielt eine Inaugural - Re-de de utilirate, quam theologi® studiosus ex itine-re capere posiit italico, fljat 1682 eine Reift nachFranckrcich, wurde 1690 zu Jena Doctor Theologiä,1697 Professor Theologiä zu Heimstàdt, 170 r Abt zuKonigslutter, und 170z braunschweiglüneburgischerCovsistorial Rath. 1704 gab er seine conlkleratio-nem variarum controversiarum heraus, darinne ersich zu sehr zurTolerantz wit denCatholicken undRefor-mirten geneigt erwieß , und daher von den unschul-digen Nachrichten, Seb. Evzards, per. "Sotnio rc.angegriffen wurde, sich aber 1704 in ber detensio-ne pro ouichderarione vertheidigte. 1707 kam her-aus : Erörterte Frage, -Herrn D- Fabritii, daßzwischen der A. Lonf. und carholischen Religionkein sonderlicher Unterscheid sey, und Saß inanbey dieser so wohl als jener selig werden könne;worüber er mit verschiedenen Leuten, sonderlich Joh.Fricken zu Ulm Streit kriegte ; wiewohl er beständiggeleugnet, daß er Verfasser dieser Schrifft sey, des-wegen er herausgab Send>Schreiben an einen gu-ten^ Freund über die so genannte rciffere Erörte-rung ^Herrn Johann Warnefrieds; inglcichen celle-gii theologici in aca'd. julia protestationem contrasie dictuin relponsum de liciro a' religione luthera-110 - evangelica ad romano-carholicam transitu ; fer-ner judicium de memorabilibus prsetensam declarat.helmstad. univers, concernentibus unter dem Nah-men Auli Landidi. Ueber dieses wurde er 1702 indie königliche Gesellschafft der Wissenschafften zuBer-lin aufgenommen, 1709 der Schulen in dem Her-zogthüm Braunschweig General, Jnspector, auch ineben diesem Jahre pro emerito erkläret, und starb1729, 29 Jan. Seine übrige Schriffcen sind philolo-gematum sacrorum rriga, welche man in Saubertipalxstra fjnbtf, rtianus lxdenseademque lanans; me-moria Marc. ßeerii ; annotariones in Baieri Com*pendium theol. positiv«; àmœnitates théologie®;memoria Fridr. Ulr. Calixti; epistola ai pios Lc eru-ditos Britunnos; epistola adA. S. Doctorem anglica-num; ofculum theologi® 8c philologis; responsioad epistolam amici Consilium beneficii retorlioniscontra calumniatorem quendam dantis; Anmer-kungen über Leyners Beschreibung des StifftsRönigslutter; eine deutsche Grammaric der griechi-schen Sprache; vindici® resjjonsionum ad dubia non-neminis de orthographia lat. adversus meditationesC. A. Heumanni, welche in den lateinischen ActisErud. stehen; historia bibliothec® fubritian® in 6Theilen; disputât, de auctdritate, de reverentiaerga sacra; oratkines de templis veterum christia-noruin ; denarius S. Pétri ; historia siicra contra non-nullos pictorum errores vindicara; doctrina de di-vinitate Christi, occasione hxreleos arianx magis

elàbórata ; instructio pastoralis ; Scylla théologie* '- Predigten îc. gab auch Urb.Regii formulas cautél°'quendi; Gerb. Andr. Hyperii Jibellum de catechesi'feines Vaters Job. Fabritii prxlectiones s. systew*theol. ejusd. Predigten über den -Hiob; Job. S**‘' berti opéra posthuma ; Wolffg. Gundlingii annotatio'nes in concil. gangrensis canones 20 ; Valent. Fraj 1 “■ ckii origines nationum ; Job. Fabritii patris di»-de bonorum operuna necesiitate ad salutem ; Gm«'Forbefii confiderationes pontisiciarum controversi*'rum; Job. Sauberti spicil. explicationis lelecti° r ’script, diftorum ; Melcb.Zeidleri dist! de peccato aste*'li infantum ; üBav. Ferrarii opéra varia varia ; eju**'dilT. depantomimisScmimis; ejusd. diss. debalneis &gladioribus heraus.JnSchclhorns ainœniratibus lir e 'rariis stehen einige von dessen bisher ung edruckteu Br>^fen. Zel.

FABRICIUS ( Jo.), ein Jesuit aus Fische!» im Cöllnst^ scheu, lehrte die Philosophie, predigte, dirigirte rcrischicdeneEollcgia, war Coadjutor spjritualis, schrieim Deutschen de peccato gravi detraâionis àc. tlNv

starb zu Münster in Westphalen den 26 Sept. 1650/im 6itenJahr. AI. W,d.

FABRICIUS (Joh.), einMedieus zuZürch,lebte1555, und schrieb unter andern: differentias anin* 3 'lium quadripedlim Lee.

FABRICIUS (Jo.Adolph.), ein Sohn des älternIae^bi von Schleswig, geb. 29 Mertz 1592, wurde zuR^stock isiizMagister, erhielte nicht lauge darnach tt»poetischen Lorbeer-Krantz, begab sich von da nachtenberg,ward ,614 Pastor zu Arensburg im Meckle>^burgischen, i6i; Diaconus an der Jaeobi - Kirche zuHamburg, schrieb cannina; epigrammata,- epi £e 'dia; eine Leich-Predigt, ließ auch viele epigramm»t*und anagrammata imManuftript, und starb den 2-Oet. 16;o, schier 60 Jahr alt. Mol.

FABRICIUS (jo. Albert), ein lutherischer Theolog«^geb. >66z, u Nov. zu Leipzig, war werneri Fabrie»'Sohn,studirte in seiner Vaterstadt, ward 1636 Baes^laureusPhilosophiäund 1688 Magister,wiedmete stEanfangs der Artzneykiinfferwehlte aber daraufdieGoltesgelahrheit, und that 1698 eine Reise nach Hambutö'in der Alfficht seine Freunde zu besuchen und hernachfremde Lander zu reisen. Allein er blieb zu Hamburg zopzu Doet. Joh. Frid. Mayern ins Haus, bedientedessen Bibliothek, disputirte unter ihm zu Kiel, that w>demselben 1696 eine Reift nach Schweden, ward 16Y?an dem Gymnasio zu Hamburg Professor Elogvemt*und Philosophiä moralis, und zu Kiel in eben diest'"Jahre Doctor Theologiä. Er verwaltete nebst ft>"^Profcßion auch von 1708 bis 1712 zugleich basRe"^rat der Stadt-Schule, legte aber solches in gedachtJahre nieder, und starb 1736, den 30 April. Er W {Lvon dauerhafter Leibes.Peschaffcnheit, corrigirte mseine Schrifften selbst zweymahl, und merckte beyEchriffken die er las, dasjenige was ihm dabey jj 11 “ 'auf dem Rande an, daher in seinem grossenVorrath, deren er auf 20002 Bände gesanimlet, ^

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