Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
527-528
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*27 FAVELLA FAVOLÍ

FAVELLA (J»h. Hieronymus), ein Neapolitaner,gab zu Ehren der spanischen Nation, und der Köni,ge in Spanien 1626 eine Schrifft unter dem Titel:la FUippica heraus. Man hat auch von ihm abboz-(Co délit ruine satte del monte di Somma , und feftadel Principe di Venesa fatta nel batteßmo del Princi-pe di Gallicane. To.

a F AVENTIA (Purpur.), siehe Purpurinus.

FaVENTIES (Vaîerîus), ein Dominicaner von Ve-nedig, in der Mitte desi6Seculi, warindenHuma-nioribusfehr geübt, und gab 1561 einendialogumdemontium origine heraus. Eck.

FAVENTINUS (Benedictus), jfc$e Victorius(Bei-nedist.).

FAVENTINUS (Didymus), flehe Melanchtlioa(Phil.).

FAVENTINUS (Leonellus), siehe Victorius.

FAVENTINUS ( Paul. Maria ), ein Dominicanervon seiner Vaterstadt Faenza zugenamt, gieng l6i;alsVisitator und General -Vicarius nach Armenien,und ward, weil er den Character eines apostolischenMißionairs hatte, von, König in Persien sehr wohlgehalten,kam 1620 nach Rom zurück,und übergab demPabst und seinem Ordens-General relazionedel säeviaggio t deUa vifitazione da se fatta nelle parti d'Armenia. Vorher aber hat er schon dettrina christia -na ove Catéchisme ‘ und miracoli per mezzo deUa SS.Eucharißia e del rosario dtüa Madonna oprati ge-schrieben. Ech.

FAVENTIUS, siehe Victorius (Bened.).

F AVERA (Joh. Pardo), siehe Pawlo.

de FAUGERS, siehe Felquier.

F AU LFIS CH (Hieronymus), sieht HieronymusPragensis.

FAUL HABER (Johann.), hat 1675 arithmetischenwegmciser;ur Rechenkunst zulllm in 8 ediret. Vor-her aber i6i; kam seine himmlische geheimdeMa-gia oder Runst- und Wunder-Rechnung von Gogund Magog daselbst in 4 heraus. Er hat auch nochandere Schrifften verfertiget.

FAULISIUS (Joseph), ein sicilianischcr DoctorMe-dicin» und Schatzbewahrer zu Palermo, gebohreni6;o den lyMart. schrieb discuKonem medicam

de viribus Jalaps, quod non fit venenosa, UNd starb

den 6 Dec. 1669. M.

de FAUN o (Joll.), sieht Johannes.

FAUNO (Lucio), ein Jtakiäner, lebte um die Mittedes i6ten Seculi zu Venedig, schrieb delle antkhitàdeUa Citta di Koma, welche 5 Bücher man rn Sallen-gre thefauro antiquit. roman. Tom. I| lateinisch fin-det; übersetzte auch einige Schrifften von FlavioBlondo in das Italiänische. B.

F A U N T (Laur. Arthur ), siehe Artur.

FAUNUS (Bonavenrura) siehe Pius Bonavenrura.

FAUNUS (Pekr.) siehe Lofiacciarius.

FAVOLI (Hugo), vonMiddelbnrg bürtig, ein SohnFranc. Favoli, der sich von Pisa nach den Nikder-

FAVONIUS FAVORIT*

landen gewendet, hat hoJorporicon byzaheinum l'ibris III carminice; Phil. Galltei enchiridion theat fLmundi carmine heroico a se illustrarum ; carmenclaffica apud Naupactum victoria» Welche Idhan"Sambucus heraus gegeben , einen Trackat von dckArt, wie Gott mit den Propheten geredet, geschr^beu, und ist zu Antwerpen 1585 den roAug. int?*Jahr gestorben, nachdem er sich selbst kurtz zuvorepitaphium aufgesetzet. A. Sw.

F A V O N I U S, sieht Fannius.

FAVOREZ (Joseph), ein Dominicaner zu RoM/si?,rirte 1671, und gab daselbst in solchem Jahre ep 1 ,tomen geiiorum singularium S. Lud. Bertrandi tfl 1heraus. Ech. .,

FAVORINU8, von Arles, ein Philosophus undEner, zur Zeit des Kaysers Adriani, war eigent»"kein Verschnittener, soll aber, wie die Alten vorgcv^ein Hermaphrodit gewesen seyn. Nachdem er I'.eine geraume Zeit zuAthen aufgehalten,gieng er«" (nach Ephesns, und von dar nach Rom, woselbit-rossen Ruhm erlarrgte. In der Philosophie beka»te er sich zu den Scepticis, und gieng in deren M.nungen so weit, daß er behauptete, man köntemtbegreissen, daß eine Sonn« an dem Himmel K?'che den Erd-Kreis erleuchtete. Bey demAdrians stand er anfangs ziemlich wohl, ft«nach der Hand in dessen Ungenade, da denn aucb ,Magistrat und das Volck zuAthen, die ehernetue wiederum wegnahm, die sie ihm vorher zusetzen lassen. Er hat fast eben so viel Bücher alstarchus geschrieben, als esa reiß rüs ** .

(pxyrxalas ; rös «V titifixÏKnt

‘Akxißtxine ; *s-í J »i7í,«í8i'ítí«aT* ; «-'cç ’A ç!rccçX oVros KXTxKonrixrit (&*vra<ri*í ; tri ccd ' y,,'yos vrcip r»* ßx\otvit<d)v ; yvoú/xoAoyixu ; mgiT*v (ptXtis-GifXtiy ; % cgi rr,s xctraXtjirTixjjs (p%vTi*G l0tS £AvJLoyx; KvçtjyxÏKJt ; Tcv^onvêtcon Tçonw Übn 1° ^

So/cfxTJts; icsçt I1X«t«îçí ; Xóyss vrrig rwv /uovof* ^9sOCVToìxiT^S uXksL l?QçtKV$\ f TçOTS%\>ofayí,UUTOt ( -JflC

rtjs t O l u)j^ov (ptAofocpixs, Sonjr soll erdrey Dinge gewundert haben : daß er als ein ^lier gut griechisch rede ; als ein Verschnittener ^Ehebruchs beschuldiget werde; und als ein 3 i,nKaysers beym keben bliebe. 8. Fa. ?hi. f v ofiFA V ORINUS ( Matins) . ein JCtus und Wf ,mtSpoleto, lebte zur Zeit des Pabsts pauli1542, und recitirte in dessen GegenwartNahmen nach einander her, in eben der £ r .Wii!lwie ein anderer solche kurtz vorher erzehlet hat^'^eisauch, wenn er viele Verse nur einmahlletzten an, und sagte sie rückwerts alle »üt ew ,^e'her; weswegen er auch von abgedachtem P'scheidrneria genennet wurde. Demselben zu Ehrt'"^^tt»er einsinahls ein Carmen , welches aus 4 00 .

Versen bestand, die sich alle von P anfiengen. J®'FAVORINUS ( Varinus), siehe Phavorinu*- . „0ltFAVORIT! (Augustinus j, ein lateinischcr *

Luna im Florentinischen oder von Lucca oder