Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
715-716
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F R A N C K E

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FRANCKí

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benbnrgen, verließ aber 1590 solchen Ort wegen desTürckeit-Kricgs, ergriff darauf zu Prag die catholi-sehe Religion zum drittenmahl, hielte sich noch 159;zn Regenspurg auf, und schrieb libros contra Trini-tatem ; responilonem ad Warkawicii Jesuit»oratio-nes tres, quibus regem Stephanuni Lc Senarores adProtestantes persequendos excicare laboraverat;colloquium jesuidcum; prœcipuas causas, cuc Chri-stian!, cum in multis iintreligiomsdoctdnis mobilesêcvarii, in tt'initatis tarnen dogmate r,etinendo con-stantilïìini; dolium diogenianum strepitu iuo colla-borans dynastis christianis belium in Turcas paran-tibus ; typ'-im verit-atis coni cientiaruro ; analyfmrix.t Christian», qu» imperium turbat. Sandii bibl.Antitrinitar. Laut.

FRANC KE (Christoph.), ein Lheologus, gebohrenzn Nürnberg 1642/ 26 Octobr. begab sich anfangsnach Altorff, und besuchte nachgehends die jenaische,wittenbergifche, leiprigischeAcadentie, worauf er 1665zu Kiel auf der neuen Académie zum Professore Lo-gitech Theologia Dcctore, und 1666 Professore epira-vrdinàrio, nachgehends i674;um ordinario, i694.ctberjitm Professore primario, der Académie Procancella-rio und Bibliothecario, auch 1701 des Hertzogs vonSchleßwig-Hollstcin Kirchen-Rath erwehict worden.Er starb endlich 1704, n Febr. Nachdem er Jpecimencontroversiarum Ecclesta: lutheran* cum remon-strantibus; exetcitationes anti-wenddianas, & anti-limborchianas, brevem & liquidam demonstrado-nem deitads Christi, Jonse Slichtingio oppositam,die fern Sohn Wolfgang Christoph Franste, 1705zu Kiel zuerst in 4 cbivet, wie auch verschiedene Pro-grarnmata heraus gehen lassen. Alol.P 1 .

FRANCKE (Christoph), ein lutherischer Prediger, ge-bohren den 4 Januar. 1644 zu Weikm im Vogtlandr,allwo sein Vater Johann Franste ^uvcriiilendcirswar, gieng i66g auf die Académie nach Leipzig, warddaselbst Magister, 167g Collega tertius in Schul-Pforta, und 1.682 Pastor und Inspecter allda, starb1698 den 25 April, nachdem er Dil'p. de veste Christipadentis ; Declarationem compendii B. Leon-

bord. Huttcri ; memoriam Lipfis carmine lyrico ; eineLeichen-Predigt auf das Fräulein von Pölnitz edirt.

Am-Ende memoria Inspectorum portensium.

FRANCKE (Daniel), ein lutherischer Prediger,gcboh-reu 1641 den 17 Jan. zu Weyda im Vogtlande, siu-dlrtc in der Schul-Pforta und zu Leipzig, wurde 1667Baccalaureuch 166$ Magister und Rector zu Weyda,auch 1630 seinem Vater in dem Officio Superintcn-dentis adjungirt. Der Hertzog von Ze:Z trug ihmauf, eine Beschreibung und Historie der Stadt Wey-da zu verfertigen, welche er auch demselben überge-ben, und an dessen Hof unter dem Prädicat einesBibliothecarii gezogen wurde. Er halff, als er sichnoch zu Leipzig aufhielt, an der lanckischeu Eoncor-dantz arbeiten, gab einen Tractat de papistarum in-dicibus librorum prohibicorum Se expurgandorum j-

Predigten und Leich-Reden heraus/ und starb i 7 2 ^'bett 7 Aug. zu Weyda. NZ.

FRANCKE, ober Francus, (Elias), ein Magisterlosophiä und gecrmster Poet, gebohren zu Naumb"^i6;6, 28 Febr. studirte zu Leipzig und Jena, W 11 *;,an dem Gymuasio zu Eisleben Tertius u..d 168^^ctor, gab Distörtationes Í. programmata, orario«^& poemata 1699 itt einem Bande in 8 heraus, E' starb 1727 den 4 Mark. als eilt Emeritus.FRANCKE (George), siehe von Eranckena«.FRANCKE (Georg.), von Stcrnberg aus Mahresder niönsterbergischen Kirche Diaconus, pfiantzett a ,selbigem Orte die evangelische Wahrheit fort,1550, und hinterließ Volum. Concionum; ir.rium rerum monsterbergensium ecclestasticrrv^'Leb.

FRANCKE, oder Francus, (Gregorius), einfor gräeä Lmguä,uitd nachgehends Doctor und TÍftssor Theologia zu Franckfnrt au der Oder, gebest)'zu Taucha 1585 den loDeccmbcr, hat einen Trac»"de ccelo beatorum, wir auch eilt Lexicon san&Jj!cum Onomatoscopia ; Dill', de cerdtudine 'de veteris & ncrvi Testamcnti convenientia; de 5 ^dibus necéílitatis dogmatum christianorom ; degnis diei extremi, ». a. m. hinterlassen, und ist r")den 2 Jan. gestorben. W, d. Be.

FRANCKE, ober Francus, (Hier.), ein JCtUszuim 16 Seculo, hat Deutschland und die Schweitz dur^,reiset, zu Freyburg das jus civile gelehnt, undin feinem Vaterlande die Stelle eines Raths, eiid»^aber eines Präsidenten in dem Collegio vonbekleidet, worauf er i6o6gestorbeit,nachdem er 6^mentarios in régulas juris civilis, lind historiai« eiftionis academite duacensis verfertiget. A. SW. ,,FRANCKE, ober Francus, (loachimus), einmann in Chur-Sachsen, war Philos. Magister, uns'schrieb i;8o die Form. Coneordiä und gabneu Bericht vorn christlichen Leben urtOSterben der Binder Gottes, zu Leipzig in 4 '

FRANCKE (Johann), stehe Regiornoneanus.FRANCKE (Joh.), von Guben, allwo er 1618 ^4Junii gebohren war, studirte zu Guben,

Stettin, Thoren und Königsberg, legte sich ,-

Studium Juris und Poesie, gab auch geistliche «weltliche Gedichte in zwey Büchern heraus, ww ,ter die vornehmsten.- In deutsche Tracht vevK # ite, und der sonst überaus schönen römische« cfcretien an Rcuschhcit weit überlegene, undgen gesetzte Susanna; Vater unser -Harffes f'L*ches Sion und irdischer Helicon. Geinegerst^-Gesänge, worunter auch dieser: IEsu, meinedes sind zu Beförderung der Andacht in unstte ^^chen eingeführet worden. Er starb als Bürg" , ssstcr zu Guben und Laudes-Aeltcster 16^7, 18Gr. Neu. ' ,

FRANCKE (Joh.\ eines Beckers Sohn von dmgebohren 24 Febr. 1625, legte sich aitfangS