Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
717-718
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FRANCKE

F R A N C K E

r ®feßton seines Vaters, wendete sich aber hernach-«de» Studien, und trieb die Acchtsgelahrhert zuden'^berg und Rostock, in Däncmarck, und zu Leuuu^^^îeil nach seiner Zurückkunfft aus L'UgeÜand^vFranckrà ...

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7-8

l'airckreich

nach Hause zurück, lind wurde der nie-st! Kreis.Scände, auch des Sc:ffts-Collegii

kau, so'dan^^ l6 - 48 - JU ^ a,li ö ‘ e Doctor-Würde,

— t. *-»w- v^umvw/ vjuvtf vw VU||

sch^. ch^urg Syndikus, hernach sachseu-lauenburgi-(t úirte f ^ ^unct're 1658 vom Syndicat ab, uudpra-zu Bi». ^"ierVaterstadt,ward i66z heßischerRathtiii'v ■ ä£ll 'M!t, und 1666 Hofrath zu Gotha, schriebâo Kipulackonibus; verschiedene vlläu-.cìas S ’’ in funere Henr. Rhanii; vindi-

^ E tfcn' ^ !aruni ’ at ^ ^ enr - Bangertum tu lateinychennis j u / welche letztere in jh. Henr. von Seelen Athe-te 2f„. e J eni - stehen. Sein Sohn war der beruhn!-Jahr ä«nck'e zu Halle. Er starb 1670,1m

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ì»Uuis Johannes), gcbohren 16jo, am TagcIo-® £l ^ei-n a ■^ "l dem mecllenburglschen An-teHause ^s studirte zu Leipzig, kam 1674 wieder nachL £££ u vg ch)vard Inforniator erst der Kinder des" àìeínau, und darauf n Jahr lang deszu Sy, don (Braven in, erhielt 1686 das Pajco-

N ^ 5 "kow und Sassen in Pommern, -689 aber. M'worff, welches Amt er icdoch 1702

à'^cii ^ £ dlcgke, sich meist in dem Mecklenbur-f r < »iibcnf,„ ;teit ' und 1723 den 17 April, zu Ncu-? en ebrof, U ,-^ derstarb. Seine Schrifften sind Lux

lve schedium de accentuationis hebrxx,’> ea m qu 10ne > & hinc orra difficulrate inextricabi-la ^ ni *JaK ^ lendancli neeeflttate; anridorum chi-j îî)n iûrt 1 , us rnysteriorum re recta; asylum piorum

, Jahr; Diacritica sacra; daran er/^vhrx.d £ urbcitct und mit IX 2 lbichtcn darüberPs^chtk' Reichem er auch entgegen gesetzet Disp.sv^^'Phit 113111 ’ ir ' artificiuiT» arcis abichtianas;i^ît)o]i cu ^ rn abichrianuni vindicem; memoräle>u deu,r^wey Tractate von der mystischen Thco-

m er Sp^che; Oitll de Pelecano; Be-a Ucisder christlichen Vollkommenheit; Soiu^? svn. nî>e à Manuskript fertig gewest: Spi-

a cce n / ‘ en ' a Chices divinx ; historia Ruch«àebneoz explícata ; commentarkis*° 5 l)IT ! dnA.^° nam ’ ädyisu; mysteriorura Lc be*

i'Muftn

; vindic

hi,.^ 0 , ^iclìtí^™ *!”' c - 1 ' icl ’ t2 retecta & ab objectio-

locvrn^/chUrcara; terras nobilium S. Scri-V a aCce nS s "rf a - 66' 5 . J«. 81,20, Dan. 9,7,.Wie • vicias ' pr° Ura & iHustrara; conxmentariusIj, £l;i Ani 0 s; , lnaos Davidis juxta accentus ; Pro-{J? a *iAial a ’1- a . m rHabacu c i; Sophonix, Obadix,3 ^Urr> a '^j^taaccenrusresoluta &expJicara ^íì Ï • ^cri Dr ,. CCe,,tUuni ebrxorum, monstratmn cla-Wi c ^ gd.ß^ v ra . diftk; epictola ad On.Ouseel V. D..A^^r; ln qua quedam ex diacriricasacsa ex-* ^dip. j-^S^phia Logices .anciguo - aovx»

Wi,

^hknsia,

FRANCKE, e&crFrancus, (Johann), ein Medikusund Practicus zu U!m, am Ende des 17 und Anfan-ge des 18 Seculi, schrieb de polychresta herba Vero-nica; de Veronica theezante 8c alysso Diofcorldls;de herba Alleluja; Je Euphragia herba polychrestaveroque oculorum fol aminé; de Momordica; deCofcura; de Urrica urente, versprach auch einen be-sondern Traktat de Arnica zu publiciren. Ke.FRANCKE (.so. Wolfg.), ein haniburgischer Medi-cus in der andern Helffte des 17 Seculi, war eintrefflicher Componiste, und kam in Spanien, weil erda des Königs Genade genoß, durch seine Neider undHasser ums Leben. Man hat von ihm Arien ausdem Hamburgischen Singspiele von Aenes Ankunfftin Italien, von Vespasian und Diocletian, vom cr-höhcte» und gestürtzten Aluiìapha ; Musikalische An-dachtcn. Er Hat auch verschiedenes von ElmcnHorstsSchrifften in Noten und Melodien gebracht. MobFRANCKE, ober Francus, (Martin), ein Poete,Pl)i-losophus, Historicus uud Orator im 15 Seculo, vonArras, lebte anfänglich am savoischen Hofe als ersterSecrekarius, ward hernach Canouicus zu Lausanne,Protonotarius apostolicus, und päbstlicher Secreta-rius um ,447. Cr hat einige.frantzösische Schrifftenin gebundener und ungebundener Rede, als championdes Dames; Eftrif de fortune & de vertu, ausgearbei-tet. Cr. A.Ve. B.

FRANCKE (Melchior), ein deutscher Poet und Ca-pellmcistcr zu Coburg, lebte im 17 Seculo, und ver-fertigte einige geistliche Lieder, alS: <l> PEsu! wie istdeine Gestalt rc. der Brautgamwird bald ruffenrc.welches letztere einige, ohne Grund, Joh. Walthern,Churfürst Johann Friedrichs zu Sachsen Capellmei-sicru zuschreiben.

FRANCKE (Michael), ein Bürger und Becker zuSchleusingen, hatte auf der Schule zu Coburg fre-qventirt, und sich in den Studiis humanioribus ziem-lich umgesehen, gieng aucli 1640, weil er durch denKrieg »m alle das Seine gekommen, wieder rrach Co-bnrg, und ward 1664 Prâceptor ftprâ und septimäClaßis daselbst, auch 1659 von Johann Riste» frey-willig zum Poeten gecrönet, und hieß indem Schwa-nen Orden braurophilus ; verfertigte deutsche Carmi-na und Lieder, als: 2icH wie mehrig, ach wie flüch-tig re. Sey (D(Dtt getreu, halt feinen Bund ic. ReinGkündlein geht dahin rc. hatte dieses Symbolum:

Oeus meus l in re confido, n-on erubescam ; starb

den 27 Scpt. 1662, im 58 Jahr, und bekam einesonderliche Leichen-Jufcription. W, d.

FRANCK von Franckenstein (Michael Adam), eilt

Böhme, gebohrcn 1675 zu Prag, allwo ftin VaterD. Joh. Michael Franck von Franckenstein königlich-böhmischer Landes-Advocat war. Erbrachte izJahrbey den P.P. Soc. Jesu zu, verheyrathete sich aberhernach, und legte sich auf die Historie, die Alterthü-mer, die Poesie und einen guten lateinischen Stylmn ;insonderheit aber auf die Geschichte von Böhmen und

die