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FRANCKE
die Geschlecht-Register dasiger Stämme. Die mei-sten Lob-und andern lateinische Reden, welche zn sei-ner Zeit zn Prag gehalten wurden, flössen aus seinerFeder, und es wurden ihm säst alle Zuschrifften zudenen allda vertheidigten Inaugural- Disputationenzu verfertigen aufgetragen. Er gab Syntagma ge-
nealogicum de ortu 8c progressa Comitum Sc Baro-num Woracziczlciorum de Pabienicz ; Sphyngemin familiani Baronis de Wunschwirz ; P. AttgußiniS. Mttria epiftolas marhemaricas mit Anmcrckungenheraus, und starb 1728 im Mertz zu Prag. NZ.
FRANCKE (Nicol.), flehe Franco.
FR ANCKE, oder Francus, (Paulus), ein Deutscher,war Professor Poeseos zn Franckfurt an der Oder,schrieb Ipiciiegium thesauri Fahrt; pro eodern apo-logericum See, und starb 2) April 1626. VP,d, Bec.
FR ANCKE (Petrus), von Schleusingkn, gebohreni6i6den27 Scpt. studirte 1640 zu Altorff, ward1644 Prediger zu Thüngcn, 1647 Diaconus zu Ro-dach und Roßfeld, 1650 aber Pfarr-Herr zu Glcufenbey Coburg, und starb 1675, im 59 Jahr. Er warein guter Port, und schrieb geistliche Lieder, Predig-ten und Syllabum Pastotum ecclesi® sulance evangei.;noritiam Ephorioc genevalis coburgo-hennebergi-c;e; Aureum ecclesice hilperhuiäuse candelabrum «.
s. f. Thomä Licht am Abend.
FR ANCKE, oder Francus, (Sebastian), ein Wieder-täufer und Mysticus aus Deutschland oder vonWoerden inHolland, hielt sich um 1535 zu Ulm auf,von bannen er sich aber wegen seiner Irrthümer wcg-begcben müssen. Er lehrte mit den Stoicis, daß alleSünden gleich waren, und alle wecken und Religio-nen mit zur wahren Kirche gehörten, verachtete dieheilige Schrifft, und drunge nur auf den Geist; dan-nenhero er von Luthers, Melanchrhone und andernwiderleget worden, auch noch vor Luthers um 1545gestorben. Er verfertigte Paradoxa oder 280 wun-dcr-Rcdcnaus der heil. Schrifft; das verpikschicr-te und mit sieben Siegeln verschlossene Luch, dasniemand auflhun und lesen oder verstehen kan,denn allein das Lannn, und die mit dem Lammebezeichnet, dem Lamme angehören; eine sshronicbis ins Jahr 154?, die ein anderer bis aufs Jahr1555 fortgesetzet hat; vom Baum des ErkenntnissGuten und Bösen, welches Bücher auch lateinischunter den! 'ÜXilAitgttßinus Ekutberius de arbore scien-tice boni Sc mali heraus gegeben; eine Ketzer Lhro-nic; UCarnung vorm Fusammcnlaufen des Gesin-des; das Lp» lc-Buch,oder wcltspiegcl, so auch 1649zu Bolswart holländisch gedruckt worden; von dericoo jährigen Glückseligkeit der Kirche GGttes,fi> 1617 zu Gouda holländisch heraus gekommen;die GuldinOlrch, oder Kern der bestenHanptsprücheder heiligen Schrifft, alten Lehrer und Kii chen-Vatcr;deutsche Sprichwörter, in 2 Theilen. SeineSchrifft, darinne er das weibliche Geschlecht soll durch-gezogen haben, hat Lrederu» in einen! Tractat vonr
FRKN LKR F R A N Ll( FDss
Ehestände, und Lutherus in der Vorrede zuSchrifft fcharff widerleget. Am. B. Seck. . (lFR ANCKE (Sebass), ein lutherischer Predigst^,,bohren 1606 zu Schlcusingen, studirte zu Straps,,,,promovirte i6zo zu Leipzig in Magistrum, g'^b 1zu Franckfurt am Mayn einen Eorrectorem in ^ ^telschen Duchdruckerey ab, wurde i6g2 Jnspectf'FGymnasio zu Schleusingen, 16^4Pastor zubach im Stifft Fulda, muste aber bald ins Es" j>,kam i6;6 zum Pastorat nach Geroda undFransten, 1660 zum Diaconat nach Schive""^und starb 1668. Er war ein guter JnstnM^^Musicuch schrieb Anri- 8occolovium ; Gebet - 0und Thräncn-Kämmerlein; Hortulumden dritten Psalm; Donner- und wekter-bLieder. We. ^
FR ANCKE, oder Franck a Franckenstein, Í*nus), ein sicbcnbürgischer geheimer Rath und ^ z>>Nationis saponica, disputirte 1666 deAltorf, und schrieb 1697 Origines nationutncipue íaxonicœ in Traniylvania, Wie allst? 1pyrotechnicum. CZ. «Mit'
F R A N C K E (Wolfg. Christoph.), ein SohNThcol. Lhriftophori zu Kiel,ward daselbstger an der Nicolai-Kirche, 1709 ausserordcntlms J'17 12 ordentlicher Professor Theologia, sstü^ha»"
pucationes de 8criprura8. ;LeichcnprkdigkcNi hssseines Vaters demonstrationem deitatis Chr 1aus. Mol. r tt!‘
FRANCKEN (Caspar), ein Magister Philos, wein evangelischer Prediger, ward aber umgolstadt ein Jesuit und schrieb: Grund vcs 1sehen Glaubens, darinne 63 Ursachen, W" 1 01%catholischc Christen, bey der römischen Kü'ch^vg.lLharren, schuldig, (welche Schrifft Io.nus gründlich widerleget) ; vom ordentliche" je |Wjderer Prediger; Nachdruck, wie man kPrediger und Seelsorger der Kirchen otwählen, bereisten und einsetzen soll. 0$.
FRANCKEN (Godefredus), eil! Jésuitegenbusch, ward Professor Philosophiä z 1 » ß' RMähren, hernach Professor Theol. nroral^^st'wie auch Mißionarius nach Dànemarck,und Africa, und starb in Gvinea, den *9 ^
1654, nachdem er Opticam; Astertiones^ â ,Ei philosophiä Lee. Heraus gegeben. Ab''FRANCKEN (Johannes), ein schwedisch"' "ch k',aus der Provintz Wesicrmannland bürtiss sslin der Anatoniic und Botanic geübet,als Professor Medicinä, schrieb in deutscher <p (signaturis herbarum ; gab spéculum hoch" j, wLtinens herbarum vocabula latina 8c su eC1< " . pi’ J1659 in 4 Heraus, publicirte nnterfchiebr"Hinterließ auch Lotanologiam im Ma" 1 ' ^0 ,^starb l661,in dem 75 Jahre seines %'
FRANCKEN, oder ie Franc, (Jo. Bapr-J; J,nicaner von Paris, kam in seinem 5