7«7 FRIGIACO FRIMEL
de FRIGIACO (Lagerius), fiche Lagier.a FRIGID A valle (Hug.), siehe Fridxvallius.FRIGIMÉLICA, ober Frizimelica, (Francisais),ein Medlcus, gebohren zu Padua 1491, lehrte an-fangs in seiner Geburtsstadt die Physic, erhielt nach-mahls die Profeßionem Medicinä thcorcticä, wurdeaber kurtz vor seinem Tode von Julie III als päbstli-cher Lcib-Artzt nach Rom beruffen, und starb in dieserBedienung An. 1559 den 1 April, im 68 Jahre, nach-dem er de morbo gallico; parhologiam parvam ge-schrieben, und ein Buch de Balneis metallicis arteparandis hinterlassen hatte, welcher letztere Traetatvon Joh. Rhovio zu Padua 1659 in 8 heraus gege-ben worden. Man hat auch von ihm Dr. de utilita-te viperarum lîNd de peste paravina, welche beyde letz-tere Wercke durch seines Bruders Antonii Vorsorgeim Druck erschienen. Tom. Man. Pap.de FRIGIO (Vinc.Herc.), siehe Herculanus (Vinc.).
de FRIGHAHO (Dhom.), ein Cardinalaus einemadelichen Geschlechte zu Modena, trat in den Mino-rité» -Orden, und that sich durch seine Gelehrsamkeit)Beredsamkeit und andere Gaben dergestalt hervor,daß er nach und nach Professor auf der Universitätzu Bologna, Provincial im bolognestschen District,und ferner General seincsOrdenswurde. Der päbst-liche Hof verschickte ihn etliche mahl als einen Nun-cium, und nach gehabten glücklichen Verrichtungenmachte man ihn zum Patriarchen von Grado, undendlich zum Cardinal-Priester des Titels St. Ncreiund Achillei. Er schrieb Gommenrarios rbenlogi-cos; astum examinis. canonizationis S. Iîngittœ &c.und starb zu Rom ums Jahr 1381. Eg. Au. Wa.d» FRIMARIA (Henr.), stehe Henricüs.
FRIMEL (Joh.), ein Theologus, gebohren 1606 den2N0V. m Breßlau,studirte daselbst, zu Thoren, Berlin,Königsberg,Franckfurt und Wittenberg, wurde i6ziDiaconus an der Pfarr-Kirche zu Wittenberg, hernachin seiner Geburts-Stadt 1647 Mittags-Prediger derClisabcths-Kirche, wie auch zugleich Assessor im Con-sistorio und Professor Lingua hebr. schrieb Probamfidel evangelicam ; diss. de cœlo beatòrum; de Jegi-. tima vocatione D. Lutheri; de verbo Dei scripto;Wit&ebergam a Calvinisino graviflime divexatam 8 cdivinitus liberatam'; ardorem divinse miiericordia:superantem furorem irre, oder Vasi dreBürmhcrtzig-keit Gottes brünstiger sey, als sein Born, in einetFeuer-Predigt über Hoseä XI, 7-9; analysin syllo-gismi apodictici keddiani; und starb den Z Februar.1660. W, d. Pa.
FRIMEL (Joh.), des vorhergehenden Sohn, geboh-ren i6;2 den 20 Nov. zu Wittenberg, studirte zuBreßlau, Leipzig und Wittenberg, wurde daselbst 1654Magister, disputirte de individuo ; de bona conscien-tia; de imperio rurcico; de agua, wurde 1660 Dia-conus an der Elisabeth-Kirche zu Breßlau, 1676 Ar-chi-Diaconus dafllbst, 1688 aber Probst und Pastor
FRIMELIA FRISCH 7 6 *
in der Neustadt, auch Assessor des evangelischen ^sistorii, und starb 1688/13 Nov. Pa.,de FRIMELIA, siehe Henr. de Frinaaria.
BRI MERS HEIM (Melch.), siehe Brytnershei«*' ^FRISCH (Johann David), ein würtembergischerlogus, wurde 1676 den 2i Aug. zu Dornstetten ^bohren, und weil dieses gantze Stadtlein damalsgebrannt war, unter freyem Himmel getauft; ^
formator zu Stuttgard, folgends 170! Diat^' fund 1714 Pfarrer zu St.Leonhard daselbst,gleich fürstlich-würkembergischer Rath, Genera«^perintendent undAbt zu Adelberg,und dann i 7 ib hsistorial-Rath und Stiffts-Prediger zu Stuttgat^j-auch einige Jahre hernach Assessor der würtenw- §scheu Landschafft; schrieb eine Erklärung des Plss^;unter.dem Titel: meuklingenve -HarffcGrundriß einer Gort gefälligen Gebets*.77^^Predigten ic. ließ auch das im Würtembcrgiswss^^fentlich eingeführte Gompendlum rheologicum 1 ^Schwieger-Vaters, des tübingischen Eantzler1740 mit vielen eigenen Zusätzen wieder auflegt''/starb 1742 den 8 Jan. Leb. AHE. Mof. Ne uö ;
F R I S C H, ober Frischen, (Johann Jacob), t!I11 pjbid 1 ’welcher 1634 Henr. Baccri classes 4 priores flitd?tionum zu Straßburg in 4 verbessert ediret;resolurlonem juridicam gusestionis: habeatn es ” J
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ficus dominus Rector 8c inelytum acadenu®linm, vi Authent. Hab. Cod. Ne fil. pro P at Sjg j 1 *rum imperium ? geschrieben. Welche letztereErfurt in 4 gedruckt worden.
FRISCH (Joh. Leonhard), ein Schàann,den 19 Mart. 1666 zu Sultzbach in derPfaltz, studirte zu Nürnberg, Alters, Jena und^jtz/bürg, reisete 1690 in Franckreich und in die jetf’gieng 1691 nach Ungarn und wurde zu Neul^ #alten evangelischen Prediger, Elias. Bre>tH^stitm'rt; nachdem er schon vorher in'Prediger-Stelle ausgeschlagen hatte. tit^ ■!gnngen aber verjagten ihn wieder aus ReE'C^ Mgerieth in das Türckische, und war damahls tuTürcken bey Salanckemen geschlagen wurdetnigen Volontairs von verschiedenen Natione'mctscher. Nach diesem wandte er sichund Italien. 1693 kam er nach Obcrdachss goNürnberg, einem Gute des Baron Wilcke ( {,i* -benhausen, wo er das Jus trieb und bisOeconvmum abgab. In diesem Jahreben dieses Barons Herrschafft, ArnsteiwWalter. 1696 nahm ihn (in Herr von ptfy
ins Braunschweigische nach Blanckeuburg
und 1697 über Goßlar durch Hessenbürg nach Erpach, wo ihm ein junger Grai ,pach zur Unterweisung anvertrauet wurve-zohe er aus Franckfurt, Mayntz, Eöll» u» ».>