8rz GAEL 1 US GAFFARELLUS
ft n schafften wohk vecstret, und verfertigte einen Com-menr. über die gantze heilige Schrifft, nebst eiiugcnandern Tractaten, als äe kugiendo feculo, & am-plexanda religione; contra fuperbiam & ambitio-nem ; epistof.is und fermones. Possev. T. Fa.GAELIUS (Joh.), ein JCtus, von Harlem, schrieb
rraêk. à Telìamenris 8c jure Lodicillorurn; refu-tatiunculam epistol® Justi Lipfii de induciis belgi-cis,un& starb 3 Iim. 1621, im 46 Jahr. W,d. a.GAERING (Phil.), ein Medicus zu Lüttich, schrieb
defcriptionern Ponris Ipadani & fontis ferrati tun-.
grensis in ftantzösischer Sprache, so nachmahls vonThom. Rietio ins Lateinische übersetzt worden, undstarb 1604, u Nov. W, d. A.
G A E R I T Z (Maximus), stehe Goeritz.GAERTNER, stehe Hortenflus und Hortulanus.GAERTNER (Andreas), von Marienberg, lebte umI 572, und edirte dicteria pro verbialia rhythmica cum.
• versione germanica, Östrinnecr aber slll Bruno,SebOelio und Jacob ^cnrichmanno ein Plagium began-gen. Stollens Historie der Gelahrheit. Thom.GAETA, stehe Cajeta.
<ii GAETA (Antonius), ein Capuciner von Neapo-lis, MißivnariuS apostolicus, und Präfectus genc-ralis der Mißion in Africa, schrieb eine Erzehlungvon der Bekehrung der Königin Singa und des ReichsMatamba, welche der P. Gisja 1699 heraus gege-' den. To.
H GAETA (Antonius), ein neapolitanischer Edel-mann, wurde Criminal-Richter, königlicher Rathund Präsident der königlichen Cammer zn Neapvlis,endlich aber an dem spanischen Hofe Regent des Rathsvon Italien. Er gab 1673 unter dem Nahmen
Qnantio Atega heraus Discorso per la riformationedeüa Bolla Gregoriana. Tö.
#i GAETA (Antonius), ein italiänischer Minoritim 17 Scculo, schrieb relatione del miserabile ßato,in ehe fi ritrova lafamiglia del P. S. Francesco de Mi-neri ußervanti rifirmati in terra santet ; gab auch opu-scula íancti Francisa heraus. To.G-AETULÏCUS (Cneus Lentulus), stehe LentulusGietulicus.
GAFFARELLUS (Jac.), ein Frautzoft im 17 Se-culo, von Mans in Provence, war in den orientali-schen Sprachen, kabbalistischen und andern Wissensschafften wohl erfahren, reiftte 30 Jahr lang herum,wurde bey dem Cardinal Richelieu Bibliothecariuchund mustr einen Wnderruff thun, weil er ein Buch
curiosi rates inauditse de figuris Perfarum talisinan-nicis, horoscopo Parriarcharum & characteribus cœ-
lestibus, genannt, 1631 zu Rouen in ftantzösischerSprache in 8 herausgegeben hatte, welches Greg.Michaelis 1678 zu Hamburg lat. mit Noten in 8ediret. Sonst schrieb er abdita divin* cabbalie my-ileri-a contra íbphMïaíum logomachiam defenfa ; lestrifies pensées de in fille de Sion fur les rives d’ En~
. pht'ate, tm paraphrase du psemtme 1 super SuminaBa-
GAFFARELLUS
GAGLIARDI S î4
bylonis; dies Domini live de sine mund!, -chaben David conscriprum, a fe latine reddi rünihil fere nihil minus nihilo, feu de ente nonquœstionern pacificam, num dillidia in religi OI ) e Pphilofophorum principia, christianorum ori^J 1 ^lium antiquos rituales libros, & propria hz tetl ^rum dogmaca componi possint; arbeitete auch sll ' $tter historia mundi fubterranei ; starb aber, ,'aosolche ja Stande brachte, zu Sigonce 16 8 i/. ,1 2 I w
Jahr. Sein Index Codicum cabbalisticorumnuscript, steht in Joh. cpk, Wolfii bibliothecahe»Co. Im. All. B.
GAFFARELLUS (Proiper), stehe CafFarel k s *GAFREDUS (Celius), stehe Girard (Felix). s0iGAGE (Thomas), ein Dominicaner aus Jrrlattd/î ndirte in Spanien, gieng hernach 1625 nebst 0als Mißionarius nach Neu-Spanien, sonderteaber zu Mexico heimlich von ihnen ab, und ka>n"-^Gvatimala, machte sich im kurtzm die 'Sprache bekannt, und wurde Rcctor in Mexiko ^Pinola, so 2 volkreiche Oerter in Indien sind- ((flein er machte alle seine Meublen zu Gelde, u»o ^ließ r6z7 hcimlich diesen Posten, kehrte übernach Ciigelland zurück, chaugirte die Religiös ^ward ein Anhänger des Lromwells. ErRelation von dieser Reift in Neu «Spanienlischcn heraus, welche der berühmte '
Staats « Minister, Lolbcrt, ins Französische !" Mbsetzen befohlen, daraus sie auch ins Deutsche vt»und 1693 in 4 gedruckt worden. Leb. Feh. ,*|jj
G A GET (Willi.), einCantzler desBischoffrhunw.^in Engelland, excellirte um 1610 in der lstteus" ^Poesie und Schauspielen. Man hat von ihmteinischen Ulysses redux; Rivales j MeleagerWo.
GAGLIARDI, siehe Gaillard. _
GAGLIARDI (Jo. Jac.), ein genuesischeraus der Mitte des 16 Seruli, gab 1556 ddcvcontra pestilentias morbum fjcrstU^w Ob à
GAGLIARDI (Paul), ein Canonicus i ustarb daselbst 1742 den 16 Aug. im 67 Jahre,dem er verschiedcne schöne Schrifften ausgearo ^Solche sind: eine Ausgabe von Gmtdmtii te s ^r
• bus, die am vollständigsten in der SaminlE ^brescianischen Kirchen «Vater, welche 1738 ts/j; i[ausgekommen, anzutreffen ist; Qento-
; L'mgua, KomiH r sich 1740 bk&dk eines
della Crusca erworben; Rarere inm-m al’a** 11 ' y#de’ Gemmant 1 vita di Giovanni Cinelli, tra ?as&>Scatizie; de Melone <k Mclla, agri brixian* 1 j n js,ein lateinisches Gedichte de peregrinatione ^quee in monte Baldo colitur ; oratio pro a gC ck'Jo. Franc. Barbadici ad episcopatum brixian*
ÜX; orar. de insiaurandis artium. stüdiisjper la fahrica del nttovo domoin Brefiia; ,form alla lingu/t'bresciamr, welche letztem >1|lfU der Sammlung des P. Lglogcra zu