Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
907-908
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9°7

GEIZO

GELAIS

GELANTIUS

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gärn und Oesterreich, lebte am Anfangedes 17 Seculi,und schrieb: Rathschlag betreffend daü LönigreichUngarn; Bcücncken,wie der Reichs-Tag fruchtbar-licl) anzufangen; Müny - Bedencken; Lcdcnck'envom Zustande deutscher Natron, welches man inLondorpii Actis publicis T. 2 findet; Untersuchung:ob Ery--HertzogFerdinand könne Rcichs^Klffc wi-der die Venctianer verlangen; welche letztere in D.Christ. Gottl. Buderr Sammlung ungedruckterSchrifftc» zuerst bekannt gemacht worden.

GEIZO, fítÍK Hatco.

GEL (Joh.), ein spanischer Inde von Burgos, von wel-chem nicht bekannt ist, wenn er gelebet, hat in portu-giesischer Sprache cinBuch äe magia geschrieben, wel-ches in Engelland imManuscript liegt. W.

G E L A I S , siehe bàc Gelais.

S. GELAIS (Carl), ein Doctor Juris, von Angoulemebürtig, lebt« im isSeculo, und übersetzte die Bücherder Maccabäer cns Frautzostsche. Cr.

von 8. GEL AIS (Jo.), ein Herr von Montlieu, lebteunter der Regierung Ludwig« des XII, und schrieb dieHistorie dieses Königs. Gothofredus hat dieselbenebst andern, so die Geschichte dieses Monarchen ver-fertiget, heraus gegeben. HL.

de 8. GEL AIS (Mellin, Merlin ober Meslin), etn2{6tvon Reclus, königlich - französischer Almoftnirer undBibliothecarius, gebohren am Ende des r-ten Sc-culi zu Angvulrsme, war ein natürlicher Sohlt Octa-vianide St. Gelais, BischoffS von Angoulesme, (wie-wohl solches ungewiß ist), und französischer Poete,welcher wegen seines guten Versiandes «n Francisci lund -Henrici II Hofe sehr hoch gehalten wurde. Erstudirte zu Portiers und Padua, und war in denRech-ten, der Theologie, Philosophie und Machest wohl er-fahren, epcellirte aber insonderheit in der Poesie, sodaß er zu seiner Zeit den Nahmen des französischenGvidii verdiente, und denMacot weit übertrafz auchnach einiger Meinung,zuerst im Französischen Sonnenegemacht. Er spielte die Laute, und sang sehr wohldazu, übersetzte die Tragödie Sophonisbe aus demGriechischen in das Französische, schrieb Voyages aven-tureux du Capitaine 'Jean Alphonse Xaintongcoìs, und

verfertigte bey Gedichte, darunter etliche sehr geillauten. Sie sind etliche mahl, und am vollständigsten1719 zuParis, nebst seiner Lebens-Beschreibung zu-sammen gedruckt worden. Er starb 1558, und ver-fertigte, als er bereits in Agone lag, folgende Verse:

Barbite, qui varioslernst: pectoris testus,

Dum juvenem nunc Sors, nunc agitabat Amor,

Persice ad extremum, rapidasque incendia febris,Qua potes, infirmo fac leniora Seni.

Certe ego te faciam superas evectus ad oras,Insigne ad cythane sidus habere locum.

Cr. Br. Sam.

de S. GEL AIS (Octavian.), einBischoff vvnAngon-lesme, übersetzte in scincrJugenddieàeida Vtrgilii,die HeldemBriefe des Gvivii, und etliche Bücher von

GELASIUS 9

der Odyslea des Homeri in französische Verse /tigte auch nach der Zeit and ehe Wcrcke, als:

jour tJ honneur; le politique ; les persécutions des. ^tiennes ; le Verger, UNd starb lZO2. Cr. H. ^ Io 'Sam. Fa. ,jU

GELANTIUS (Nicolaus), ein BischoffruAnZL.seiner Vaterstadt von 1262 bis *290, Hat statu» > pdalia hinterlassen, welche in Dacbnii fpieib T- Ahen. : Sa. Fa.

de S. GEL A SI O, siehe de S. Gelais.

GELASIUS I, ein Pabst, aus Aftica bürtich.^v>e492'^abst, hat wegen der arianischen KetzersDischöffe geschrieben, und die Manichäer austrieben, auch einen codicem sacramentor. »contra Eutychem 8c Nestorium de duabus i slnatüris; decrerum de libris äpocrypbis; ü«cahumiritermiifione, nebst vielen Episteln gt!^ pßfderen man verschiedene in denen TomE GonCl ,^/y/‘’^luzii miicellan. in Dächern fpicileg. undcollect. rom. T. I antrifft; hacdiejenigenRäuber gescholten, die dasheiligeAbendmahl^ic^una brauchen wollen, auch zuerst siatmret,lern episcopalem ab Imperatorum 8c reguw . l*te non pendere, und ist 496 dkN 21 Nvv- 8$°*

Ol. C.Ea.

GELASIUS II, fonfi Johannes Cajetanusein Pabst, aus dem Benedictiner-Orden . voll

aus dem Königreiche Neapelis, aus einerFamilie entsprossen, war erstlich ein BrneoMönch zu Monte Caßino, muste sich aber,aw ,cd>

dcnThron bestiegen, nach Frankreich rctü>^,ihm cinGegemPabst gesetzet wurde, lindster"Kloster zuClugny nig dcnuyJan. Er

ErasiniEpifcopi cajetani & martyris ; tra.“* j stra Imperatorem Henricum ; liistoriam si) 1 . -fodmartyrum carminice; epistolas, tveldJCi* 1 çjj.í^LConcilior. etliche davon auch in AgHÌrriiCs 1 '... Jl ffstehen, verfertiget; auch des PabstsssaiM^gistrum epistolarumirt eine Ordnung gkbr^LM.beben hat besonders pandulfus Pisanus^ .^ níi c û >

welches in Pepebrochii conatu chronicO'* 11het. Fa.O.To.C. / ' ■ ' .

GELASIUS, ein Bischoff von Cäsarca,na,iM4Scculo, war des Lyrilli vonJcE^ptl^derirSohn, wohnte;8idemConciliopel bey, schrieb expositionem symbosi : oS silstsecundum Ecclesiam; lib. contra Anarn^^, uncn Sermon auf den heiligen Drey- Köuch^ ,l>starb 394. Fa.C. Flie.Pbo.

GELASIUS Cyzicenus, ein Bischoffvou @cl)der andernHelffte des gten Scculi, warnes Presbyter! der Kirchen zu Cyzico, ltU ^V' ss*

liistoriam des Concilii nicarni, darlNllt

richtige Sachen sind. Es hat solche 2 ^ íhkA 1zuerst mit seiner Uebcrsetzung zu Paris o? 3 *'st -darauf sie in den Conciliis Platz bekomw-Seultetus hat dieselbe auch 1604 zu Fia -