Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
925-926
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GENTîUS

bet kà,?-î^pkachen geschriebenen Códiciibus, so -irr'»„d m^rrlichcn Bibliothec anzutreffen,, verfertiget,ig bkn,^,?î^^'en 404t Wercke recensiret, welcher Such' tuirb î^ter Bibliothec in 10 Folianten verwahret^KT.in

(^nr.), siehe Gbeens.

^ebvhr-^^ (LeorZe), einPoliticus undPhikokogtts,- hîrk « j >„ Dame in dem Fürstenthunr Qver-

, «âch à^ng i6zz nach Halle in die Schule, zshe 16)5selbst,j^«wig, und informirte ein Jahr lang da-Haj,ib,.^b Predigers Kinder, begab sich 1636 nachdie oricn?', 1 ^ 0 hernach Nach Bremen in die Schulen,^esch bi s « ,c ‘ }<n Sprachen zu treiben ; besuchte nechst^abà» Académie zu Leidên, und erlernte allda diett-battoif ,f/rsische uud türckifche Sprache. Er krieg-^"r'dei-n! ^enheit mit dem türckischen Gcsirndtm,^woß-Sultan nach Holland geschickt hatte.

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^^ustantiirvpet;ü gehn / allwo er-die Büder lcr,??. drrrchkrvch, die Medicin der Morgenlän-llgg n>,^'J"ch verschiedeue Seltenheiten zusammen^ ex iB ^lrechenland ünd Persien besähe. Räch-t? allda aufgehalten, gieng er 1648' °llkg und von da über Nürnberg und Ham-Amsterdam, erhielt von dem ChurfürstenJohann Georg II eine jährliche Pension"^)Di-,^'U)lr. „«d begab sich 1Ó55 zu -demselbenStob, uhk ^ 11 ' ullwo ihm derselbe den Titel eines Rathstoni à 'h" Wieder nach Holland schickte, damit erMcj„ o^nniahl in die Morgenländer gehen möchte,zrirst ^llrtc, ohne daß solches geschahe, nach Sach-und gieng mit dem Chursnrsten,als dessen1657 „ach Franckfrirt anr Mayn zue Zische,, îines römischen Kaysers, allwo er dem'Der K ..^sandten, der dem Kayser Leopols zu, pwch. '^ung Eck gewnnschrt, m türckifchersw 1 ’ Ch„^P"worten muste. Schon vorher hatte ihnMg.7v wrstSachsen zu seinem Légations- undjw. er[ vp ernennet, auch seine Besoldung auf 800Di»., ^ und ihm, nachdem er die aufgetrage-wohl ausgeführt, 500 zugelegt. Vor-? Wljs^.„^uchte ihn der Churfürst, weil er in dertz°hl erfqh '^"tzösischm und italiänischen Sprachen

; 'xi>rm war, als einen Dollmetscher, mit denkerkig^, handeln, undBncft in diesen Sprachen

^în . Anno 1659 wurde er von demChnr-1~ !cn , und 1662, wie auch 1664 nachobaìî'^^ahr des Türcken-Knegcs vorzu-bü??'ck b,,?Aw?< und lebte hernach anf seinem Guthii iv >!ack in der Stille. Er wurde 166 5 aberG.s^^deu beruften, und solle mit der kay-iCj’tf] ^jÇMTí «ach Consiautinopel gehn, br-íti l * c er diesem Ende nach Wien. An. 1677lln^ch^ dem Churfürsten von Brandenburg,Vst, '^hkn beruffen, in dem Lager vor Stet-rittî^à Kà^îschen Gesandten Unterhandlung zuààl'ìuber verließ ihn daS Glück: er gc-au Armut, ließ einige Verwirrung imwurde auch in seiner Aussüh-

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mng etwtis ftllsani, verfiel darüber in Derachtüng,kam von Berliti endlich nach Frèyberg, starb allda1687 km Sept. und wurde auf gemeine Kosten be-graben. Er gab Musladini Sadt Gulestan, live rola-rium politicum perficum leu amœnum sortis huma-ne theatrum persisch und lateinisch mit Anmerckun-gen heraus, wozu er die meisten Unkosten von demChurfürsten Johann George II zu Sachsen empfan-gen. Er ließ ferner des R. Gchelomo den Virga. ril Jedulla mim : uzv iso oder bistoriam judaicaramit einer lateinischen Uebersetzung, ingleichen Mak-monivis NIL-! n°obn oder Canones ethicos mit einerlateinischen Uebersetzung und Anmerkungen drucken.M. August Bepcr hat 17ZZ billoriamvit«, sarorumargue meritprum Georgii Gentü heraus gegeben,a GENÜA (Gern.), siehe Gemeus.

G.ENÚA (Marc. Ant.), sonst Passer, Passerinus, oderde Passeribus, weil er aus dieser Familie entsprossen,genannt, wie er denn auch öe Janna ober Genuahieß, weil sich'.seine Vorfahren allda aufgehalten. Erwurde 1491 zu Padua gebohren, war im i; SeculoProfessor Philosophiä in Padua, und von so vortreff-lichen Gaben, daß einige meinten, er muste einen Spi-ritum familiärem haben. Dr schrieb comment, in li-bros phyiicorum ; de coslo ; da anima *, de genera-tione; in Mètàphys. Aristotelis; de intell estas hu-mani immortalitate 8 cC.; Streit - Schrtffteil WiderMirandulanum. Als er im Alter wegen Mangel derZähne eine undeutliche Sprache bekam, ward er zumEmerito erklärt, und ihm seine Besoldung anbey ver-mehrt. Er starb i;6z,im 72 Jahre. Um. Pap.GEN UA (Nicolaus), war zu Padua von einem Edel-mann ausser der Ehe erzeuget, brachte es aber in denRechten so weit, daß er in kurtzem ein berühmter Pra-cticus in denselben wurde. Der Rath zu Venediglegitimirte ihn, gab ihm auch eine Stelle in demCoi-jegio JCtorum zu Padua. Er starb aber 1615, im31 Jahr seines Alters, und hinterließ eine trefflicheBrbkiothcc, die er in seinem Testamente zum öffentli-chen Gebrauch gewidmet; wiewohl solcho von seinenErben innerhalb einem Monat verkaufst worden.Seine Schrissten sind: Comm. in Institutiones ; con-cihacio legum; de scriptura privata & verbis enun-ciativis. Tom. Pap,von GENUA (Paulus), siehe Paulus,

G ENUI N U S (Hieronymus), ein Poet und Anagram-^ matist von Neapolis, gab 16Z5 heraus metamorpiio-

ses nominunvfive metatheses literarum, live ana-graminara, in ouinque libros divisa. To.

G EN U S IQ (Ignat.)i siehe Genutius,

GENüTiO (Andreas), ein neapolitanischer Edellmann, in dem 17 Seculo, war das Haupt der Aca-démie de gli Erranti zu Neapolis, und gab heraus ilReDieuißoi íe poeßc morale ; eompendio delle lap itnehumane (Je. To,

genutius, oder Genufius, (Ignacius), ein Domi-nicaner und Professor Theologiä primarins zu Nea-

xolis,