Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
931-932
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GEORGIUS

GEORGIUS

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GEORGIUS Galesiota, (in Patriarch zu Constan-tin ope l ums Jahr 1267, war vorhcro Diaconus undAbt des Klosters Galesium, daher er auch seinen Zu-nahmen erlanget, hat or. funebrem in TbeodorumXanthopufum geschrieben / auch Nicepbori Blemmy-da or. de regno mit grosser Deutlichkeit paraphrasirt,davon das Manuscript in der kayserl.Bibliothec zuWien liegt. AI, G. Fa.

GEOR.GIUS, Hamartolus genannt, ein Grieche vonGeburt, und Archimandrite, ums Jahr 842, hat einChronicon vom Anfange der Welt, bis auf dcnKay-ftr Michael, Theophili Sohn verfertiget; welchesin der vaticanischen Bibliothec im Manuscript liegt.AI, G. Fa.

GEORGIUS Hermonymus, stehe Tipfiernas.

GEORGIUS, ein Hier omonachus in der ersten Helff-te des 17 Seculi, hat eine Epistel de fraude Jesuita-rum 1626 zu Trapezunt, und noch eine andere demartyrio Cetabae, Iberorum Principiss® geschrieben,

weiche letztere griechisch und lateinisch in Andrea Ri-veti Wercke» T. III f(d)(t. AI, G. Fa.

GEORGIUS, einBischoffzuLaodicca, war vorhcroPresbyter zu Alexandrin, wie auch zu Arethusa inSyrien, lebte in der Mitte des 4ten Seculi, und hieltes'eifrig mit den Arianern, deswegen er von derGemeinschaft ausgeschlossen, in solche aderg6i wiederaufgenommen wurde. Er hat das Leben Eusebü Emi-seui, contra Manichxos, und litteras contra/Etii &Eudoxii Antiocheni blalphemias geschrieben. AI, G.Fa.

GEORGIUS Lecapenus, stehe Lecapenus.

GEORGIUS Mediolanensis , stehe Ravennadnns.

GEORGIUS Metochita, ein ArchidiacvnuszuCon-stantinopel, in dem i ; Seculo, war ein treuer Anhän-ger Joh. Vecci, suchte die Vereinigung der griechi-schen und lateinischen Kirche auf alle Weise zu beför-dern, muste unter Anvronico viel leiden, wurde end-lich l2gz in das Exilium gejagt, und starb im Ge-fänguiß. Er schrieb libros V de procellione Spiritussancti, woraus AUatimm Jibro de purgatorio, Com-iefijius in auctario ad bibl.P. P. und AUatius in libroadverses Hottingeruin , fragmenta drucken lassen;

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0 r* cìví-pios , welck)e zwey Widerle-gungen in Allatio Tom. II Grxci® orthodox® stehen.Man trifft sie auch nebst dreyen von dessen Büchern deSpiritu S. in der königlichen Bibliothek zu Paris imManuscript an» AU, G. AJlat. Con. OJ'a.

GEORGE de Monte Mayor (Georg.), ein Mllstcusan des Königs in Spanien Phílippr II Hofe, vonMontemor unweit Coimbra in Portugall', daher erauch seinen Zunahmen bekommen, hat ausser andernSchrifftcn, einige poetische Gedichte unter dem TitelCancionero heraus gegeben, auch las obras de AufiasMarc in seine Muttersprache übersetzt, überdieses einMerck, Pyramus betitelt, im Manuscript hinterlasse»,und ist 156a sehr jung gestorben. Ant. . ,

GEORGIUS, mit dem Zunahmen Moschs g fpMetropolit zu Corfu, hat um lazogelebet, »j^ e ^

tationes duas cum fratribus minoribus deJ^gatorio Lc fancta communione geschrieben, q : 0‘Leon. Allatil Wercke de Georgiis stehen. AE at ’GEORGIUS de Peurbach, siehe Purbach. .«jdl

GEORGIUS PisiJes, von seinem Vaterlande s ^also geuamit, ein Diaconus und Chartophy'^, Bauch Reftrendarius zu Constautinopel, ; st i#Mitte des7Seculi, schrieb in i88c>oderschen Versen, ein Gedicht von den sechs TaP'^ cí®der Schöpffung; ein Gedicht von dermenschlichen Lebens, welche tn ber làiUliotheca* ^ jnstehen; ein Gedicht von dem Tempel der, Constautinopel, so in l'abricii bibl. §r«c. zu! #historiant Ileraclii, und des persischenauch eine bistodam Avarum L-Encomiuw .stffMartyris, welche in der vaticanischenManuscript liegen. Es wird ihm über dirftf^ M

nigen das Chronicon Alexandrinum, wie^d^i!^

Grund, zugeschrieben, welches griechisch und ss

Matthäus Radcrus zu München 161 ;

ben. Mau hat ihn und feine Gedichte

chen in solcherHochachtbarkeitgehaltenchaß,sss''

sten mit dem Euripide vergleiche»,viele aber r

noch vorziehen wollen. Ai,G.C.o. Vo.Fa-^jjjt»

GEORGIUS Ragnseus, ein Professor Philo. hPadua, von seiner Vaterstadt Ragusa, v?o‘

aus unchligem Beyschlafsgezeuget worden, 5 '}^<Mwar wegen feiner Wissen schafft in derdicin und Philosophie, und wegen feinerkeit berühmt,starb 1622, mt43tfnJahre {(W

und hinterließ dilputadones peripateticas c*^lioribus quxstionibus pliiioibplus natu r . a ^ e fo^,reiponsionibus ad tract. Cxfaris Cremonit»^elementoruin; epistolas mathcmaticasso u

tione üb. II. Seine Bibliothek und andere „ ssschafft sind, weil sich niemand zum Erben a»Ste, dem Fiscs zuLheil worden. Tom. ?»?■

GEOR GIUS Rammata, ein unbekanntereher einige troparia in S. Nicolaun^W

Epifcopum verfertiget, von denen etliche innxo Grxcomm, aber ohne des VersassklL^ 0

stehen; die andern aber noch im

AI,G.GEOR

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GIUS, ein Carthäufer zn Schess'Agärn, war Prior, that 1507 eine Rcije lnLand, und schrieb hernach Ephemerideru^goe >veregrinanoniz transmarinx, so in P iZ,t ^ 1,

• Hct. Fa. 0$

GEORGIUS Scholarius, (in qtiecilisch e í- 0 (Ja>>^^1war anfänglich kayserlicher Richter zu ^frvr^cpek, wohnte dem Concilio zir Florentz bey, "man die lateinische und griechische Kirch ^$zu vereinigen suchte, hielt zu solchem Enfi mWmliehe Reden, und schrieb eine Schutz rindem Decreto iijuonis enthaltenen 5^