Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
939-940
JPEG-Download
 

9Z9 GERBER GERBERON

: Schrifften sind : Geheimnisse des Reiches Gottes,oder Predigten über die Evangelia; geistlicher-Him-mels wagen gottseliger Alten, oder Gebet-Buch;evangelische Firmung derpapistischen entgegen ge-scyt ; unerkannte Sünden der Welt in z Theilen;unerkannte Wohlthaten Gottes in 3 Theilen; un-erkannte wohlthaten Gottes in dem Lhurfürsten-rhum Sachsen und der Lausitz in 3 Theilen; -Hi-storie der wiedergebohrncn in Sachsen in ^hei-len und zwey Anhangen; theologisches L-edencken:ob die Seele eines Gläubigen nach dem Abschiedaus dem Leibe alsobald in die ewige Freude kom-me, Gott sehe, und also noch vor dem jüngstenTage der Seligkeit genieße; Sylvula iententiarum;Lommunion - Büchlein ; -Historie der Rirchen-Cc-remonien in Sachsen. Sein Leben, so er selbst auf-gesetzet , steht theils in der -Historie der wiedcrge-bohrnen, theils in der -Historie der LGrchen-Lerc-monicn in Sachsen.

GERBER. (Martin), ein guter Stylist undPoete,war33 Jahr Rcctor der Schulen zu Lauban, brachte sel-bige in grosses Aufnehmen, schrieb unterschiedene Ge-dichte, und starb 166;. Gr.

GERBERON (Gabriel), ein Frantzose, gebohren zuSt. Calais 1628, 12 Aug. siudirtc bey den PatribusOratorii, trat in die Benedictiner- Congrégation St.Mauri. allwo er einige Jahre die Philosophie lehrte,und einige theologische Bücher heraus gab, abernach-gchends allerhand irng Zeug fürtrug, als er zu St.Denys, und zuCompiegnelchrcte; sich aber zu bessernversprach, und doch hernach, als er in die vorigenIrrthümer verfiel, seine Professor-Stelle verlohr. Erwurde darauf unter dem Rahnien Augustin RergreNationalisiert, gieng über 20 Jahr in den Niederlan-den in der Irre herum, und ließ über 40 kleine Schriff-ten drucke», deren Titel und Inhalt in dem Proceßdes Fiscals vor dem Ertzbischoff zu Mechcln wider denP. Gerberon, da er 170; vom 9 Aug. bis zum 7Dec. gefangen gesessen, gemeldet wird. Endlich gienger auf dem Castell zu Bincennes in sich, dahin er vonder Citadelle zu Amiens war gebracht worden; undden i8 Apr. 1710 nahm Herr Vivant auf Verord-nung des Cardinals von Noaillcs seinen Wiederrufan, welchen auch der P. Gerberon den 30 besagtesMonats ratificiert, als er in völliger Freyheit unterfeinen Ordens -Brüdern zu S. Germain des Prezwar. Er hat den Marium Mercatorem unter demNahmen Rigberii, ingleichen Anselmi Cemtuar. opéraLt Eadmeri historiam novorum aliaque opuscula her-aus gegeben; Apologiam pro Ruperto Tuitiensi;examen général de touts les états & conditions & depechez , que l'on y peut commettre; histoire de la robefans couture de nôtre Seigneur, qui est • gardée dans lemonastère d’Argentevil ; le miroir de la pieté chrétienne;jugement du ballet stf de la danse ; regle des mœurscontre les fausses maximes de la morale corrompue ; hi-stoire gener ale du Jansénisme; logique en forme dedia-

GERBERTUS GERDES í> 4 °

logues s/c. nebst vielen Briefen, geschrieben, und $17H, 29- Jan. gestorben. Mem. Pez.

GERBERTUS, siehe Sylvester II. ,

GERBIER (Balthasar), ein Franzose, in der Mlltev17 Seculi, that eine Reise nach West- Indien,

Les effets pernicieux de méchants favoris & ß’ .JtfMinistres, & désabusé d'erreurs populaires au ßf.MRois d,'Angleterre Jacques & Charles ; wie a U u)Beschreibung seiner Reise nach America, weicht lt?

re 1662 holländisch zu Amsterdam herauskam-

eilt

GERB RAND, oder Geerbrand, (Jo. ), einvon Leiden, hat eine Chrvnicke der Bischöfe * 0Utrecht, der Trafen von Holland, welche in g;Annalibus stehen, wie auch eine Historie seines Oro^pferner postlllam quadragefimalem de paffione l-0 ^ni ; iennones de tempore Lc de Sanstis, 3-iK va .hyemales; de festis deiparae; de b. Virginis stp ^bus; librum exemplorum b. Maris, und coli atlSanctorum geschrieben, und ist zu Harlem i 5°4stvrbcn. A, T. Meur. Sw. Fa. t,

GERDES (Christoph), gebohren zuGüstrau in>î,ûlcnburgischen, wo sein Barer Martin I. U. D- ~ t ,germeister und SyndicuS war, den ?8Jan.studirte die Rechte zu Rostock, Leipzig, Jena, H)' ^berg und Straßburg, „ahm 1614 zu Jena, ivo 'lnc Zeitlang advociret hatte, die Doctor- Würdepracticirke hernach zu Lübeck, wurde Stiffls-S^cus und bischöfflicherRarh, auch Dircckor voM^,Lübeck, weiter und nach des Bischoffs Todelauenburgischer Rath, endlich i62;Rathshcrr r^st>deck, und 1627 Bürgermeister, lernte iiochin.'t^cAirer das Hebräische, bannt er die Bibel i eGrundsprache möchte lesen könen, schrieb

materia possdliönis; diip. inaug. centuri* 1 ) 5 p-ctilîìmarum cantroveriiarum ex singulis capk 1 , , e sris civilis, canonici, feudalis & recessuuf»

depromtam, und starb 19 Juil, 1661, Übet 7 0|Valt. Mol. SeeL • s$

GERDES, Ober GerdelTen,(Fridericus),

Juris, war Pandectarum und Codicis zu Gck>!>^ ^de Professor ordinarius, wie auch des Consin^'^selbst Assessor, schrieb unter andern de deco^sts

& adverius eos cautionibus & poenis; deavocatoriis, ingleichen juristische Disputation^ «istjore parte ejusque preerogativa ; an princep* l stc't 0 ’sir aliivatus : de saluberrimo appellationi 1 '

fit alligatus ;de monopoliis; de jure revelationis, feu

----,-,--- ---

rungs- Recht; depace domestica, vulgoSen; de jure vicinorum ; de colleilis &tionibus imperii ac provinciarum ; de P a . > ,

bus; de obligatione faciendi; de eurena» c ‘strategematibus juris, vulgo jurijstschfst ai-e^Kcontiuuirtc auch Dav. Mevìi ï acitum politts .0mtum &c. Seine Wercke sind 1728 N-j 11 - .«Ji, Lde in 3 Tom. in 4 zusammen gedruckt i» ot ' p

stgrb 1696. Lgb. Er,