Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
951-952
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GERHARD

GERHARD

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GERHARD (Johann), à Doctor und ProfessorMedicinä zu Tübingen, in der Mitte des 17 Seculi,

schrieb panaceam hermeticam, feu medicinam uni-versalem ; commentarium in Raimundi Lullii aper-torium áe lapide philoíbphorum ; medullam gebri-cam de lapide phiiofophorum ; quœstiones medico-chytnicasj decadem qusstionum medico-phyljca-rum; chymiatriam. Bareäus in bibliotheca chymica.Li. ,. .

GERIIÁRD (Johann Andreas) ein Doktor Juris zuJena, um 1660, char des lutherischen Theokogi, Jo-hann Gerhardi, vierter Sohn, und des altern Jo-hann Erncsti Bruder, wurde Comes palatinus ca-sarests, inglcichcn fürstlichmchältischcr Hoftund Ju-siitz-Rath zu Zerbst, und schrieb discuà exoreri-cos dfetupremis curiis, E parlam^ncis Galliae& An-gst*'; de imperii judiciis aulico & camerali; quse-stiones controverses in jure publico romano-germa-nico occurrentes ; Unterricht, wie die Processe anbeyden höchsten kayferlichcn Reichs - Geeichtenwohl einsund auszuführen, inglcichen von dersel-ben Gleichförmigkeit und Unterschied, welchen Lasp.Melch. Licck 1720 ins Deutsche übersetzt, und lebtenoch 1675.

G ER H AR D ( Joh. Conradus), ein Doctor Medicinäzu Siraßblirg, gab daselbst 1616 einen extraLìumchymicarum qu*stionum f. reiponsionis ad theoriamlapidis philosophici Regiomonti editam in 8 > wieauch 1621 'Er.de chymiatria s. de aquarum,oleorum,salium, eslentiatumque extractione & thermarumprobatione in 4 heraus.

GERHARD (Joh, Ernst), der ältere,ein Sohn d^s lu-therischen Theologi, Johann Gerhardi, ist zu Jena1621 den i;Dee.gebohrrn, und in den Sprachen undder Kirchen-Historie sehr wohl erfahren gewest. Erhat zu Jena, Altorff, Helnrstâdt, Leipzig und Witten-berg studiret, und sich anfangs sonderlich in Orienta-libus umgesehen, nachgrhends aber erst recht auf dieTheologie geleget; sich auch aufder Reife nach Hol-land , Franckreich, Bnrgund und der Schweitz- dietrrflichstenBibliotheken und Erkenntniß der verschie-denen Seeten in der Religion treflich zu Nutz gemacht,woraufer zu Jena ProfessorHistoriarum,Doctor Theo-logiä, und endlich Professor Theologiä worden. Erhat an dem Tage, da er Doctor geworden, Hochzeit

• gehabt , harmoniam linguarum oriemalium, nebstGuii. Shickardi institutionibus Iinguae hebrasre; deEepultura Molis ; conienfum Lc dist'ensum religionumprofanarum, Judaismi, Samaritanismi, Muhamedismi,Cingis Chamisini öc Paganistni ; de Ecclesi® copticaeortu, progrestii&doctrina; Joh. Gerhardi IsegogenLoc. theol. ; epitomen confeslionis catholicas ; De-dekenni theseurum conliliorum ; syllogen decadumtheologicarum ; dilpositiones inEvangelia J synopiinArminianismi; compendium linguoe arabicae; exer-citationes ad N. T. syriacum ; comment, in Act. Apo-stolorum , bey 5oDisputationes, z. E. de exorciiino,

P5. . ie

quatenus in baptisino locutn habet; de } e o^’ 0 ‘univerlalitate gratiœDei contra Marc. Frid. f p

linum ; de beatitudinis in Domino msrienciuss^.vilegiis ad Apocal. XIV, 13; de obumbrationstis altissimi Luc. 1 ,35 ; de statu Armenia: p°‘ lC e r

ecdesiastico; de religions mofcovitica tanqu

ronea; Bellarminum orthodoxuin s. orthodostem 30 disputationibus propoiitum, welche ‘yiiösein Sohn 1688 auflegen lassen, herausist 166g den 24 Febr. gestorben. W, m. Z. F‘J cPJ. Gerhardi.

GERHARD ( Johann Ernst ), der jüngere, tl" ^pides porigen, gebohrcn zu Jena 1662 den ry N^'hstdirte zu Jena und Altorff, und trug so woh> ^he»Eocietate disquirentium in Jena, als auch **0$Actis Eruditor. lipiiens. das seinige mit bei)- .dem er in verschiedenen Collegiis seine Gcleyjl ^andern wieder mitzutheilen gesuchet, auchdurch Sachsen, die Marck, Pommern,

Hollstein, Lüneburg und Braunschweig gethanwurde er von der gothaischen Hcrrschaffr zu^! ' 0Prediger nach Holland verlangt, davon ihnKranckheit abhielt; doch wurde er fast zuzum Jnspectore der Kirchen und Schule» <t*schen Landes ernennet. Er nahm 1694 ^

nes Licentiati an, ward 1696 zum Professorbinar, nach Giessen berussenz zu welcher Zeitaber nicht dimittiren wolte,und damit er blewe' ^te, zum Consistorial Rath in Gotha bestellet-. da ihm 1697 die gießische Proftßiou noch^'^^ff^/getragen wurde, erhielt er endlich seineund gieng An. 1698 nach Giessen als Proftffo ^ordinär, und Vesper-Prediger, nachdem er ^auch die Doctor - Würde bekomnien hatte.

1707, r8Martii, und hinterließ eine kurtzt ,chung eines Büchleins, dessen Titel : derund reformirren Religion Einigkeit; kurtzttigung Joh. Christ. Dippels Grundrisse» ^ 0 (tmischen Gottesgelahrheitz Dissertationes e ^ s iinfantum ante baptisinum decedentium ; Z Eendoreo'; de evocatione mortuorum & c - v 3 s.,seines Vaters Syllogen decadum 20 theolopdesselben Bellarm. orthodoxura , welche er V# jjlos 3 ,Heraus gegeben. So Hat er auch ein °P üS / n idjtrfast vollendet, aber wegen frühzeitigen Todeo »aus geben können. -Hestischcs vhebopfer. $G E R EI A R D ( Johann Friedrich ), ritttern Johann Ernst Gerhardi, studirte zu1661 daselbst Magister, schrieb: distêrr.tenria entis infiniti pure actualis, qi iase,ll j n e^ 1 ^naturte demonstrari potest; de exécution^ gu. a. m- und ist als Superintendent zu Emstorben. Fischer in vira Jo. Gerhardi. (fairGERHARD, oder Gérard, (Marc. Ant.) '

Saint-Amant. 0 , C

G E R H A R D ( Paul ) . ein lutherischer Ä

bohren 1606, oder 1607 zu Grasenhaynicht"