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Gerhard gericke
dkrD?^äeise, wurde Probst zu Mittenwalde infai und hernach Archidiaconus zu St. Nico«kcn Weil er sich bey entstandener Uneinig«
te, ej^beudenLutheranernund Reformirtenweiger«mi, iak ca Revers zu unterschreiben, den Elenchum no«^sitzre Qu f *> {r Canyei nicht weiter zu gebrauchen,Chr^H^uihu i666ab ; da er denn von dem Hertzogi66g von Merftburg eine Pension genoß, bis erSWk i® Archidiaconus nach Lübben in der Nieder«woselbst er auch 1676 den 27ten Mayals Pastor primär, gestorben, nachdem er^"3 i- ^che Lieder geschrieben ; welche DoctorFeust«Lcbeu k ° 7 s" Zerbst zusammen drucken lassen. Sein^!Ntzà,^^rieî wrmmer, Pastor zuAlten«Merbltzbarq -„ A lenburg,!72g in dcutscherSprache zu Alten«heraus'gegeben.
Pl-estî Oder Gherardus, ( Petrus ) f ein in derVukgtz Historie wohlbeschlagener ICtus, vonr'ä dlnj, -Linien, war um 1572 Custos Bibliothe«unter dem Cardinal Girletto, schrieb^ Ja. 1 Und commentirtt über den Ariüoieiem 8cc.
dvii oder Gérard, (Petr.), ein Niederländer
a»f s."dgc, war in der Dichtkunst geübt, hielt sichaildg/^r Reise zu Venedig lange auf, und gab
tta V 72 ?vemara varia in foedus Lc vicioriam con-8 í)£fQiirf aS kxta sinutn corinthiacam 1571 partam inSw ~
^iändi^ ' Oder Gérard, (Theodoricus), ein nie«^?Helff« ^ Medicus von Sonde, florixte in der er«is"cher ^ ^ i6Seculi, und übersetzte des Galcni^0?, ,j . ® ixmpltcium. mcdicamcntorum facultati-Oiifr 5111 Tractat 6s curandi ratione per san-" 3£lc t)e5>,' r ° aem aus dem Griechischen ins Lateinische,,E°charà/on in der zu Basel 1549 in fei. gedruckteni ni Auflage der gesummten Wercke des Ga«l!) xie, c Ur , schrieb auch de hirudinibus, revul-a ^oirulaLc scarificatione. Sw. Ke. A.
Oder Gerar J, (Vaíentinus) , ein franzö«°. 0li Evreux, gedohrcir 1541,war zu Dour«s? ^bïojoot daselbst und in Italien Professor81 Vflscke ?^digte daneben fleißig, schrieb im
i/f 1, ^dur"* 1 trium P ! ium Mari* contra calumnias
U. il5 » 4{ Ur Und starb zuMonreal den; November
' Oder Gérard, ( Wemerus ) , siehe a
q3 * Cj/p ^ siehe GerocEus.
Stoj^Hl in ei ^* s kus, (Bartholom.), ein ICtus,*'Rbtrai, 5 ^ den 24 August 1557, ftudirte z»den^^eicd '^^^aßburgsthat daraufeine Reise nach
aîn ^etv^Muî r;82 zu Bourges unter Tujacio
^a^'^nast^El an, wurde 1583 Professor Jurisgerbst, 1,-88 Hof «und Justikien«
- ' Und fchtt bey dem Fürsten von Anhalt«
GERIGXE
6EREAGH «>54.
rvmpeüivum sukitadulum Prin-
cipurn f comment, ad edistum Dioclet. de malesic.unter dem Nahmen Am. Benheüona de Godemiis; hin«terließ auch colleÄanea historia anhaltin*. Le,a.GERlCRE (Jo.Bernhard), ei» ICtus,ward 1692 z»Erfurt Doctor, und schrieb« pofmones sclectiores;diss. de senlibus externis; de valetudinis ratione 5 cpnefidiis, autumno.
GERING, siehe Mylius (George).
GERITI G 8, siehe Gaericius, und Goeritzius.GERLACH (Benjamin), aus Polen in dem StädtgenReysen an der schlesischen Grentze gebürtig, war erst• Pastor zu Walstadt, darnach zu Herrenstadt und Win«zig, endlich Pastor primär, und Jnspector zu Schweid«nitz, schrieb in deutscher Sprache Meditatknes de ci-nere -, concionem de notitia in vira sterna ; expli-cationem evangeliorum dominicalium Lc festivorum;Conc. deTonirrü; extremum judicium; Eccles. lu-ther. dostrinam de sacra Ccena; delineationem chri-flianismi, oder Abriß des Christenthums ;ur letzten"Zeit, in Erklärung des Gleichnisses von den 10Jungfrauen Maccd. XXV» i-ig; Richterstuhl desGewissens bey Erklärung der ordentlichen Sonn«Fest-und Apostel « Tags« Evairgelien, so erst nachfeinem Tode 1715 heraus gekommen ; Jesum, denN)eg, die Wahrheit und dasLeben, aus den sonn«und festtäglichen Evangelien gezeiget; Bctrach«tung von Gewissheit der Seligkeit ; die Vergnüg«lichkeit der Gottseligen in 5 Betrachtungen rc. undstarb den 24 Jan. 168 z,im 49 Jahr. W, d.GERLACH (Henr.), ein Poet,gebohrenden21 Febr.1557 zu Hamburg, wo sein Vater 49 Jahr lang Pre«higcr an der Cacharinen« Kirche gewesen, studirte zuRostock,ward 1582 Magister) bald darauf Rcctor zuBraunschweigl danckte aber nach einiger ^eit ab,giengnach Leipzig und Helmstadt, gab 1592 zu Rostock beydem königlich dänischen P: intzen einen Hofmeister ab,ward 1595 Professor Poeseos, .starb aber noch in die«sem Jahr im November. Er hat epicedia; epithala-mia und viele Camnna geschrieben. Mol..
GERLACH (Jerémias), ein lutherischer Prediger,leb«te um 1669 , und schrieb: Predigt wegen der Wahlund Cröuung Königs Michaelis in Pohlen; und an«dere Casual- Predigten.
GERLACH 0 «. Sieg mund) , ein lutherischer Predi«ger zu Grossenhapn, um 1676, schrieb: Öfter «Lied' und Gster « Freude in 30 Predigten; pflügst r Postund Lust in 3 Predigten^ Heryens«Geuf;erder-Het«ligen, daraus man die wahre Sterbekunst lernenkan ; den bevorstehenden jüngsten Tag mit allenin Gottes wart geoffenbarten Umstanden be-trachtet.
GERLACH (Meldn), von Soxmi, war erst Rector. der Schule zu Bautzen, hernach zu Zittau , schrieb
Analysin citechismi O. Lutheri ; Orationes II de fo-le Sc Juna ; orationem de incendio zirtaviensi ; com-monefactionem de Lutheri 8c Melanchthónis divinaOoo Z con-