$6 3 GERSON GERSTMANN
einen Comment. ín Esther ohne Meldung des Jahrsin 8 edirt. V/.
GERSON (Mole), ben Jehuda, ein thessalvnicherRabbine in der andern Helffte des i/Seculi, mitdessen Censur das Buch it'Oï r 1 zu Venedig 1660in 4 heraus gekommen. W.
GERSON (Wencesl.), stehe Brosius.
GERSTENBERGER (Marcus), ein JCttts, ge-bohren zu Butkstädt in Thüringen 155z, am Sonn-tage Latare, wurde Doctor Juris zu Jena, woselbster einen Frcy-Tisch vor arme Studiosos gestiftet,her-nach bey den Grafen von Hohenstein, nachgehendszu Weimar und Altenbnrg Cantzler, endlich aber Hof-Rath in Dreßden, und starb daselbst 1613,22 Aug.Fr. Leb.
GERSTENBERGER (Marcus), einS ohn des vo-rigen Macci, gebohren zu Bleicheroda, in derGraftschafft Hohenstein 1583,5 Jun. hat zu Jena, Mar-burg und Straßburg studiret, ist hierauf Hof-RathzuDreßdrn worden, und 1634 den 14 Drcunberge-storben. Er.
GERSTENBERGER (Weygand),sonst auch B»d-
^ denbender, auf lateinisch Victor genannt, gebohren1457, r May zu Franckenberg in Hessen, war da-selbst ein Markst der Geistlichen, auch'Landgrafwii-yelins Capellan, brachte seiner Vaterstadt dasRechtzuwege, daß sie ihr verlvhrncs Pannicr wieder füh-ren durffte, ließ auch eiiziges zum Zierat der Kirchenbauen, und starb \ 522, 27 August. Er hat einefranckenbcrgische Lhronick nnd Äeit-Buch geschrie-ben, welche nachgehends zu Heidelberg 1619 in fol.von Joh. Fried. Faust von Aschaffenburg zuerst her-aus gegeben, und nachgehends wegen ihrer Selten-heit in Kitcbenbcckers analecHs hassiacis Col. V wie-der gedruckt worden. Er hat auch eine thüringischeund hessische Lhronick verfertiget, welche zuerstAyrmann tu der sylioge anecdatorum zum Theil,Herr Fried.Christoph Schminckc aber in den INÜQU-mentis hassiacis vollständig an das Licht gestehet.
GERSTMANN (Martin), eines NachshecruSohnvon Buntzlau in Schlesien, gebohren 1527 den 8Mertz, wurde Thum-Dcchmttzu Breßlau, àximi-tiani tl Secretarius, Informator seiner Printzeu
' Matchia nnd Maximilian!, und endlich an Casparsvon Logau Stelle Bsschoff zu Breßlau. Er verwal-tete auch hernach die Ober-Hauptmcmnschafft desHertzogthums Ober- und Nredcr-Schleficn, und warso ein grosser Liebhaber der schlesischeu Historie,daßcr,als er im Jahre 1585, 23 May starb, in seinem letz-ten Willen seinem Secrerario wenceslao Cramcro1000 Rthlr. vermachte, daß er die von ihm nachOrdnung der Bischöffe angefangene schlefische Histo-rie vollführen und drucken lassen solte. Er hat auchdie Statuta synodalia ecdefi» wratislav. zusammengetragen, und in 4 heraus gegeben. Leb.
GERSTMANN (Sebastian), einICtus,gebohrenzuLuai)laut542 den 2 4 Junis hatznWiktenberg unter
GERT EIN ER GERVASH &
Melanchthone und Ebers studiret, sich nachgehe-^nach Italien, Franckreich und den Niederlanden ,geben, und zu Orléans in Doctorcm promowworauf er zu Franckfurt an der Oder Professor uris , und Syndicus bey der Académie, wie auch 1,1 ‘,jdenburgischer und kayserlicher Rath worden, "1601,15 Nov. gestorben. Aä.
GERTElNER (Burch), siehe Gaermer. ^
G E R T I C H ( Martin. Gratian.), kill Theologtwff,,Pohlen, war erst Rector an der Schule zu t:; jithernach Pastor in Schlesien, darauf Const"'^>!Dolhynieu, endlich Superintendrns der rcfi'". mo-Kirchen inPohlen, schrieb protestationem Ea’ ie arlie ,•nem theolog. contra primatum ecclesia.’ roM
und starb den 7 Mertz 1 629, im 92 Jahre. W, “• .5GERTMANN (Joh.), ein Doctor Medicin- 2 iAnatomicus zu Hamburg, ward daselbstDec. gebohren, stubirte 5 Jahr auf dem Gyn''zu Hamburg, hernach zu Kiel und Witteubêgab sich nachgehends nach gehaltener dilpur-tpirarione, über Leipzig, Prag und Wien nncl^lien, und wurde 1698 zuPaduaPhil.undMcft ^l>ctor. Nachdein reiftte er auch Franckreich ducu/^Kbegab sich durch Engel- und Holland wiederHamburg, daselbst er 1720 zum Medicoauf dem Pest. Hofe verlanget worden, welciss^^er 1704 freywilüg nieder ge!cgct,rmd sich wiede' ^Wittenberg gemacht, bald darauf aber zum M"co der Stadt Hamburg erwehlct worden. ■1713,7May. Leb. , iat ai
GERTNER a Gartenberg (Christoph), eiltJuris, von Grimm, informirte Larolum Xl \ fii ■in Schweden in fremden Sprachen, war Her» ^e»niglicher Secretarius und Rath des licsi-u^^ii^Staats, endlich aber ein Emeritus. Er fl>
'rasterem virrutumlatino-gallicum ; Epig rl, J) „^fi*iibrum; centurias aliquot epistolarum, U»d si-30 Jan. 1689, im 63 Jahre. W, d. . PS. GERTRUD, eine Bmedictiner - Nonne, u-bohrne Gräfin von Hackeborn, wurde Acbub'Klosters Rodalsdorf, im Stifft H-lberst-^H.Phernach des Klosters Heldeiftuse, in derMansfeîd, starb 1290, und hinterließ einwie auch einige geistliche Andachten in Swwelche Johann Just Lansperg ins Lateiwssst ^ Pfetzt, worauf sie zu Paris 1513 in 8 uebü wben heraus gekommen. Mau hat sie auch "uischcr Sprache. C. kosi'ev. Eu, p, E
GERT RUDIS, die eilfte Aebtißinzu Ht>■JJJgrflJstand die lateinische Sprache wohl, und sass»ruugen über verschiedene Evangelia, wcmst p*der Kloster-Bibliothek zu Herford befindlich'GERVAIS (Uenr.), siehe Gecvasii. ,GERVASH, oder Gervais, (Henr.), ciUVuer von Paris, wurde daselbst Magistergie, welche er hernach in dem Gymnasw 1lehrte, erhielt das Amt eines Jnqvisitors, u- i 0