Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
967-968
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GESNER

967 GERUNDÄ GESENIUS

íiasten & proverbia Salomonis, verfu heroico; tesgestas magis celebrium Belgii Sanftorum ; marcy-rium Carrhusianorum Anglias, temporeHenrici VIÍI,beydes in Versen ; übersetzte auch libellum de obe-dientia aus dem Griechisä)en ins Lateinische; undstarb den 12 Aug. 1605. A. Sw.

GERUNDA (Andreas), ein italiänischer Jesuite, vonBari, war Philosophiä und Thcologiä Professor, undim Collegio zu Fermo Prasectus «Studiorum, auchendlich zu Ncapvli der Kirchen Prasectus, schrieb deEpifcopo feu epifcopatus ratione lib. IV ; und starbden 28 Jul. 1652, im 63 Jahre. W, d. AI.

GERUNDENSIS (Joan), stehe Johannes Eicla-rienils.

G E R U S (Rhanutius), siehe Gruter,

der G E S C H M U E C K T E, siehe Blanckenauer (Jo.Christoph.).

GESENIUS (Frid.), ein lutherischer Theologus, ausder Marck, war Pastor und SuperinteudenszuGar-leben, verfertigte verschiedene Schrifften: z. E. Gapislydius sacra'rumScripturarum; Arnica av^tirtiats cumSympatrista marchico (feil. Andr. Fromme) ; Gnosti-cismus; Irenxus Thilalethes, leu dilcjuiiitio supercommuni argumento unionis ecclesiasticae; explica-tio verborum 8. ccenx; deduftio fundamentalis,quod verba S. cœur r.xr» rs gyrèv iint intelligenda;examen religionum ; revelatio sophiihutum ; epi-ftola seu distert. ad Sincerum Warenbergium, Sue-cum (i. e. Joav. Lyj'enm) super polygamia simuita-nea, unter dem Nahmen: Cbrifl. Vigil. Germanus ;Widerlegung der »»christlichen VerleumdungenAndr. Frommen«, Ioh. Adam Scheryers und El.Siegm. Reinhards; Ungleichheit der päbstisthenTraditionen mir der Bibel; und starb 1637. W,d.Vlanïi theatr.

GESENIUS (Joachim), von Saltzwedcl, zohe 1664auf die Académie nach Leipzig, ward daselbst Magi-stcr, und anfangs Sonnabends-Prediger, 167; imMay aber bey der Thomas-Schule Reckor substitu-kus, schrieb f<alia palmarum lipsiensium, seu sörnjo*

. nes funebres; orationes civiles ex historicis latinispetitas : gab auch den Lurtium mit Anmerckungenheraus, und starb den 17 Jun. 1675 frühzeitig, imgi Jahre. W, d.

GESENIUS (Joannes), ein fürstlich - anhältischerHofprediger, lebte um 1568, und schrieb : Lasual-unö Lkichcnprcdigtcn; Bericht von Frany Geor-gen«, Fürst Bernhards ;u Anhalt erstgebohrnenprinyens, Tode.

GESENIUS ( Julius), ein Doctor Theologiä, geboh-ren zu Ebbest im Calenbergischen 1601, 6 Jul. wur-de, nachdem er zn Hclmstädt und Jena siudiret, Pre-diger zu Braunschwcig, darauf Guiera! - Superin-tendens in Hannover, wie auch Ober-Hofprcdigerund Kirchen -Rath, und starb 1671, 18 Sept. Erschrieb de ixnepurgarorio ; qnaruoriiominis noviíïì-

m», ober Tractat von den vier letzten Dingen; pra-

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GESIUS GESNER ^

xin devotionis; biblische Historien altesTestamcnts; von Auferstehung der Todten j. 7 ^angehen-oder Epistel - Predigten auf öi e .Fest-und Apostel-Tage durchs ganye -^e)Paßions - Predigten; 120 Trost- Predigst".-.

f encen-Predigten; Fest-Predigrcn; den Larcchu"^»ccdigcr; Predigt von den 8 Ä.cnn;eichc» ^ligen über Match. V, 3 -11. W, m.

GESIUS (Gothofr.), geöohren zu MünckbergMarck Brandenburg, wo fein Vater PaststProbst war, den 4 Aug. 1608, studirte zuberg, und epcolirte die hebräische Sprache st ^daß er solche zu Rostost andere lehrennahm die Magister-Würde an, ward 1 637diger zu Coppenhagcn, 1641 Pastor an der ^Kirche zu Hamburg, und starb als Senior gpsainmten Ministern 1 Sept. 1679, im 71hat Cafual-und Leichpredigten geschrieben. mGESLANDIS (Ant.), siehe de Glishlandis- f) pGESNER (Conrad), ein Polyhistor, der deutHe jß,nius genannt, gebohren 1516 zu Zürch iu dcr^Ekam in grosser Armut nach Straßburg ,bey Wolfgang Fabritio Lapitone Famulus, ?er gut hebräisch lernete. Bey seiner Zuruc ^kriegte er von der Académie zu Znrch eine Penl'^piche ihn in den Stand setzte nach Franckreich Md

Er blieb ein gantz Jahr zu Bourges, undPension nicht zureichte, so müsse er sich mitUM^ ^tniig junger Leute Geld verdienen. Als er übkf

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nach Straßburg zurücke gegangen, wurde stZürch beruffen, allda ein Schul - Amt zu vstn»wobey er sich im aoten Jahre verheyrathcte,hernach in seinem gantzen Leben, wegen feinst.^lige» Jugend und Armut, vor eine Thorhst'ten. Weil er nun mit seiner Frau bey diesemnicht auskommen konte ; so legte er sich auf ducjn, gieng auch nach Basel, um dieselbe undchischr Sprache gründlich zu lernen. Nach ^ r ji 0einesJahres, wurde er zu der Profeßion dstv ^f/scheu Sprache nach Lausanne beruffen:nachdem er diesem Amte drey Jahr vorgesia"v ' „„tMontpellier, um die Medicin besser zu st"wurde darauf zu Basel Doctor. Er gie»§wieder nach Zürch, practicirte allda, und wl^^ht/

fesser Ethices und Phystces,welchem Amte

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bis an seinen Tod vorgestanden, welcher 15^5December erfolget. Als er fein Ende mst"t ^er sich in seine Studierstube tragen, damit st .

Orte sterben möchte, der ihm im Leben der nWest. Seine Schrifften sind: Eexicon \$<&'numj medicamentorum Tuccíduorumptorum tabula latinitate donata, welcheWerste de compostti'Me medicamentorumworden; Enchirid. historias plancarum ;dium ex Aííuarii ZacharU übris de difFereiifji* aff ,e<»'ruin; apparatus & delectus simpliciumtorum ; CataJogus phncarum luäno - g ri:C ° e (id°