Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
983-984
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§8 z GIATTINUS GIBBON

docirte die Rhetoric "drey Jahr in Franckrcich, undeben so. lange zu Mayland, lebte hernach als ein Pre-diger in Bologna, und endlich in Rom, und schrieb

Apem religiösem, Urtö Iconas symbqiicas überaliumdiíciplinarum bibüothecs alexandrins elogiis &ex-pJicatioiiibus illustratas, welche man IN dem Iheseu-ro antiqultat. .& histor, Ital. findet. Ghil.

GIATTINUS (Joh. Bapt.) , ein Jesuite, gebohrenzu Palermo 1601, trat mit seinem Vater Vinccntisin den Jcfuiter-Orden, epcellirte in den griechischen,hebräischen, chaldäischen, syrischen und arabischenSprachen, wie auch in der Uhrmacher-Kunst, warin'dem Collegio zu Palermo Rhetor. und hernach indem,Collegio zu Rom, gräcä Lingvä, wie auch Mâ-ches. Philos, und Theolog. Professor, schrieb perora-fionem i’anguinis; orationem in Vaticano dictana;orationes .sacras XXIV; logicam, phylicam; tract,de horologils ; epistolam de libello, cui tit. incli-narionum appendix; tragœdiasj comcedias ; carmi-na; übersetzte auch Padavicini historiam tridentiniconcilii ins Latein, und Alv. Semedi relationem demonarchiaS'inarum aus dem Portugiesischen ins Ita-liänische und starb 19 Nov. 1672, im 72 Jahr. AI.AI.

GI B A L I N us (Joseph.),ein Jesuite ausFranckreich,Phil. und Theol. Professor des Collegii zu Lion, schrieb

disquistriones canonicas de clausura regulari ; deIrregularitäten de censuris; de usuris & commet-ciis ; de limonia; de scientia canonica & hieropo-litica; de universa rerum humanarum negotiatio-

ne, und starb 14 December 1671, im 79 Jahre.W, d. AI.

GIBBES (Jacob), ein Spanier, lebte i6;8zuMa-drit, und schrieb: Escuriale , s. descriptionem ma-gnificentioe hujus balilicie.

GIBBON de Burgo (Augustin), ein Augustiner-Ere-mit, gebohren in Jrrland um l6iz, begab sich im20 Jahre seines Alters in den Augustiner-Orden,gieng nach Spanien, und studirte zu Balladolid undSalamanca, wurde zu Valladvlid unter die öffent-lichen Lehrer aufgenommen,und verwaltete solch Amt5 Jahr lang, wurde darauf wieder nach Jrrland be-ruffen,und lehrte die Theologie zu Toam in Connaugt.Als. er aber kaum vier Jahr allda gewest, so wurde«r wegen der damaligen Kriegs-Troublen gehindert,sein Amt'fortzusetzen. Er lebte also in der Stille,bis er nach beygelegter Unruhe dem Convcnt zu Bal-binrobc vorgesetzet wurde. Weil er aber so wohlmündlich als schrifftllch seine Religion in Jrrland fort-zusetzen bemühet war; so gerieth er in neue Gefahr,und mnste sich nebst den Scinigen retirircn; da erdann sich bey zwey Jahr lang in Wäldern, Bergenund andern wüsten Orten aufgehalten, endlich aberdas Königreich Jrrland gar verlassen muste. Er giengnach Deutschland, wurde zu Würtzburg wohl auf-genommen, lehrte auf der Universität allda die Theo-logie, wurde daselbst i6;6in derselben Doctor, 1657

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kam er nach Erfurt in das Augustiner-Kkostesiwurde General - Vicarius seines Ordens per, V fa,niam undThuringiam, nachmahls aber Provnm" ^wovon er gewöhnlicher Massen den Titel einrs^L^vincialis behalten hat. Anbey war er ProfessorA^logiä, und starb 1676, 2 Martii. SeineS«)?^,

sind de Luthero-Calvinismo schismatico ss" $sed reconciJiabili ; theologia scholastica in .Thomamtn VllTomis in 4; viel Disputationes ^GIBBON (joh.), ein Jesuit, Doctor und PE ,THeologiä, wie auch Rcctor des Jesuiter -Couch „Trier, und Canvnicus zu Bonn) gebohren ^gan-Winton in Engelland, schrieb disputarionem ^ eC ieictis, & de communione eucharistie sub una )Pconfutationem virulent® disputationis " ^

Schon, Professons heidelbergenfis,qui conat us , f j.docere, pontificem romanuni esse verum Auf' jj}stuin; concertationem ecclefis catholic® ' tn J:.0e'adversus Calvino-Papistas & Puritanos sub E .tharegina.unb starb 1589,8 Dec.indemKlosl^ ‘melrode. AI. ,0.

GIBBON (Richard), ein Jesuite von Wellsgelland, war in Italien, Spanien,Portugass?"nick und Toulouse, zu Dovay und LösenMathes Philofophiä, THeologiä scholast. u>-oLingvä, edirte Decachordum ChristsinumCard. Vigerii ; opéra D. Aelreti Rievallenjis $>D. Amcdei, episc. Lausinn* de M. V. horru q q c,>Nic.Harpsfeldii historiant anglicanam; vitain ’ 0 n'wini, abbatis aquiscincteniis ; summ am casu" ue'scienti*; Franc. Ribera comment, in XII * yß 11 ',tas ; übersetzte aus dem Spanischen ins Latein ^iil>

de Ponte meditationum de vita & paffion^lib. II, und ins Englische Ludov. Granotefft. ^lam bene vivendi& meditationes; Vinc. U>'f* gt y,-i'pendium meditationum ; Bellarmini dostrinastianam; und starb den II Jun. 163z, im 8 1 -'

. W,d. AI.

GI B B S, ober Gibbesius, stehe Guib.de GIBBONIS (Matth.), stehe Aquarius. 0)GIBEL (Abr.), ein Magister der Philosoph-^ ^0/gau in Meissen , studirte zu Wttenberg,allda Magister, wurde 1607 Eub-Rector ?"

1608 Jnfpector dcrKirchen in Fcmcru, n'g„el>!^Pastor primarius zu Burg, und starbseiner College« an der Pest. -Man hat von w sie*

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dacionem dííiîcultatum erymologicarum .^ c iratur*; grammaticam llnguœ hebrx* ;

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geminum antiqus puritatis hebre* ; strig 1 e .»errorum Bellarmini in institutionibusthèses de genuina lexicographi* chaldaica;

thesiurum dictionum hagíographicarum ^ jí

chald**; explicarionem loci Jerem. XX pífifide sterna divinitare Jesu Christi; güldtno;ur -Himmclüburg. Àlol. Seel. '

GIBEL (Otto), ciiî Cankor zu Minden inlcn und Nìusie-Direttor allda, von Purst 1110

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