Band 
Zweyter Theil D - L.
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1003-1004
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j 00$ GIÒVAGNONI GIPPEìíBUSCH

wurde .darauf ein Soldat, und diente einige Jahreauf'dry. Mostttche» Galeeren, so 'gegen dieTM'ckenausgerüstet warkn, Ws der Capital» des SWffes,auf dem er wükj eine besondere Geschicklichkcic anihnrfand, machte erkhn ziirnSchissSchreibcr; wotrM ervor sich selbst rechnen lernte, und eine Neigung zunrStudiden kriegte. Als er 1659 von der Flotte nachRoMkaM, wölke er die Mathcsi» treiben, that auch- solches, nachdem er unter der Besatzung des- CastelsSt. Angslo eine Stelle erhalteik, vor sich, und kernteden Euclivctt» verstehen. Dieser Fleiß braclstc ihmGönner zuwege. Er verließ seinen Soldatcn-Stand,und unterrichtete andere in der Mathesi. Die Köni-gin Christ in« in Schweden machte ihn bey ihrer An-wesenheit zu Rom zu ihrem Marhematico; und alsLuvewig der XIV ióóó die Académie der Mahlereyund Bildhauer-Kunst gcstifftet hatte, ernennte er ihn,die Mgthesin in derselben zu kehre». Ueber diesesmachte. ihittAemcns der X 1672 zum Ingenieur indem Castel St. Angclo, welche Stelle ihm abcrInyo-ccntius der- Xk wieder nahm. 16S5 wurde er Pro-fessor Macheseos in dem Coklegio Sapienkia zu Rom,und 1691 iudieAcadcmicdegliArcadi ausgenommen.Er schwächte aber durch lmm.äßigcs Studiren seine. Gesundheit dergestalt, basi er 1711,; Novcmbr.ver-starb. Seine Schrissteu sind Euchäe rejHtuto; 'da

Cpmponendis graviuni momencis; fünclamennimdoctrines motus gravi um ; ad Hyacinthum Christo»phorum Epistola, Arc. •

GIOVAGNONI (Horarius), ei» JCtus von Bolo-gna, hat um 1588 gelebt, und Coniultationes, nebstandern Sachen geschrieben. DE.

GIOVAdkE (Job.), ein weltlicher Priester, vonTa-ranto inr Neapolitanischen, gab 1589 heraus da an-

riquitate Sc variaTarentinorum forcuna libros octo;wie auch 1 573 tract, de schisinate, s. de eccleiiasticasunitatis divillone. To.

GIO VANNE TTI (jyiarc.ellus ), von Ascoli, Warwegen seiner Wisscnschafft im Jure um 1627 in Romberühmt, schrieb da translatione pensionis.; wie glichdas Leben des H-bmidii; einige italiänische Gedichte;ein Pastorale, la Cilia genannt, und starb ini 33 Jahrseines Alters. Cra. Gior.

GIOVANNI (Ludov. Peter), fîe§{ de Ludewig(Johann Peter).

G I O V'i (Thom. Maria), ein Dominicaner von Genua,erhielte pk Bologna die DoctortWürde, war auchOber-Prövincial der Lombardie, florirte um 1685,und edirte Pbystcam, ic. Metaphysicam CardinalisCajctani. Ech,

GIOVINES (Carolus), hat 1684 arcem militise pe-destris lassen heraus gehen.

G I P H A N I U S, siehe Gifanius.

GIPPENBUSCH (Jac.) , ein Jesnitc von Speyer,gebohrcn 1612, docirte znCölln die griechische und la-teinische Sprache, war Prediger und Präfcctns Choridaselbst, schrieb Cantiones muiicas IV vocuin ; Psal-

GIRAC <GIRALDUS

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tferiotem harmoiiicurn; Ganáones & Motetta ,Gistima, unter deni Titel PbtJarcti, und starb dt>Julie 1664. . W, d. AJ.

GIRAC, siehe Ibonaas (Paulus).

GUI A G I v S, siehe Kaggius (Jacob).

GIR A L D I (Paul.), ein srommerDommicanett^ .„ji,zu Venedig, florirte gegen das Ende des i 7und schrieb dtvçte qrazioni e lodi a Gießtria con il modo di reciîar dgist giornoparte dd rofario, Ech.

GíRALDINUS..(Anton), siehe Geraídinus.

GIRALD US, siehe Gy raid us ttnb'Girardus. 0

GIRALDUS, oder Gíiàrdus, ein spanischer P'ter, war um 1126 Canönicus zu Con>poste"^pz.

schrieb bistoriam EccîestLbompostellana:. ‘ t C y

GIRALDUS (Berabardrnys), siehe Scioppi llS

GIRALD US (Silvester), ein Engellünder,

1146, in dein südlichen Theil von Walles/ .$0Gambteniis, genennet worden. Er hieß allei" ^,jpdus, wiewohl er iezuweilen von seinem Vawr.^ Sc-helms von Barri, auch den Annahmen } H r /„ tss>>führet. Der Nahme Sylvester aber wurde

^ feinen Feinden beygeleget, wovon die eigentlich'' i (ei-chen nicht bekannt, obgleich einige dafür halt^ ê

- solches darum geschehen, weil er den bekannte''phczeynngcn des Merlini Gplvestrio aklsi'Glauben bcygemessen. Er begab sich 2 mà'rens wegen nach Paris, von bannen er das wnach einem sieben-ährigen Aiiftnthalt An.

- einderemak aber nur das-Jahr 1182 wüdcr>n"^sicegekommen. An. 1184 that cr dcni Könige ^0II bey den damaligeir Uirruhcn in WalflsDienste, in dem folgendenIahr aber beglerterrkönigliche» Printzcn Johannen» nach st''^ 7 ^ 0'^kunfft nach Oxford. Nach diesen! gicng erErtzbischoss von Canterbury Balouiiro nacv

um allda das Creutz zu predigen; wiewohl G j j (ihabte Fahrt wegen des sogleich erfolgtenKriegs keinen Fortgang hatte. In l ' cn ' Uk i: íii

Jahre gieng er mit nach Franckrcich, wurde'

-Heiiric» Absterben voil Richrrroo I sogleich 'nach Wallis abgeschickt, um daselbst alle»so viel möglich, vorzubeugen. An. 1 ‘ßß.f j; er 1 jzwar die Canoniei zu Man zu ihreui „S

kam aber dieft Stelle niemals in völlige"er gleich deswegen selbst Z mal nachmllsie sich endlich gefallen lassen, daß K !,lt \sj ? iit'Rh1203 auch von dem Pabst vor ungültig "n ^rss',erkläret wiirde. Seine Schrissteu snid

Hybernicc; expugnatioHybernia:; If.r.er- jj.r ' j,brix, welche man in Cambdeni antiquis

ptoribus silldcr; vira Galfridi eboracenlcopi; Legenda S.Remigii,deillaudabibC j(libri tres de rébus a se gestiá'pde jure &nevensis Ecclesix ; epistola'de.libris a j |( }t ^

retrastationes ; elegia in xmulos suos, \.ß

tons Anglia sacra stehen. Er hat ^ /H r