* Gy LMANN GYMNAS 1 US
nach Paris, und erlangte daselbst infacile«» j ^ Hochachtung, daß ihn der König» "r (ii,f c n^ch der Levante schickte, damit er alldaÜ‘ D?an atlone s in historia naturali fbrffigett |0liy ^ nichti* "öer, so lange er in diesem Landeseinem Unterhalte, daher er endlich« "Hëtoís *48 unter der türckischen Armee, welchef??'"ch>à Perser zu Felde zog, Kriegsdienstei%eti TrA^muhiget wurde. In dem hierauf er-f 0() Jj fn verlor er sein Pferd und alle Bagage,Ä boft |î n »u Alcppo sein Winter-Qvartier, undth a»s <$ ' nachdem er mittlerweile ein wenigk? EiAudr/^Ereich erhalten, nach Constantinopel,jv ceboii f ftl ? Chevet antraf, mit dem er auch nachwe, und einige alte Medaillen kauffte.i!' 1 ^ btn &/ r ' wie verschiedene berichten, unterwe-gs^ aber albern '» die Hände gerathen seyn;o* H ^ ' daß er seine Rückreise zu Lande an-C,-.,, Romania, Macédonien, die Bnl--m 5strv lc> *55° nach Rom gekommen, wob!^?î?on Armagnac, so damals die fran-
£oj\ ****^hn>ä^ daselbst'besorgte, in seine Woh>- -
hil
Indem er aber bemüht war, seine
Fieber ' ^^nung zu bringe», starb er am hu» '**> ließ h- * 55 - 5 ' im 6 5 Jahre. ObrrwehnterCar-Gliche von dessen Manuscriptis inbnr iders-k, Ecn, worunter , die vornehmsten sindari th /Sliatü 1. 1 6 de animal.; defeript.^e/bhtcn j» a p c * lind Gonstancinopoleos, welche bey-U. . hro a . ' Ja »duri imperio Orientis und GronoviiUe T lCat - gracarum Tom. VI stehen; eine7,Vsetzung hrn Tbeodoreti Cyrenßs com-Iq.^Onbißis 1 ? Prophetas minores, welche ctlict) illn vomTHeoSorcro befindlich ist; eines Cr ; üe ^ Iisttzung von De netrio Lonsianrinopo«lcr, ?r. rei a ^^?üraria, weiche auch in N. Rigaltiilc t : Dt ‘°adi) ^ c, pitrarii anzutreffen; elephanti de-»ktz Zîîiâ, ar J‘n. Armagnac am Lee. Ski» Schrei-Hrte P. Tellonius soll untcrschicde-Schriffeen unter feinem eigenenNa-^^l^^^öegeben Haben. Sam. Nie.
S ^Bk er '®eriit drian )’ cin Advocat bey dem Reichs-zu Ansgangedes ibSeculi, schrieb
bu, . ^libus lu pplicationum pro proeeffibus lu-^Preip C l' Ir> S u ii'> imperii rom. constitutioni-i6}^‘ s ’ i>t a <fe°.^ arner « imperialis auditorio impe-
u>z,
. "anten, welche Paul MarrH. wehncr
J ec!i!f r ' Urt in 5 Lomis in fol. auflegen las-"os Cameras imperialis &c.
%0(i l|| ‘b Ginnasio, (Dominicus), ein Car-
°tif Aiiefe, ohnr ,Cl ff von Manfredonia. von Castel^ âsivi!.,^"'" Bologna, legte sich hauptsächlichèiii^ss '*ge Tchri^tkanonischen Rechte, wie auch aufsì'^vlle»!- wurde zuletzt Decanus des Car-i> in { ln '. ""d Bischoff von Ostia, schrieb enar-pliiimos David; annotarionesWelche letzter» noch nicht gedruckt
GYNZER GYRALDUS 1294 .
sind, und starb I6Z9 in hohem Alter. Eg. Ghil.Ali. Er. Oi.
GYNZER, siehe Rabus (Lndovicus),
GYPSIUS (Berlingerius, ober Beringarius), ein Car-dinal von Bologna, lehrte anfangs daselbst die Rech-te, wurde darauf Vicarins des Bischoffs zu Rieti,und beyder Signaturen Refercndarius, ferner Bi-fchoff zu Rimini, und 11 Jahr päbstlicher Nuntius zuVenedig, dann Gouverneur zu Rom und Magistersacri Palakii, endlich aber, nachdem er das Hcrtzogrthum Urbino nach dcsHertzogs Absterben wieder zu'mKirchenstaat gebracht, 1627 Cardinal, schrieb expli-cationes juris civilis, ingleichen relationem legatio-nis veneras & Urbinatis, Und starb Jtt RvM 6 Jan.l6zy. Ug. OI.
GYPTIUS (Hieron.), siehe Gelllus.
GYRALDUS (Jo.Bapt.Cynthius), cinMcdictts,gerbohren zu Ferrara 1504, studirte zi» Padua die Me-dicin, erlangte auch die Doctor-Würde darinne, nenn-te sich aber, weil er seinen Geschlechts-Nahmen fah-ren lassen, nurCynthium, und führte diesen Nahmenin der Academia dÄssidati und verschiedenen andern,davon er ein Mitglied war. Weil er grosse Stärckein den Humanioribus hatte, nahm er 152; zu Ferra-ra die Profeßionem Oratoriä und Pocseos, die Lal-cagninus gehabt hatte, an, wurde auch hertzoglicherSecretarius, redte und schrieb aber gegen seinen Für-sten wider die Gebühr, deswegen er sich nach Mon-real in Sicilien begab, wo er eine gleiche Profeßionerhielt, von dar er uach Pavia unter ansehnlichen Be-dingungen kam, bey entstandenem Kriege wieder nachPadua kehrte, endlich aber im Alter in sein Vaterlandzurück gieng, und bald darauf 157z den z i Dcc. ver-starb. SeineSchrifften sindin lateinischer Sprache:
Epigrammara ; poemara Lc carmlna varia ; historia dogestis Andreas de Auria, principis melfirensis; orar.in Innere Francisci, Gallix régis, so IN den omioni-bus clarorum hominum anzutreffen; in italiänischeraber: Distide osticii; nobilisadolefcentisinaulaier-vienris ; Jectiones in Aristoteles meteora ; Hercules,poema historicum; epistol* familiäres ; dijcorß in-turno al comporre de Rtimanzi de te comedie, deUe tra-gédie, e di altre moniere di poejic; le flamme, ober ei-ne Sammlung solcher Gedichte, welche von den Jta-liänern Lanroni genennet werden; gli becatommitbine i quaìi fi contengono novelle e dialoghi ; commentariodeüe cofe di Ferrara, e di Principi da Eße, welcher la-teinisch Übersetzt, in dem thefanro antiquitat. & histo-riât. Jraliae stehet; tragédie, welche sein Sohn LclsusAn. 1583 zusammen heraus gegeben. Seine latei-nischen Gedichte hat er i§z7 zusammen in einem Ban-de ans Licht gestellet, wovon auch die meisten sn denDeliciis poerarum iralorum befindlich sind. Pap.Ghil. Gad.
GYRALDUS (Lilius Greg.), einProtonotariusapo-fiolicns, gebohren zu Ferrara 1479, rz Junii, war