Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1355-1356
JPEG-Download
 

i 3 55 HANTELMANN HAPPEL

lehrte solche 1658 ;u Wien in Oesterreich, war etlichemal General-Definitor in Deutschland, und beyver-schiedenen Ordens-Generalen Mitgehülfe, liebte dieEinsamkeit, las oder schrieb beständig was, betete oft,und starb zu Rom den 28 Mart. 168;, int 82 Jahr.Seine Schrifften sind: Vira mirabilis & mors pre-tiosa Roste deS,Maria; officia plura nominis Jesu,nominis Mariœ, b. Pii V, b. Lud. Bertrand! ; epi«grammata 8cc. Ech.

HANTEL MANN (Julius), von Vraunfchweig, warin seiner Vaterstadt Pastor, schrieb verschiedene Lei-chen-Predigten, und starb den 20 Jun. 1680, im 47Jahre. W, d.

HANTSCHMANN (Urbanus), ein lateinischer Poetzu Leipzig,' ward 1611 von Ehrist. Anesorgio zumPoeten gekrönet und geadelt, lind schrieb unter an-dern: Cupresl'um stixonicam, h. e. historiant inte-gram cento - virgilianam de morbo, morre, luctu& exequiis Christiani II, Ducis 8c Electoris Saxo-ni® Lee.

HANTWILLUS, stehe Johannes ab AltavlllaoderNeustrius.

HAPPASCHLI (Elias), einRabbine, von dem nichtbekannt ist, wenn er gelebet, Hat eine Erklärung al-ler schweren Wörter in den Propheten und andernbiblischen Büchern, die in der vaticanischen Bibliothekim Manuscripte liegt; ingleichen eine Epistel da astro-nomia geschrieben, welche ebenfalls noch nicht gedrucktist. W.

HAPPEL (Everhardus Guemerus), von Marplirg,hielt sich zu Hamburg auf, schrieb viel deutsche Bü-cher, meist unter lateinischen Titeln, als Nuncius sta-tus civilis 8c polirici apud Turcas ; chronica enu-cîeata; descriptiones omnium regnorum öc provin-ciarum in Europa ; historia académie» de vira studio-sorum ; der asiatische Qnogambo; der europäische To-roan ; Valerius Maximus verdeutscht; historischerRern der merkwürdigsten Welt-und Wunder-Geschichte; der durchl. christlichen PotentatenRriegg - Romain; Straf- und Unglücks - Ehroni-ca; der insulanische Mandorell; relariones euriostein 4 Tomis ; der italiänische Spinell ; die ungarischeRriegs - Romain; spanische tzuinrana; der franzö-sische Cormantin; mundus mirabilis tripartitus;rheiauvus exoticorum ; Ehccnsaule christlicher Ta-pferkeit ; der ottomannische Bajazeth; somma bri-tannica; Hibernia vindicata; africanischer Tarno-last ; der aeadcmische Romain ; der deutsche Carol ;historia moderna Europsc ; cngeUandischcr Eduard;der bayerische Maximilian; der sächsische Wite-kind; der schwäbische Ariovist; und starb den 15Mai) 1690, im 42 Jahre. Mol.

HAPPEL (Wigandus), ein JCtus, qebohren zu Mar-purg 1522, hat zu Löven, Wittenberg, Sttaßburgund Zürci, studiret, und sich sonderlich auf die hebräi-sche Sprache gelegt, daher er nebst der Erklärung desCodicis Professor Lingvä sanctä, wie anch Burgemei-

HAPPENINl HAEV^lìl'

tu 6

fier zu Marpurg worden, eine hebräisasttic hinterlassen,"und 1572den2itenMar>-Er. K.

HAPPENINI ( Jedaija), ein gelehrter #

Beziers in Franckreich, war 1298 zu

ein grosser Redner berühmt, m Uri! ,l,{ v

Schrifften, J. E. epistola refponsoria, P . »irr

philosophische Frage» dem R. Joseph s ■ re t^ (

• —” ral .

legetwerdcn; examen mundi oder de vanlt .!„nhujus iecuii, so verschiedene nial gedruckt, ,mit lateinischer als französischer UebcNî. A^ 0 ^letzthin zu Venedig 1724 unter dem jiiust 131 *,,feiend® boni & mali, aus Licht getreten! strippt,

commenrarii AbenEsra in Pentateuchur» > ^ i

apologecicum ad Harilcliba, so lli s

rath responiis stehet; Iingua aurea oder eomos. welcker anck etliche mal tu

psalmos, welcher auch etliche mal zu . e, ‘& £It js

legt worden ; felestusmargarirarum,jo uv . -. U

den in grossem Werth und öfters gedrncre ^ck!

Hei Peu precatio ad Deutn, dariNNk sichmit v anfangen, so mit Hilar. prach" ^Version und Anmcrckungen zu Leipzig i öworden. Es scheinet auch, daß erTractat de bcachiludio geschrieben habe, ^ ^

mas -Hyde unter dem Titel eines lln^"braisch und lateinisch zu Oxford 1694 ^ .,4,' vo» 1 !,Bibliothec des Oratorii zu Paris sind f""' jisp 0 ^tr. de intellectu 3 c imaginatione, ÍNg^'lMtiones ex Aristotele 8c ejus intern reeib» 5

scripte befindlich. W.

»Atz GIN, siehe Spiegel. -r^s.

HA R ZEUS (Fforentinus), ficf)< van der PHARdiUS (.Franciscus), siehe van der H» c ,)jJHARANCOÜRT de Chamblay (C*si r 1Edelmann von Metz, trat in den 3 c J‘!T rwar Humaniorum und Philosophia Proselss.^ c cc |e '.Prediger, schrieb im Französischen de <ai .' rU ni, !>facramenris, lateinisch de ufu horolog 10 ^ J. A 1 'starb den 26 Fcbr. 1640, int 42 Jahre- - iä fdr (HARBART (Burchardus), ein Doctor U'^Theologiäji. Leipzig, Canonicus zu fAkademie Decrmvir, gebohrcn zuBuchoia, ^4» jft in Pomerellen ohnweit der StadtTage Burchard, verrichtete 1592 die ,„id \htgantze Chiirfiirstenthum .K

l-G»' ..ii

das

ward ihm die Visitation der Fürsten fest; ^tragen. Er hat theles de Fmalcaldtc-esrricuîis; dotkrinam de conjugio; ca P) ‘ caP 1 ^'de confeffione verx sidei comp]eAer.t* ’ j t ;çU ^lege divins; demagistratu politico;öo; de libero hominis arbitrio ; de e e£ . c lel‘ a fbfacramenris in genere ; de ministe^geschrieben, und ist 1614, 18 Febr. 3 ( 'w, m. Vog. ,

HARBART (llernn), ein hamburgis^^s ^ Awurde von der Bürgerschaft 1698 ss»

strats Willen in solche Würde eingesetzk, v