Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1357-1358
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RTUS HARDECK

«li^cn ^E^fruhrs vom Pöbel ab, ward aber nachh c ' e| a f f? natin cestituirt; gab als Stadtrichtera & 3 protocolli tesHumqub examinis® e t stixic Làrgers rvioer oie Lästerungen

r,^ j 'ichenpürtey heraus,und starb den i8 Juu.Jahr. Mol.

Helbertus.

l n 3 'Wb ■ ^stphalinus, ein Doctor Theologia inke l^vff > '"Westphaken gebohren, wurde i;8;zumV ril|f ba!->i ? n Herford geweihct, war wegen seiner-Mit «nb Aufrichtigkeit berühmt, starb den(i' unl) verließ Predigten. Wo.

ìl tnnc â«ii ^ 0cus )> ein Medicus von Bergen imVfcu^ ' vahrr er auch gebürtig war, lebte im 16J llrit iión ) âe causis contenus medicinœ; en-j ( Pf‘ r ‘nacorum simplicium, quce in usu sunr,} ^ciostuN cm poema ist, mengte sich aber hernachCoutroveesien, und gab einen Tractat

(J 0 *. . mysterio ad iedandas concroveriias inr ott fta 1) ; ini ^ rstu ^ wvrinne er die Cathvlickenundü c ‘ { !* veremigeil wolre; weswegen ihn Theo-^ , Jo, pj. feinem Buche de cœna domini adver-ldogmata widerlegte. B.

Um. ÖOl t , Eci1 ( Nic -)> ein deutscher Dominica-^ schrieb im Brißgau, war 1355 berühmt,jtRÇL jj t '“' Dniin enc. super epiilolam judae. Ech.

$ £r ^bel/V ^ oder Har|ieley, (Henr.), ein cngki-*396^0' ^"e zu Oxford sindirt, und florir-/à.'r hat super Magistrum iententiarumj‘ inr i ac ione; quœstiones theologiae; de-nes Ul1 ^ d'aodlibeca geschrieben. Bai. Pit.«hl C OîT

te 8 «'n Cl . ’ oder Beaumonr, (Henr.), ein Jesuite,lim? c ^tib ^"îhmcn adlichen Familie zu Leicester inm- Mißionarius in den Niederlanden

r>8 ^ in sxm'ä>Mien, inglcichen Cvadjutor spiritualis,lK^^^Llvri/^^^EkerspracheEpiromen historisegen-

^Ar?< u Kp in Ven - Led-e, und starb in Engellandà!-- Lk v ^'n' 6 4 Jahre. AI.

in >, Hardibiue, (Galfredus), kinEn-

l(à ì"cini ^^"brrn Hclffte des i4Seculi, warin Augustiner-Ordens und Königs

^ib Pau^^älfvater, schrieb de perfections ev-îtn und de vita evangelica, beydes

’> Armachanum; lectura«. in V. & N.

ij e .^i>eta o aS . oiprursrum; ordinanas qua-stiones ;a ^>Po re I 0 ? ensia 5 determinariones; lermonesli ‘ n ‘ a ni n ; de rebus gestis Ordinis

"Ad ,^Pb. Elfius enconitast. August, Fa.

(T°J^ tor - Augustin.

’t>rio r » u p. •)> ein englischer Carmeliter-MöuchSc„, H^vln um 1450, schrieb fermone. in

A Baj. p- lan *, die noch im Manuscripte lie-

^t 8 fe^ c fRtiß C ,5 (Johann Graf), war 1573 Rector' Sçlt 8{ilhèif 15 !l Wittenbcrg, und schrieb beyOraciorrez duas, 1) de legibus &

HARDENBERG HAßDER 135 $

diiciplinis, 2) de cometa, welche daselbst in 8 gedrucktworden.

HARDENBERG (Albrecht), eitt protestantischerPrediger zn Bremen, und Doctor Lheologiä im 16Seculo, nahm, nachdem er 13 Jahr nach der aug-spurgischen Conftßion gelehrt, Lalvini Meinungenan, und brachte es durch seinen grossen Anhang un-ter dem Pöbel so weit, daß alle diejenigen im Magi-strat, welche der angspurgischen Conftßion nicht absa-gen wollten, abgesetzt und verjagt wurden. Endlichaber wurde er, nachdem die Lutheraner wieder zuKräfften gekommen, durch einen auf dcni uiedersach-sischen Kreistage zu Braunschwcig r; 6 r abgefaßtenEntschluß, als ein aufrührischer Eacramentirer, aus-er Stadt gejagt; darauf er zu Rastebe in der Graf-schaft Oldenburg, zu Samwerden und zuletzt zu Em-den Prediger wurde, woselbst er auch 1574 gestorben.Man hat von ihm unterschiedene Streitschrifften, wieauch das Leben des Wesselii. B.

H AR DER (Bernhard), ein Theologus von Hamburg,war erst zu Windau, darnach zn Haftnpvt und Zyrrau in Curkand Pastor, endlich Supcrintendens zuPilte, schrieb hortensia paffionalia, oder geistlicheGarten-Früchte des bittern Leiden« Christi, in 12 ;predigten über das Leiden Christi; argumenra bi-blica über jedes biblische Capitel in heroischen Ver-sen; fynopiin controversiarum theologicarum interCalvinianos & Lutheranos ; resticulam spiritualem ;argumenta biblica in iingula bibliorum capita, undstarb 1639, im 63 Jahr. W, d. Mol.

H ARDER (David), von Grejffswalde bürtig, lebteum die Mitte des 17 Seculh und schrieb unter andernden deutschredenden Cornelius Ncpos mit Anmer-kungen. jœ.

H ARDER (Heinrich), ein hollsieinischer Pvete, ge-bohren zu Flensburg 1642, studirtc zuEoppenhagen,gab hernach um 1663 einen Hofmeister und einen Lé-gations- Secrekarium in Engeüaud ab, besähe dar-auf 1670 andere ausländische Reiche, kam endlichWieder nach Coppenhagen, ward desGi asen von Frie-sen Hofmeister, schrieb viel poemata lutina, und starbden 8 Jan. 1683, à 42 Jahre. Mol.

H ARDER (Hieronymus), em Bruder des folgendenIohamr IacobZ, gebohren zu Bafel den 16 Scpt.1648, legte sich auf die Theologie, übte sich aber vor-nemlich in den orientalischen Sprachen, und brocheres darinue so weit, daß er nach Leiden erstlich zumProfessore honorario, nachgehends aber zu der Pro-feßione Lingvarum orientalium vrdinaria beruffenwurde. Er war auch willens, selbige anzunehmen,zuvor aber noch eine Reise in Arabien und Pcrsteu zuthun, um solche Sprachen aus dem Grunde zu erler-ne», starb aber unterwegrs zu Consiaiitinopel an ei-nem hitzigen Fieber. Seine Manuscripte sind derBibliothcc zu Basel verehret worden. HE.

H ARDER (Johann Jacob), ein Medicns, gebohrenzu Basel *656 den 17 Skpt. wurde 1671 Magister,