H E N R 1 C U S
I
HENRÎCUS
Er hat Episteln, 'deren etliche unter deS HENRICUS, ein frantzöstscherCardinalunb^U'rkbl.'bnat-e fleh?,,. vonAlbano, aus dem Cistercienscr- Orbe», ^
Rede wider bieAlbigenser; traft. de P oC . ta , or ; a , u 11 ?
tatis Dei; traft, de port* civitatis U eI gopusde peregrinancecivirate DeigtffyMy ' .fit*letztere in dem Vorn. III Biblioth. Paírum^“ esllJ jhek, und ist den 4 Jul. r i88 auf dem Ruch Klscb"îden Niederlanden, als er die zwischen dem»onArras und dem Grafen vonFlandernen iIrrungen beylegen wollen, gestorben. ° LH E N R I C U S von AIckmar, stehe AIckmar- y |jlarHENRICUS de Amondavilla, oder ttfäjj
ein Frantzose aus dem Anfange des >4 See . B»Königs Philipp! i v in Franckreichschrieb eine Chirurgie, welche noch im M-
*499starben.
Thema, Ertzbischoffs zu Canterbury Episteln stehen,und stätuta hinterlassen. L»I. ?it. ka.
H ENRI CU S IIEeinKöuigin Engclland don 1216 bis1271, hat verschiedene Briefe an den KayserRupermmgeschrieben,roelche mit dessen Antwort auf der leipzi,gcr Univcrsitats - Bibliothec im Manuscript liegen.Seine charta magna stehet in Wilkmßi legibus ve-teribus Anglorum , zuLonden 1721 in folio gedruckt.Fa.
HENRICUS VIII, ein König in Engelland, gebüh-ren 1491 den 24 Jun. succedirtc 1529 seinem VaterHenrico VII, schrieb 1521 wider Eutherum, aiTer-donem de y Èacrarnentis, erhielt daher V0M PabstLeone X den Nahmen eines Defensoris Fidei, mad)ite sich aber hernach, weil ihm der Pabst in der Ehe-scheidung von seiner Gemahlin Lacharina zuwiderwar, selbst zum Haupte der englischen Kirche, ent-zog ihmdensoust gewöhnlichen Peters-Pfennig, undpublicirte auch einige Schrrfftcn de juito in Scot&s
belloj de chriÜia'ni hominis institutione ; de insti-tuenda pube; sententiam demantuano concilio&c.
und starb Í547 den 28 Jan. nicht ohne Argwohn bey-gebrachten Gifftcs. Sein Leben hat am besten Edu-ard Lord Herbert of Lherburp beschrieben. Er..sov. Larray bist. d’ Angl.
HENRICUS, ein Cardinal von Portugall, Ertz-Bi^schaff von Lissabon, Braga und Evora, und endlichKönig in Portugall, ist 1512 den 13 Jan. gebühren,hat in portugiesischer Sprache einige geistliche Redendrucken lassen, und ist 1580, in eben derselben Stun-de, worinne cr gebohrcn war, gestorben. Er. Ane.Eg-
HENRICUS Carolus vonCambout-Coisîin, Hertzogvon Coislin, gebühren 1664 den 25 Scpt. legte sichauf die Etudia, und kriegte 1682 die Anwartschaftauf die Stelle eines ersten königlichen Alimoseniers,worauf er 1684 Abt zu St. George von Bcaugerville,wie auchDoctor der theologischen Facultat zu Paris,1697 Bischoff zu Metz, bald darauf erster königlicherAllmoscuiercr, 1701 Commandeur des Ordens vomHeiligen Geiste, und 1712 .in Mitglied der königlichenfrantzösisichen Académie wurde. Als in diesem Jahresein Bruder,dcrHcrtzog von Coislin, ohne Erben starb,erbte er dessen Hcrtzogthum und Pairschafft, nahmauch in solcher Qvalirat 1711 Sitz im Parlamente.In der Constitutions - Streitigkeit hat er weder dieConstitution, angenommen , noch sich zu den Appel-lanten gchalten, sondern vielmehr 1714 eine eigeneErklärung über diese mcrckwürdige Constitution her-aus gegeben, auch 1720 das Corpus Doctriuä nichtanders als auf diesem Fusi angenommen. An. 1722wohnte er der'königlichen Crönung zu Rhctms bey,und gab 1729 ein nachdrückliches Mandement tvtbcrdie dem römischen Breviario einverleibte Legende vomPabst Gregorio VU heraus, worauf er i7Z2dcn 28November verstorben.
liegt. Fa.
H E N R I C U S, ein deutscher Carmélite von AndAchthat sich erst zu Paris, hernach um I 39 °i tt ^ [ 1 [ eo cli lvor, und schrieb Comment, in IV Ubrosrum ; -qusiliones notabiies philofophi ®>.de tempcne ScdeSanctis. T, Alegre Patad* •lit. Fa. . ^ „ist
HENRICUS Agnilonipolenli?» einPoet zu Anfange des 16 Seculi, von 2b!"Sachsen, wo er auch studiret und nach ctl ' Lnung Professor gewesen, welches letzterefelhast ist, zumahl da er in Nieder-Sacl)!U> /.„geJ ,reiset, und sichzuLübeckuudHamburg "»en^^u>v
d).
aufgehalten, auch vielleicht eine öffentliches^,allda gehabt. Er schrieb Naumaciiiam;
dem de geitis comitum lchaumburgenii un ^ )i$ urb'..burgeniis civitatis; it. de primordiis lubic*
cxiarea; in Versen, welche Sachen tu ^
chron. comit. lchauenburg. das tt 7e i b 0 » n 111 ^ c jjpcH
S.
re cdiret, und i>l Meibamü des jüttgee>»rerurn Gennan. stehen; ferner de vita & _ a >
Augustini, ebenfalls in Versen; Epigrammin ungebundener Rede SophHogium.
chia f. carnnen elegiacum de pugna nava 1 r <je <iei' iitihannem, regem Dani* & urbes vandaJicas
lieget noch imManuscript. Mol. ^HENRICUS de Arirnino, ein DoM>!>ica>^U ^Anfange des 14 Seculi, von seiner Vntcrst" jpj»nannt, hat traft, de IV virtucibus mord*
Venedig in derVibliothcc S. Petri Marcht^^ecssnuscript liegt; inglciche» traft, de p^'"
oiuir
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rum; quodlibeta varia theologici, und ertibus draconis geschrieben, welcher ietztdt u pcirdiceischen Bibliothec zu Florentz anzutreffen,
HENRICUS, ein Venedictincr aus Braba" ^ ü»Abt in dem Kloster St. Acgidü zu Braumw'^1270 Bischoff zu Lübeck. Als er
reisete er mit dem Hertzog HenricoLcoln-vschweig nachConstantinopel, und hielt alw ^ pr«genwart des Kaystrs eine lairge Disp»latte . „,ivceiEone Spiritus S. Er starb 1284 ,