Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1599-1600
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»6c>z HILDENSHEMIÜS fîILDESHEIM

den 19 Sept. ttn 56 Jahre. Seidel icon. Schuh, äsClaris MarcKicis. Be.'

HILDËN SHEMIUS, siehe Hüdensiemos.HILDEPHONSUS, siehe Ildephonsus.HILDERJCUS von Varcl (EJo), ein lutherischerTheologus, gebohren 1533 zu Jevcm, siudirte zu Wit-te» berg, und Ward 1564 Professor Mathestos zuJe-na, legte aber dieses Amt 1567 nieder, und gicngwie-der »ach Wittcnberg. Anno 1573 Wurde er Rectorzn Magdeburg, ließ aber auch dieses Amt nach eini-ger Zeit fahren, und begab sich nach Franckfurt an\ der Oder, wo er die Historie und hebräische Sprachev lehrte. Anno 1578 wurde er Professor Theologiä und^ der hebräischen Sprache zu Heidelberg, nahm auchden Gradum Doctor. Theologiä an. Weil er aberdie kormularn Loncordi« nicht unterschreiben wolte,setzte man ihn ab; worauf er zu Altorff ProfessorTheologiä primarius, und der erste Rector der Aca-^ /demie, auch nach einiger Zeit Professor der hebräi-schen Sprache wurde. Er starb 1599 den 4 May zuAltorf, und hinterließ Orationes, v. g.de inilituendain Acadeniia publica prselectione trium Bibliorum.Hnguarum; Carmina; Diíputatiòn. Logislicen astro-nomicanj,;. übersetzte auch Gemini Ilagogen in do-ctrinal sphœricam aus der griechischen in die latei-nische Sprache. Weil er sich sehr mäßig imTrinckcnhielt,so machte einer scinerCollegen im Schertz diesenVers auf ihn:

Non sis scmper Eda,

Sis aliquando Bibo.

Zel.

HILDERICUS von Varel (Fridrich), ein Sohndes: vorigen Edonis, wurde zu Jena gebohren, war indem Aiifange des 17 Seeuli gcheimder Rath undCantzler bey dem Marckgrafen Christian zuBayreuth,und schrieb de acguirendo rerum dominio. Zel.

H I L D E R S H A M (Arthur), ein englischer Theologus,florirte um 1647 zu Lonben,und ftl-rieb: kiluree apenthe fofmbßs John vom samaritanischen Weibe; Er-klärung über die 9 ersten Verse des 51 Psalms, so1659 zu Utrecht in 4, holländisch; Lehre von Fasten,Beten und Bussen um die Sünde, so 1679 zuRot-terdam in 4 auch holländisch ; Propheten-Ehre, so1674 zur Marpurg in 12 deutsch heraus gekom-men rc.

HILDESENIUS, siehe Hillesem.

HILDES HEIM, oder Hildensemius, (Francisais),ei» Medicus, gebohren zu Eüstrin 1551 den raOct.übte sich anfangs auf unterschiedenen Academicn inder Theologie, gicng hierauf nach Wien, siudirte da-selbst 3 Jahr die Medicin, besuchte Italien, Franck-reich und Engelland, practicirte nach seiner Zurnck-kunsst in der neuen Marck Brandenburg glücklich,lehrte sodann zu Königsberg als Professor Mcdic.primarius, wurde aber endlich von dem ChurfürstJohann Georgen alsLeib-Artzt nach Berlin bcruffen,muste auch bey dessen Sohne und Nachfolger Jo-

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verwalte^

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achimo Friederico gleiche Bedienung . . Ìealì ll- *starb zu Berlin 1614, nachdem er e !f^

rebri & capitis morbis; vitam

brandcnb. ; vitam

Gancellariorum

Albin! ; tract, vita co'mœdia , religi° * ri *| ^m 3sC ^scriptiones sepulchrales s. epitaphia 9®,,

brandenb.; yehicidumanima; poematal)be». Seìdelii iconesjynarch. Acta nse“ 1linens ' .

hildeshemensis Moll.),siehe J ohm

H I L D E S L E Y, siehe Hilfe/. ,

HILDUINUS, siehe Gilduinus.

HILDUINUS, einVencdictiner-AbtznMedardi und St. Germain, waruMch!Apocrisiarius oderRefpousalis Regor-onu.sticorum, ist aber aller seiner geistliche"raubet, und in Sachsen relegirt worden,

zu Lokhario , Königs Ludovicipii am ,.g»eo

Sohn geschlagen. Er hat das Lebe" l t \ 116 « c

pagitx, nebst einigen Episteln verfertige /

842 gestorben seyn. Sig.E.Sa.G. g

HILDUINUS, ein frantzösifcher Theol^MEantzlcr der Académie zu Paris, lebtede des i2 Seeuli, und schrieb sermon# u „npfder Bibliotheca St. Dictons zu Paris ml^liegen. Lu. 0. .

H IL D UIN U S, oder Hildovinus Tassanse 5 -«dem, war anfangs Abt zu Lobies imHe>P. ch,ci, CyagBischoff erst zu Lüttich, hernach zn^p. %Nch von 93° bis 937 Ertzbischoff z»

hat §elìa lodlenirum, Uttd

von deuen aber noch ttichlv 9

schrieben,

Ug. Fa. Posibv,

HlLDUIN Tasso, siehe Tasso. - 0/

HILL (Nie.), gebohren zuLonden,ein Liebhaber von der Lehre desanfangs Secretarius bey EouarO,fors, dem er unter andern in die Rech"'^Jsso ^vor einen Mann ;u machen lopf-U" aÄlegte, daß er das Geld einem arme»der vorgegeben 10 Pf. kanten ihn j e íí> 0<:r V'chen. Er schrieb de philosophia epse" re ' e do&%>&theophrastica, proposita simpliciter n°„. tit

1601, Seine Schafften sind 1Ó19 g

sammen aufgelegt worden. Maneiner Den ' '

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