Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1685-1686
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1, * ^OLYMAN HOMBERGK

(Joh.), von Codyngton ails Buckl'ng-r^wl. war ein beredter Prediger, lind DoctorMix-,' Londcn , auch ferner Bischoff zu Bristol,w l °ne- 3r ' contra doftrinam Mart. Lutheri; de-Í 5 e nrì, _ ^ ll 3 , Tïlat ’ r ii'nonìL rcgins Catharin® cum rege

K--und starb 1558. Wo.

oder Holy-Oke, (Franciscus),de Sa-r ^ u genannt, aus der Grafschafft Warwick«te Hector zu Southampton, lebte wegeil"iiìi^V^-rfamkeit in grossem Ansehn, schrieb ein^ 1Urn etymologicum latinum anglice expli-

» deèn, don seinem Sohne Thoma -Holyoackst^^hr ^ worden, und starb 165;, rzNov. im

f’ki' aiid^ (Tliom.), ein Sohn des vorigen Lran-í e íu îVx îwîckshire, gcbohren um i6i6,studir-^>kk,Sn°ch, a!lwo er auch eine Compagnie Stur^''»djs. b ^apitain zum Dienste König Laroli I comr,^î>!n, stch so wohl erwies, daß ihn der Kör~38 !>„]; 0cí °ï Thcol. creiren ließ. Nach des Köre wiy r? psacticirte er in Medicina, bis er unterl boJr 1 -^ 5 ^îche Präbenden erhielt. Er brachrMinent Vater angefangene grosse eilglischeb. ® ian ^ c ' welches 1677 in folio heraus

ll^eiss. ' auch zugleich geographica und poecica'und starb 1675 den loJun. Wo.S^* E > si-h- Holyoak.

^ ^? sîCÍ)e Sacrobofco.

Omar.

,l GiC * u Vach (Joh. Fridr.), einICtus,gerr ,ft 5 >ü/ 3 ^ cn 15 April zu Marpurg, studirte inÄ^cllanri^iiadt, rhat eine Reise nnd> Holland undFittfj (g ' ward nach seiner Zurückkunfft bey demM Hessen Instructor, 170z zu Marr

Mr orh/.! ' Dr Juris extraordinarius, 1709 Prorn' Í74.V 1 r l ‘ lls ' 1719 Assessor der JuristenrFaculrK 48 dosier Vice-Canblcr der Académie, und starbt j® iurisp ^. 0 Februar. Seine Schriffteil sind : traft.

’ difT entiî tarionali; hypomnemara juris gen-k^ra er ^_ de pace 5 c societate humani generis. ^“ututa, ipsis principiis Thomas Hobbiiy 0[ iex; n - e ! ure Hominis in res crearas; de jure„ t *> ejn s J Ul1 '® oritur; orat. de ihidio juris concro-rat, ^ ^hiidiis ; orat. qua demonstratur, dili-ti s ’ ;lvij cultu theoriam juris civilis perfici Scl Jürisp de impedimentis quibusdam solidio-

iv f| t bovh enti * iludii, welche Dislert. nebst denlçI' S P r ndenV- r ^"geführtcll Reden in dem traftat. der,| ls ^ternae'r rat ' onj ^ stehet ; theniis, live de ortutle^îris- rundum sententiam Grxcorum liber

lUf^ncipiQ. a . i ur i S naturx, ohne Nahmen; dlssweis narur® 8 c verirare juris naturs ;lz? a ^ovdi^â.^^euralis ; dissert. ad novellam 22;stz( JlQ Vell a * Ver h« notis Sc commentario illustra-rUni nova versio ; parerga sacra sive ob-»fUcfj. d Ua: dam ad novum testamentum, ohne3 S publicum imperii R.G. dass. deusuris

HOMBERG HOMBERGER i6$6

in contraftu strifti juris sccundum receflum depur.de an. 1600 $ 139; programmata. Mof.

HOMBERG (Wilhelm), ein Medicus, gebohren1652 den 8 Jan. zu Batavia auf der Insel Java,allwo sein Vater, ein Qvedlinburger von Geburt,das Commando im Arsenal hatte. Derselbe machteihn im vierten Jahre seines Alters zum Corporal voneiner Compagnie, gieng aber hernach mit ihm zurü-cke nach Anlstcrdam. Daraus studirte er die Rechtezu Jena und Leipzig, disputirte am letzten Orte un-ter Barth. Lconh. SchwcnSenVörfer 1676 de dif-fidarionibus, wnrde 1674 zu Magdeburg Advvcat,trieb aber dabey die Botanic und Astronomie mitFleiß, that darauf eine Reise nach Italien, trieb zuPadua die Medicin, und zu Rom die Mathesin, giengdarauf nach Franckreich und Engelland, und standHerrn -öoylc in feinem Laboratorio bey. Nachdemer sich hierauf in Holland in der Anatomie geübt,wurde er zu Wittenberg Doctor Medicina. Er sahesich darauf in den sächsischen, böhmische», hungari-scheu und schwedische» Bergwcrcken um, arbeitete indem königlich - schwedischen Laboratorio mit Herrn-Hierne, gieng über Holland wieder nach Franckreich,und nahm daselbst 1682 die römisch-catholifche Re-ligion an, worüber er von seinem Vater enterbet wur-de. An. 1685 gieng er wieder nach Rom, und pra-cticirte daftlbst, kam aber nach einigen Jahren wiedernach Paris, wurde 1691 in die Académie des Scien-ces genommen, und d.m chymischen Laboratorio vor-gefttzt. An. 1702 nahm ihn der -Hcryog von Or-léans, der ein großer Freund der Chymie und Expe-rimental-Physic war, als seinen Physicum zu sich,gab ihm eine Pension, und ließ ihm ein vortrefflichesLaboratorium bauen, machte ihn auch 1704 zu sei-nem vornehmsten Medico; worauf er 1715 den 24Sept. verstorben. Wie er von besondern Schaff-ten nie etwas heraus gehen lassen: so finden sich 48schöne Piccen in der Hilioire de l’academie des scien-ces, die er ausgearbeitet, blick.

HOM8ERGER (Jeremias), ein lutherischer Theo-logus, gcbohren 1529 zu Fritzlar, ward nach geen-deten Studiis Rector zu Franckfurt am Mayn, abervon da, weil er sich den Resormirten sehr widersetzte,ins Exilium gejagt, stand hierauf in Schwaben undSachsen an unterschiedlichen Orten im Predigtamte,bis er nach Lauiugen, und von dar nach Gratz inSteycrmarck kam, allwo er es dahin brachte, daß diekärntischen Kirchen die FormulamGoncordi® annassmen, und ihre Prediger dieselbe unterschrieben. An.1589 muste er nach viel erduldetem Ungemach wiederins Elend; da er sich denn nach Rcgenspurg wende-te, und als ein Privatus lebte. Nach etlichen Jah-ren kehrte er wieder nach Gratz zurücke, wurde abervon da wieder mit Gewalt fortgeschaffet; worauf er159; z» Regenspurg verstarb. Er schrieb sich insge-nrein J. H. der heil. Schrifft 0 . rnid unr der christ-lichen evangelischen Wahrheit willen Verfolgter. Aufeinem seiner Bücher schreibt er sich: einer LandschaftO 0 0 0 0 2 in

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