!68Z HOLTZÍIAUSER HOLWEG
prädicanten;Geschwätz P. Dionyfii von Lüyenburg;?Dc«tfdjec Anti-Barclajus, das ist ftugfàhrliche Un-tersuchung der (üvackerey ; Capistranus Bohmicula-rum rabula ; die evangelische Lehre der lutherischenLirche von der Prädestination oder Genadcn;wähl; öffentliche Anrede an den Auctorem oderVerfasser eine« heraus gekommenen Discurses; 21b;lehnung des Gffensiv-Lartcls, wegen des Buch;leins von der Genadenwahh wider einen refsrmir;ten Prediger von der Lipstadt. Un.
HOL TZ HA USER (Barthol.), ein deutscher Theo;logns, gebohreir i6iz, studirte zu Jngolstadt, ward. daselbst Doctor Thcologia, verwaltete unterschiedlichegeistliche Aemter/ und ward endlich von dem Chur;fürsten von Mayntz zum Dccano zu Bingen gemacht.Er siiffrere die Congrégation der so genannten Bar;tholomiten/ welche Jnnocentius XI bestätiget/ undstarb 1658. HL.
H OLTZEY (Joh.), ein Theologus/ von Welstbach,war erst Pastor zu Braunsfcld, darnach Pastor undSupcrintendens zu Cranichfeld/ eirdlich zir Mellen;
dach, schrieb instrustionem theologicam de gratitu-dine theologica tu deutscher Sprache, und starb1687, im 76 Jahr. W,d.
HOLTZKAMP (Joh.), ein Hamburger, war desschwedischen General wrangels Hofprcdiger inSchweden und Pommern, florirte in der Mitte des-17 Seculi, und schrieb ölst,, de comlcace; geiftli;ches weihnacht-LilS; Raguelis Reife; Wunschnebst andern Predigten. Mol.
HOLTZLETNER (Christoph), ein Jesuite vonBrannan in Bayern, war Coadintor spiritualichundstarb zu Paffan den i8 August 1620, im 58 Jahr. Erhat verschiedenes geschrieben, auch vieles, und un;ter andern Stepb. Bittern tesleram falutis aus demFrantzösischcn ins Lateinische übersetzt. Al.
HOLTZlVlAIgdk (krid.), ein DoctorTheologiä,ausFrancken, war Pastor und Superintendens zu Grim;me, nachgehends zu Chemnitz, schrieb disputât. demorte Christi in locum 1 Tim. IV, 7,8 ; verschiede;nr philosophische Difpurationes und Leichcn;Predig;ten, und starb den iLJunii ibyö, im zzsten Jahr.W, d.
HOLTZMANN (Willi.), siehe Xylander.
HOLWARDA ( Joh, Phocylides) , ein Doctor Mc;dicinä von Franecker, gebohrenden 19 Febr. 1618,wurde 16^9 ausserordentlicher Professor Logices,t647aber ordentlicher Professor Philosophiä daselbst,schrieb
astronomiam reformatam ; epitomen astronomiasreformatai generalem ; philosophiam naturalem;friesche Sterrekonß s dissert. astronomicam; sciagra-phiam logic® generalis, und starb den22Jan. iöfi.Vr.
HOLWEG (Thomas), gebvhren den 3 Febr. 1645zu Untcrsteinach im Culmbachischen, siudirte ansang;lich zu Culmbach, Géra, Leipzig, Helmstadt, Kiel undRostock; besuchte hierailf sonderlich einiger damahls
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berühmter Prediger wegen, Lüneburgch- 7 eie..Lttbcck, und war willens, eine Reist 111 'A,WcssFrießland und Engelland zu thun; wm^dtrb
wegen damahliger Kriegs-Troublen daran r >u ^i,unb reiste dahero über Stralsnnd, Greisssnd^gast, Anclam, Stettin nach Bcrliik, «volkbl^^r»Aghr lang praeeptorirte und oft predigte.gieng er 1674 nach Franckfurt ändernder, >er pubitee bifputirtc und 1676 zur ©«»>1 g,#ander Dom- und Stiffts-Kirchc St. Nieolm ' A ^b"l , -mch V-rflicssung eines Viertel-rMvAArchrdlaconat an eben der Kirche vocirkbsolcher Station blieb er fast 16 Jahr; 1°% dp?kam er von dem Marckgrafen zu Bnyrer-tch ê'stian Ernst,eine anderweitige VocationHowrediger-Stelle/Und dann folglichPradtcatur zu Plassenbnrg und Diaconatêtadt Culmbach, nahm solche auch (,i } / .«,Zèlstst(
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dem er 1 Jahr mit gedachtem MarckgE ,ström nts Qffeife < rmfAtri’hiiif>r aewestn /
er
m als Reise; Hof-Prediger gewehN/ ' ^
der nach Culmbach und trat die dasige crPAwurde aber daselbst von seinen College», .^detssbsen Zulauf hatte, sehr verfolget und E chjelt, ^her er bald darauf um seine Dinüßw» „Jstgral..che er endlich zwar wider Willen des^ niidlS1696 bekam; gieng hierauf nach Nur» %digte offt daselbst; weswegen er von de , u ?Nürnberg sich aufhaltenden Pfaltz-GsM erbach, priny Philipp, seinem Herrngierenden Hcrtzog zrt Snltzbach recomM.^^ pzur vacant gewordenen Pfarre zu Coemi ^reuth und Weissenbcrg vocirt wurde, l K‘‘ (nahm, und (int 15 Sept. 172g, »JJ 79 yoii >Alters zu Edclsfeld starb. Im Dr«cr ^ e ns»heraus: eine theologische Disputation » , Pral,^nis, so er zu Franckfurt an der p^lwföi 11 |iiJohann Simonis 1675 gehalten; euie u ' j 683 ,,^Predigt, so er nach ausgestandmcr PStendal gehalten; eine zu Stendai «ben des Churfürsten zu Brandenburgs Preoch.^
Helm, in der Dom-Kirche 1688 g-halss» S«eine zu Nüntberg gehaltene Predigt,
Büchlein oder Auszug der Kernmnrcheche in heil. göttlicher Schrifft; ""kcrjwzeit;Leichen;Geburts; und Nahmens, „
auch Streuen. ^
H O L Y D A Y (Bartenus), eines ©*“ c „ rt b ^Oxford,war daselbst Archi-DiaconuS/ ^„die^- ^lo I Capellan, nahm aber unter Cron ^ ^ | j( itcy dcrJndependentcn an, übersetzte ^
so Jahre Perfii Satyras in nette ttzä'N ^ìialldu/ ^auch de anima 8 c ejus habitibus mch ^Millt) ,,iilne englische Comödie, Technog^^:’^ O^ofglischt Noten über den Juvenalemt ; « re oct-
Englische übersetzt; motives to » ê ^ hcu 2life, verschiedene Predigten rc. Mio li66i,im 68 Jahr.
HOL YFAX (Joh.), siehe Sacroboico- pu