1747 HUBMEIER HUBY
österreichischen Regierung in die Hände steh und daer bey seinen Irrthümern hartnäckig verharrete,i;28den io Matt. zu Wien lebendig verbrannt, diejenigePerson aber, die er mit sich geführet rmd vor sein Ehe-weib ausgegeben, geköpft, oder, wie andere melden,ersäufte wurde. Die theologische Facultat zu Jngol-stadt hak vor dessen Hinrichtung sein WapperNn demtheologischen Auditorio umkehren, und eine Schand-Echnfft dazu setzen lassen, worinne unter andern dieWorte stehen: Deus tradat eum in interitum carnis,ut lpiritus lalvus fiat. Man hat von ihm: Der ur-alten uns gar neuen Lehrer Urtheil, daß man diejungen Rindlein mehr raufen soll, bis sie im Glau-ben unterrichtet sind; Gespräch auf Meister Ul-rich owingels ;u Äücch Taufbüchlein von derRindertaufe; ein einfältiger Unterricht auf dasWort: Das ist der Leib mein, in dem NachtmahlChristi; von der christlichen Taufe der Gläubi-gen ; Antwort auf das spöktliche Gespräch etlicherPrädicantcn zu Straßbürg gehalten; vonderFrey-heil des Menschen beydes zum Guten und Bösen;zwölf Artickel des christlichen Glaubens zu Zürchim Wasserthurm geftellct. Schelhorn« Asta histo-rico-ecclesiastica. Raupachs evangelisches Oester-reich. Un.
HUBMEIER (Hippolyms), ein Magister Philosü-phia und Prediger zu Lengcnfeld, unterschrieb 1580die Formuiam Concordi®, schrieb: Alas seculi reli-giofas, unam calvinianam, akeram papisticam, 5 ora-tionibus dépistas.
H U B M E Y E R (Hippolytus), von Labcr in der Ober-Pfaltz gebürtig, wurde, als er Pädagogiarch in Göt-tingen war, Poeta laureatus, l6n Rcctor desGy-nmasii in Gera, und 1620 Direckor amGymnasto rnCoburg, kam 162; als Adjunctus und Pastor nachSchalkau, 1632 nach Heldburg alsSuperintendens,starb daselbst den 9 Dec. 1637; schrieb nebst vielenkrogrammanbus, bey die 30 Disputationes in repe-titionem ethicorum nicomachiorum Aristotelis ;DieErklärung der Bücher Samuelis in der ernestini-schen oder weimarischen Bibel rc. End.
HUBNER (Bartholomseus), einMedicus,Mathema-ticus und geschickter Poet, florirte zu Erfurt gegenAusgang des 16 Seculi, war ein geschworner Feinddes paracclsi, schrieb deswegen de veris immotisquefundamentis.artis medica: & philosophi*, deque iin-pietate, vanitate, portentosis & perniciosis erroribusParacelsi & sectatorum ejus, gab auch einen diäteti-schen Tractat unter dem Titel, neues Speise-Büch-lein heraus, welches nach seinem Tode unter der Ru-bric : Oiarium medicurn, in deutscher Sprache wiederaufgelegt und von David Llpsio vermehrterzu Jena1607 in 8 ans Licht gcstellet worden. Ke.
HUBY (Vincentius), ein Jesnite, gebohre» zu Henne-bont in Bretagne 1608, lehrte die Humaniora undTheologiam moralem, war Rcctor des Collegii zuCornvaiüe, schrieb in seiner Muttersprache praxin di-
HUCARIUS HUDEMAN^ ^
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vini amoris, und starb gegen den Ausgangcuti. Al.
H U C A R IU s, rnt Engelländer aus Cornwass^ f1040 ein Diaconus, und schrieb no siriMauch aus lieberti constitutionibus ecclefisn 1Excerpta hinterlasse! haben. Bal.Pit- ba.
H U C B A L D, ftc^e Hugbald.
HUCCARUS (Eligius) , siehe Eueharius. ^
H U C H, oder Huck, ( Johanti), siehe Achills (JHUCHER (Joh.), ein Medicus von Beauvawwurde Professor Medicinä und Canßler zu ^ <ielier,lebte im i6Seculo, und schrieb fibrös ^ ^ ubrium diiferentiis, causis, tignis & curan^' 1 ^ wde prognofi medica; hinterließ auch c ' ■rilitate utriusque sexus, welches nebst , 0 o,de diseta & therapia puerorum zu Genev 1 çopifcí)?! •
ebendaselbst zum andernmahl l6ro in8zurU 7' c»?
gekommen. Man hat auch von ihm-' ° r ^ <$ 0 ®magis coctiles sint quoque magis Sfi"
auch tll Andr.Kragn laurea Apollinis stehetbelbergni historia monspeüenlis. Ke,de HUDA (Henr.), ein englischer Francisch^.sscu«'Mitte des 14 Seculi, hat commentaria msententiarum geschrieben. Wa. Fa. . >6
EI U D D E N, oder Hudenius, (Johann), ^ '^sschkUticusund ältester Bürgermeister zuAmstchs"schon 1658 Epifioias de reouctione Lguamaximis ac minimis, welche Franc, a & '
Commentariis Über Carteßi Geometrie * ?
erfand 1689 eine besondere Maschine zuAtzvder Canäle,worauf Joh. Sip, auch einzu Amsterdam, dieses Chronofiichon vers ^ConsVL aqVIs pVrls ornaVIt nVD e
VrbeM. ß.
und starb i7c>4den 15 April, im 76 Jahre-HUDEMANN (Henr.'), der altere,war anfangs Diaconus zu Bcjcnfleth l» ßfÍH î>cm tlídîf Wítf W Jtjcpr
hernach 1600 Pastor in dem nicht wen^Ugsneu Wevelsflcth, hatte das Lob eines m»>ten Poeten,und hinterließ Larmina. iW0 ' ^HUDEMANN (Henr.) , der jüngere Kossbgen Sohn aus Hollstein, studirteward hernach Pastor zu Wevelsfieth m . schrieb ^hatte sich ebenfalls in der Poesie geübt,vidas poeticas; Hirnschleiffer oder oe 0 (i iic*ßßbilDec in Versen; gab Cnselii canninag pvaiii l ! ir ‘chisch und lateinisch heraus, ließ auch u^ch.,,.; P#verschiedene Episteln an Joh. MeursiuM, lat-phetiam Jonae in deutschen Verfttt ; ie- >
germanica; collectionem poematuin J jnes Vaters poemata posthuma See. „els5^,e0HUDEMANN (Joh.), gebohrctt M W" l 60 6 , ((
nem Dorfe in Stormarn den 12 Oetooc ^ ssn ' „sein Vater Henricus, der ältere, Pssrtt^ (7zu Rostock undLeipzig, ward an dem letz» P> ((/
. Magister, 1629 feines Vaters Nächst