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H U E B N E R
HUEBNER HUELSE
MANN 1751
sein Groß-Vater 1654 aus Böhmen der Religion we-gen gewendet hatte, studirte auf. dem Gymnasio zuZittau unter Lhriftian Weisen, begab sich darauf1688 nachLcipzig, legte sich allda auf die Historie,Phi-losophie und Theologie, ward 1691 Magister, thatsich durch Lehren «ud Difputircn sowohl hervor, daßer 1694 nach Merseburg zum Rectore der dasigen Schu-le beruffen wurde, und darauf 1711 als Ncctor derStadt-Schule nach Hamburg kam, in welcher Stelleer endlich 17z i den 21 May mit Tode abgieug. Erbesaß eine außerordentliche Gabe, den Lernenden dieWiffenschaften aufcine angenehme Art beyzubringen,indem er sich nicht allein eines lebhaften und deut-lichen Vortrags, sondern auch darinue jederzeit einerguten Ordnung und natürlichen Eintheilung bedien-te. Seine Schriffren sind: genealogische Tabellenin 4 Theilen, davon der erste auch ins Englische über-setzt worden; kurye Fragen aus der Genealogie, wel-che zu Erläuterung dieser Tabellen dienen; Fragen«us ver polnischen Historie in ioBändcn,dieerauchin vielen Supplement!; fortgesetzet, und von seinemSohne gleiches Nahmens noch fortgesetzet werden;Fragen aus der alten und neuen Geographie, davonannoch bey feinen Lebzeiten in 36 Editionen mehr alsioocoo E.remplarien aus der Preste gekommen, dieauch ins Holländische, Frantzösische, Italiänische,Schwedische rc. übersetzt worden ; Nachricht von denLand-Lharten, welche unter seiner Aufsicht in Ham-burg illuminiret worden; ausführliche NachrichtVon dem Hamburgischen Muleo geographico ; Ham-burgische bibliotheca historica, darinne er in 10Theilen von 1000 Geschieht- Schreibern Nachricht er-theilet, wiewohl 3. A. Fabricius, Richey und anderedas ihre gleichfalls beygetragen; Fragen aus derOratorio in 4 Theilen; poetisches Handbuch, odervollständiges Reim-Register; eine deutsche poeti-sche Ucberseyung des Lhomä Rempis von derNachfolge Christi; Progr. de psedantifmo & galan-tisino; kurye Fragen aus der 6eograplila Hera; ab-gknöchigte Vertheidigung feiner heraus gegebenenSchriffren; Csrmina; Oistide dileinmatibus politi-corum; de prudentia ex billoriarum leKione com-xaranda; zweymahl 52 auserlesene biblische Histo-rien. Ueber dieses hat er auch zu dem sogenanntenrealen Staats-Zeitungs-und Conversations -Lerico,wie auch dem curieuftn und realen Natur - Kunst-Berg-Gewerck-undHandlungs- Lepico die Vorredenverfertiget, daher erauchvon einigen, wiewohl ohneGrund, vor deren Verfasser gehalten worden, ka.AE. Mol.
HUEBNER ( Johann Christian ober Christoph), efnMedicus, hat,635 horriculruram Iibris 2 compre-hensam zu Franckfurt ingcdirehwelche 1675 zu Leipzigin 8 aufgelegt worden.
He EBNER (Johann Valentin), ein Doctor Philo-sopha uudMeoicinä, ward 10Ü9zu Wirtcnbcrg Ma-gister, und 1674 zu Straßburg Doctvr, und schrieb
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diíTl de tripliciEbraeorumCabbala, Getnatrsttarjekon &Themura; de Tarantifrno ^ cC 'af n Aa0^
HUEBNER (Matthias), ein JCtus * ,ot l „jtPommern, war Professor Juris zu Altott-Consiliarius zu Nürnberg, und wurde als u ater nach Franckfurt am Mayn gsschickt,
1614 gestorben, und dikpurationes über dienes juris hinterlassen hat. Er. R. . „ist
von HU EBNER (Tobias), Herr auf Zb'7,Beestii, war Cammcr- Justitieu - und ,.szu Dessau, und starb iüz6, indem ;8 3 W ^ters ohne Erben, nachdem er unterschied"^ ,,„eschaften verrichtet. Er war ein gelehrter ^ Fvortrefflicher Pocte, welcher der deutsche»erst die rechteArt gegeben, und dahero von vdeutsche Virgilius und üvidius genennerBe, a. Neu. ((C f(V
HUEBSCHMANN (Georg.) , einesSohn von Flensburg, war daselbst Í-!
nach seit 1631 Pastor und Probst zuApcur'wLeicheu-Predigtcn; Manuale minillrorum e tl»
noch im Manuscript liegt, und starb imIun-69 Jahr. Mol.
HUECTA (Henr.), siehe Oyta. , «t#
de HUEL AMO ( Melchior), Ctttciscaner von Tarancon, lebte um 1600 J tl .Carthagena, und fd)vUbejpirituaks d l s Ciir J 0 *J s ycables confideraciones Jacadas de las ceretf 0 ^,§-<7sterios de la mißd; discmstos predicables f°ß B saiRegina; la vida y tnaerte de Mart. de ^ arr . i !j Ja st ,da y milagros de S. Gines de laXara undperjhnas düstres en stantidad de la pruvitu' ia ßRgena del Orden de fan Francisco desde d an>basta el de MDXVll sfc. Ant. f,erfleh
HUELSEMANN (Casp.Petr.), ei» wltttNv^achMagister, gebohren zu Bremen den 31675 Pastor zu Freyburg in Hadcln, Kii
an der Iacobi-Kirche zu Hamburg, abck vßt i 1 ‘er wider den Rath zu harte geredet,item Allste suspcndiret,jedoch nach öffentuchu' -ssEruf von d.r Cantzel wieder restituiret,
Garten-Lust; eine Lrost-Schrifst a» se» - _sehen Rarh NicserftâSt, und starb den 101692. Mol. ,
HUELSEMANN (Joh.), ein lutherisch"^- %gus, gebohren zu Esens in Ost-Frießla"v .^g i»>28 November, studirte zu Rostock/ Wl". .,.lalldc "Leipzig, worauf er eine Reise durch die R" Mail'"?,Franckreich gethan, ustd sich hierairf ^wgiäLbegeben, auck> daselbst in Liccutiatuntmoviret. Hiernechst wurde er 1630 Docrfessor Theologia zu Wirte,tberg, wohnteLeipzig gchalrenen Couvent wegen Derbst ^Augapfels augfpurgischcr Confcßiondem Colloqvio zuThoren dasDirectoriurw Drck'b)-Obcr-Hos-Predigcr und Kirche»-Rath ss' s$ï,i ù, ’Sernennet, aber darauf zu Leipzig Profestvr