Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1779-1780
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verdienen, davon er leben konnte. Er muste sich vonda 1706 wegen seiner- satyrischen Schrifften weg be-geben: weswegen er sich 1714, als er immittelff inder Grafschafft Gleichen seinen Aufenthalt gefunden,nach Halle begab, und daselbst Doctsr Juris wurde,starck Collegia las, und 1721, 16 Aug. verstarb.Seine Schrifften, so meist unter dem Nahmen Me-nantes herausgekommen, sind: die verliebte und ga-lante Welt in einem satyrischen. Roman, wodurch ersich Viel Verdrießlichkeiten zugezogen; curieuse Send-schreiben, darinne politische, historische und sonstbeliebte Materien abgehandelt werden; edle Be-

- mühung müßiger Stunden, in galanten, Verliebtund satirischen Gedichten; die allerneuestc Manier,hösiich und galant;u schreiben; verliebte, galanteund satyrische Gedichte; die liebenswürdige A-Valia in einem Roman; der thörichte Pritfch-meister, oder schwärmende Poet; wider Warnickenin einer Comödie in Versen; Galomön in einemSing - Spieles Nebucadnczar in einem Sing-Spie-le; Sendschreiben an Herrn Fcustking; der europäi-schen -Höfe Liebes- und -Helden - Geschichte ; dersatirische Roman; die beste Manier, in honetter

. Conversation sich hösiich und behutsam aufzufüh-ren; die allcrncueste Artzur reine» und galanten

- Poesie zu gelangen; die allerneuestc Manier zu re-den; neue. Briefe in 2 Theilen; theatralische, ver-mischte, und geistliche Gedichte, darunter der blu-tige und sterbende Jesus in einem musicalischen Ora-torio sonderlich zu mercken, nebst einer Anweisung zutheatralischen Gedichten; Einleitung;ur deutschenGratorie ; acadcmische Neben - Stunden allerhandneuer Gedichte; Eitelkeit der menschlichen Begier-den und Vcrtrestichkeit der wahren Gemüths-Ru-hc. Er gab auch Lalth. Gracians Griticon unddes Herrn von Lrousaz Unterricht von Erziehungder Jugend, ingleichen den ernsthafften, sinnreichenund satyrischen Vertreib ins Deutsche übersetzt;ferner, eine Sammlung auserlesener und noch nie ge-druckter Gedichte berühmter Männer; Grcg. LeriLeben der Königin Elisabeth-in Engelland ; die Hi-storie -Herödiani, und der von Runtsch sämtliche,

- geistliche und weltliche Gedichte mit Vorreden her-aus ; hinterließ im Manuskript deutsches motorischesund epistolisches Lexicou; artige und siimreiche Bege-benheiten des Naturell und der Knust in der Orato-rie ; tr. von Operuspielen ;. Dom. Bouhours pensées in-génieuses des peres Je 1 ' église verdeutscht; des bonFontaine auserlesene und sinnreiche Fabeln, insDeutsche übersetzt; auserlesene Briefe; Diss Je te-ftamentis irrevocabiiibus; übersetzte auch den Esopeen belle humeur, die lettres choisies, la civilité mo-derne, des le Noble Klugheit zu leben. 1731 kamenheraus: geheime Nachrichten und Briefe von -Hn.Menantes Leben und Schrifften. Mol.

HUNOLD (Georg.), ein guter Poet und Muffcus,gcbohren zu Lerßnig im Meissen, wurde zmn Postengekrönt, auch 1650 zum Diaconö, hernach zum Archi-

HUISTOLD

HUNTE «£

Diacono, und endlich 1659 zumgermünde in der Marck beruffen,sth ""%nominalem socero süo Wilhelmi ° b a sortl t eW ctZehn Gebote in Reimen abgefaßt, £lÜcloöcy; den apostolischen Glauben in nin eg): r ‘‘abgefaßt, samt einer Mclodev; Garmcn P^ jf0 Jo'cum, quo eruditio a Deo, uti Minerva ® ee n£ futt0^vis proiiüens fingirur; Predigten; AbdaGedichte; und starb 1687, z May. ^ e> .

quitatibus tangermündens. cjá U ,lP

HUNOLD (Joh;), ein MagisterRector der Scistile in der Neustadt Aid g aí) \t(^lLund nachmahliger Syndicus des Dom-^5 ,

selbst, gebohren zu Tangermünde, W?r „Htl"

gehenden Christian Fridcrici Sohn,stuo^.städt, und brachte es in der Philologie,scholastica, Oratorie, Theologie unü J"^I>u"'ziemlich weit; schrieb Disputât, de f ctl , on : ur e nl Lnarum moralirare & indifférents, rt. M >

' rali; de voluptate 5c dolore; de quLlìM^^? piramenta per faisos Deos seit vera juraj 11 ^gramma, qtio mericum Christi causartilern moraiem justificarionis hominis P e il*ram Deo esse probatur. Als NUN D; “ st sotenberg darwider eine Disputation hielte

. -Hunold i68z eine Disquisttivnem phsto^k n jaS ’J.jj-f logiéam de mérite Christi adverses (cal se.

tebergensium, und (udjft èanmse 119

behaupte». Er starb 1704 btn x ,

Trinit. Gott. ■ rótí'TÒ-

HUNT (Thom.)^ gebohren zu ffîórftÇ U oi t t>ein Schuk Rector in Lönden, schrieb , ilb

graphicum; AbeceJarium soholasticüsi 1

Í68Z, sz Jan. Wo. ^ «u,noe<?

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UNT (Tfiom.), vonLonden, war r>» or'^c

selbst, schrieb im Englischen Betrachtung ^, y

íirr Eronc - s-

widerlegte, well er davurcy mc»i ^gesucht, it. Vertheidigung der n»

von Londcn,. welches Merck so übel % %cuirö, daß er sich 16z;, im ;z Iah" .iriren muste, allwo er gestorben.

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rctiriren nmste, allwo er gestorben. ^ (GüS U^ tUNTE, oder Dînant, oder Venant-u^^chcUcnaliscker Carmélite, bat wider

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iisdem conciliis gestis libros 2, 0 G**.

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ein englischer Carmélite, hat wider ,

zrossem Nachdruck disputiret, ie 1 '

Ztreitigkeiten, einen kurtzen Extractìnarrationes IV EvangeJiorum ; acta ^rariensi & florentina 1438 Ehri*

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säet! ; certamina Latinorum , se>o c jef*r?_«„n-nritate! .£•

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rticulos; de Ecclesi® austoritate; ." 7 ^. o<=

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universal! dominio; de preeeeisentia ^lanria e'cclefiasticce digniratis; de te G reg 3 jo-

:ogativa : ; de statu Ek. mendioantium, u iie^ - c eS

Christi' Sc paupertate ejusdem; cüslts