Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1821-1822
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lACOBELLUS JACOBI

Scr^^^-LUS, ober Jacobus de Misa, ober de

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ein Böhme, Magister Artium, S. Thcol.chx >., L^reus und Pastor an der St. Michaelis-Kir-ein beredter und gelehrter Mann, warîkikb ?" Prag, der sich auf Perri Oresäensts An-c *Uerj er Estniessung des heiligen Abendmahls unterAnch n Gestalt widersetzte, schrieb viodicias contrasp ec - r °dam pro communione plebis lub utraqueW, contra conclufiones Doctorum in constant,sub 10 e ditas ; apologiam pro communione plebisftinj ! Jt l ue ì demonstrationem ienrentioe sus per te-<} e v 1113 ^cripturs, Patrum atque Doctorum ; librumCîEj^ 3 ex 'stentia corporis & sanguinis Christi in S.’Wòt Schafften allerseits in -Herrn, von der8Ià ^vNLiin constanrieniis III stehen; itt-

r!- c * lle Beschreibung des Johann Hustens Lestb^.,,°'-aufder baselischen Bibliothecim Manuskript°lch jst, w ,j, ,jarb 1429. SeineAnhängerwur--Jficobii

1 Ltnannt. -Herm. von Vor -Hardt in

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iA C 0|iJ’/ ,cf > c 7 -cob.

J ^Obr âe Aurella, (je \}t JacoI> (Perms),

?fa)etir ^àn Christoph), ciuJCtus, auf Gräbern,àilesc, Riedcrfehca rc. chur-sachs. Appellation- undOder-Cousistorial-Rath, wie auch Stadstsibi,so "s zuDreßdcn,vou Gundorff, u.r Trifft Mer-kest st i W0 kein Vater und Groß-Vatcr Prediger^rd ry bohren 1633,7 Nov. studirre zu Leipzig,undte xj„ F>craufStadstSchreiber zu Dreßden. Er hast^Zeinein Gedächtniß, daher ihm alte und neu«er nur einmahl gefaßt, gleichsam gegen-v!k ^^arcn, und wüste selbiges bey den Negvtiis,kt ej„/I^tte, so genau zusammen zu halten, daßy ^ c , f° Wichtig sie auch war, ex Teinporete»bx Und ins Concept bringen, darneben stresti>vrgj^^etheyen- hören, sie entscheiden, oder was sonststebç n 3 ' genau anmercken, darüber sein Judicium^ejstH ìrnd inzwischen dennoch mit dem ConcipirenAich x-, alle Litur fortfahren Ponte. Er besaßxj,. e Ungemeine Kenntniß von Büchern, und da-^îrr ^erlesene Blbliorhec; wurde 1666 Raths-' lil ^tßden, und 1668 Advocatns Pauperum,i,î^iichen Appellation-Gerichte, promovirte> Ql'x-^'tkenberg in Doctorenr, und ward Assessor^7, Q:'Consistvrio, 1673 Appellation-Rath, und

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c stu . rîÇlU’en, schrieb: Disl'. inaugural de auxilio**«!**< {yy integrum, fexui fœminíno de jureEiihhs, Faxonico compétente , U. a. M. starb

Leipzig, da er eben seines Sohnes, D; Lhri-c ")einiii 3 «cobt, Hochzeit beywohnte, unvcr-

«nem Schlag Flusse-^89^4 à undTW UÄtnber. ^ r P 2 -

VQb Ctä j > ober Scerbecius, (Andr), von Scherbeck «t

2» sein daher er auch seinen Zunahmen hat, und-LalerLüt». ...,s

, cr Là Jacobi Pastor und Probst von

3 herdrnwLr,ßudimzu Rostock, nahm allda

die Magister-Würde an, bekam ein königlich-dänischesStipendium, hielt sich lange auf dasigcr Universitätauf, und schlug verschiedene so Schiff-als Kirchen-Aemtcr aus Liebe zum akademischen Leben aus, warbendlich 1586 seinem Vater adjungirt, und succeöirtedemselben 1593, alser indessen seit 1590 Schloß-Pre-diger zu Troyenburg gewesen. Er lebte noch 161$und schrieb Urar. de traduce anima; ; poemata-, ließöltet) viele lateinische Briefe im Manuskript. Mol.JACOB!, oder 8cerbecius, (joh.), ein Bruder An-drea, gebühren zu Scherbeck i553,siudirte die Mdstetn, hielte sich 10 Jahr mit dem jungen Herrir vonBarnekov auf Reisen sowohl in als ausser Europa,in Asta und Asrica auf, nahm 1591 zu Basel dieDo-ctor-Würde an, practicirte hernach zn Lübeck, schrieb

K7To^(fx.aTci ioiTçotro<Ptx.ù ; or. de peregrinatione medi-

ci, ließ ein Tagc-Buch von seinen Reisen im Ma»u-â script, und starb den 27 Jun. 1633, im 8s Jahr. MolJA C OUI (Gérard.), ©. Theol Baccalmireus,Pastorzu Zönieren in Brabant, und Archi-Presbyter des Di-stricts von Helmont, lebte zu Anfange des i7.Seculi,und schrieb verschiedene poetische Wercke. A.JACOBI (Johannes), ein Eanonicus an der Dem-Kirche zu Brügge, lebte um 1620, und schrieb eom-pendium cetemoniaruin in celebratione divinorumofficiorum observandarum.. 8w..

JACOBI (Joh), eines Bürgermeisters Sohn vonFlensbnrg, studirte zu Kiel, und nachdem er mit demdänischen Gesandten eine Reise in die Niederlande ge-than, zu Hclmstadt und Jena, und »ahm an dem letz-ter» Orte erst die Lieentiaten-, und nicht lange darnachdie Doetor-Würde an, gab sodann daselbst eine Zeit-lang einen Hofgcrichks-Advocatc» und einen Privat-Lehrer der Rechte ab, ward darauf Professor Jnriszu Eoburg, 1682 zn Gotha Ober-Consissorial-Beysi-tzer, 1683 Cammer-Rath und >684Hofrath und nach-dem er verschiedene Gesandkschassten verrichtet, auchHertzog -Heinrichs zu Römhild Rath worden, desOber-Cousistorii zu Gotha Vice- Präsident, Regie-rnngs-Rarh, 1717 aber Hof- Vice- Cantzier und ge-heimer Rath, und schrieb disputarioncs, ingleichen zdeutsche Reden, welche letztem in Lünigs Redengros-fer Herren und vornehmerMmtstres stehen. Mol.JACOB! (Joh.), Philosophie Magister und Archidia-conus zu Ofthatz, schriebLehre von vcr wicSer-gebtt« unv Erneuerung ; Gott und genug jttm Trostdenen bekümmerten Armen bey elenden Zeiten; dieim Sünden.Schlaf veriäumte Bußxeit/ 'vorstcl-ìutig allerley abergläubischer Händel, in 5 Stücken,und starb 1706. leb.

JACOB! (Joh. Bakhas.), ein Archl-Diaconus bey derHaupt-Kirche St. Johannis in Magdeburg, ist zuLeipzig 1658, >9 Juk. gcbohren, hat auch daselbst undzu Wirtcnbcrg studirt, ist daselbst 1678 Magister wor-den, hat sich nachgehends durch Lesen,Disputiren, undviele lpecimins oratoria hervor gethMt, worauf eranfangs 1681 Sonnabends - Prediger an der St.

Nicolai-