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Nieolai-Kirche in Leipzig, nachgehends 1635 zu Cr-fnrt Diaconus an der Kauffmanns-Kirche, wie auchProfessor Logices und Mathematum am evangeli-schen Gymnasio, und Assessor bey der philosophischenFaculkat, ingleichen Biblivthecarius des Ministeriiworden, bis er endlich 169; nach Magdeburg gekom-men, und daselbst 170g, 16 April in grosser Hoch-achtung gestorben. Er hat verschiedene Leichenre-den und Oiüerradone;, als, de prudentia archi-tectonica; de cl-emenda virtute imperatoria; desecta Jacobitarum ; de matre andochena se cumÜuobus filiis in fluVium praecipitante servandx pu-dicirix causa; de ecclesia in purgacorio laboranre;philologema academicum super Prov. XXXI, 6, 7,&c. hinterlassen. Kenners clerus johanneus magde-burgeniis
JACOBI (Jo.Nicol.), SS. Thcol. Doctor, Pastorund Superintendens, wie auch Dom-Prediger zuMeisten, gebohren zu Lansa, bey Dreßdcn i6;y, 2;Dec. allwo sein^Vater Nicol. g8 Jahr Pfarrer war;. stndirte in der Schul-Pforte und zu Wittenberg, daer sich sehr elend bchelffen mnste. Weil seine Elterndurch den Krieg von allem Vermögen cntblössct wa-ren, riechen ihm viele, er solte ein Schreiber werden.Diesen ihm gegebenen Rath eröffnete er einst des A-bends seiner Mutter, dieselbe aber bat ihn flchelltlich,beym Stndiren zu bleiben. Sie zog auch ihren Trau-ring vom Finger,, gab ihm solchen, und sagte untervielen Thränen zu ihm: „Da hast du, lieber Sohn,„meinen Ring, so gewiß, als ich dir diesen Ring ge-„be, so gewiß wird dich Gott nicht verlassen, dir seine,,Hülffe reichlich erzeigen, Mittel und Rath bescheren,„deine Studien weiter glücklich fortzusetzen, daß du„Gott iu seiner Kirche dennoch herrlich wirst dienen- „können; Ich habe dich nunGott verlobet, dem must„du nicht wieder untreu werden.,, Hierauf gierigensie zu Bette, und der Sohn behielt solche kräfftigeWorte seiner ihn tröstenden Mutter in seinem Herpcn.Er war kaum eingeschlaffen, so träumte ihm, alswenneine Person ihm etliche mahl vorsagte: Es sollen wohlBerge weichen rc. Esa. 54, 10, welche er nachmahlszu seinem Leichen-Tept rrwehlte. Hierauf gierig erwieder nach Wittenberg, stubirte fleißig, bekam einchnrfürstlichcS Stipendium, und fürchtete Gott vongantzenr Hcrtzen. Durch fein fleißiges Kirchengehenward Herr Professor Ostermann bewogen, nach ihmzu fragen, wer er wäre, und wie er sein Leben hin-brächte. Es ließ ihn auch derselbe z» sich fodcrn, undverlangte, daß er einen lateinischen Brief aufsetzen soll-te, damit sr einige genauere Nachricht von seinen Stu-diis hatte, uird ihn anderwerts recommcndiren könte.Darauf gieng der selige D. Iacobi nach Hanse, ver-fertigte 2OO griechische Verse über das Lied: warumbetrübst du dich mein Hery re. welches dem Prêfes-sor^sicrmann so wohl gefiel, daß er ihn bald hcr-ugèh jum Präceptor seiner Kinder annahm, 1662 inMägnsistchpronioviren ließ, und über 6 Jahr bey sichbehielt." Nachdem ernünküJahr in Wittenberg ge-
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West, und in solcher Zeit kaum 20 Rt^r. vo ^Eltern bekommen hatte, ward er 1665der fürstlichen Printzen zu Zcrbst, und n» L eM1663 Superintendens zu Sommern, wie a ttiatns Theol. zu Wittenberg. An. >?75 ^ pdie Vocation zum Pastorat jum Herllge»Magdeburg, und zugleich zur Hof- fôlty
bey der verwittweten Königin in Danewa 7.^11»aber beydes aus. An. 1678 ward er S»M'
zu Leißnig, erlangte 1681 zu Wittenbergost rWürde, und kam von dar 1690 nach , Muhatte ein treflich Gedächtniß und
rrattanim de vulnedbu; Jesu Christi> ^ 1 *,
Formula Concordi®, über den g, 8, ..i^such"^ticke! der angspurgischen Coiifeßion; <
der Stadt Gottes; des donnernden u- ^ 0dcrbcnde Wetter- und Fimmels -psèile; dLyferi Judicium de viiionibus heraus, un
Stein 1700,27 Mark. im 6i Jahr.
JACOBI (Laur.), ein Diaconus an der K
che zu Flensburg.in seiner Vaterstadt, >
rien über die Sonn. und Lesttags-Eva'M ^ ,
chen einfältige Betrachtungen, Gebete, .^>0*° ,Danckssgungen aus den Sonntags-un" 0 ^
gellen in niedersächsischer Sprache M I.und starb den 4 £>«,1594, im?93 sl ^' ,JACOBI (Ludov.), ein Jcsnite vonjutor spiritnalis und Prediger, schrieb >»dischen: Lxercida gnoddiana chx'isH^ n0 j o v jrg 1 ^ v ,pCaußni ; Spéculum Virginurn in §ocU^^^, ^rein vovendum; Ingrellum in viram ® ^ m ^tasAlph. Rodrigue? &Ben. Goes, und Ps j.A' 1
. tryck den 8 Dee. 1H61, im 67 Jahr. eJ ACOB I (Lud.), ei» Doctor TheoloM vallwo er erst Diaconus,lich Pastor gewcst, schrieb de Prophet*catione; de &j$sdetn sidei eontemone ^ t ^
, 4 a Ot11C»JerY» P »-/-» r» Ji fc» f'-r» 11 1 ,î 1 t-s\ »* I Î%îl Ç » d6 . (./
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Cometarum; de schola regia Nath^n 3 ^feit über etliche Traktate, .varinnenJ" ^ $0
Predigt-Amt als die char.pt - Ursache ^ ^ e»Wesens beschuldiget roirö; Predig *Hierosolymarum; Grdnungs-pred'g sund Nanieus-Predigten auf des BraUlb . aM ‘ ;Braut Nahmen gerichtet; Leiche» -P". B
zog Bogiülaum XIV in Poniurcr», u *
Jul. 1677, im 6i,Jahr. W, d. ,
JACOBI (Mich.), ein guter Musicusa»
hatte Deutschland, Frairckreich, îssz (I”
und Schweden durchreiset, war "»k scl!^k-c>thernach seit 1651 zu Lünebnrg at tt>
deutsches musikalisches GedichtRicl 1648 wiedcrfahrncn göttliche ,ein Concert von der Furcht des --s dê'.iMrRkstens friedianchzendes Dcurschla"u/. . grund Dancksciwle, ,md Iac.
Scelen-Angst mnsiralisch gesetzt Hera j^c