tUy JERSIN JERUSALEM
als cr eben von einer Predigt nach Hause ritte, todtvom Pferde. Wo.W,d.
JErsin (janus Dionysius), ein dänischer Theologgus. gebohrcn i;88, oder 1587, 28Sept.in derJu-sei Seeland, auf einem Dorffe Iersin oder Jrrscn,ohnwcit Roskild, aliwo sein Vater, Dinys Jetiffoir,oder Dionysius Iani Sohn, Prediger war, und vonwelchen! er uachgehmds feinen Zunahmen bekommen,studirte zu Hcrlufsholm und Coppenhagcn, war ei-nige Zeit Collegaander adelichcn SchulezuHerlufs-Holm, legte hernach dieses Amt nieder, reisete dreyJahr, wurde 1610 Magister Artium zu Coppcnha-gen, i6n Rector der Schulezu Eora, gieng darauf161; als Hofmeister des Herrn von Rrabbe wiederauf Reisen, erhielt iüiy dieProfess Metaphys. zuCoppenhagcn, begab sich wieder einige Zeit nach Sa-ra, die Stildia der 2 natürlichen Echue LhristianiIV zu dirigircn; wurde darauf 162; Pastor an derFrauen-oder Marien-Kirche zu Ccppenhagcn, wieauch der umliegenden Land-Kirchen Probst, 1629 aberBischofs über das Stifft Lupen inJütland,und 16Z»Doctor Theolog!«. Er schrieb pr^cepra grammati-c® latin», welche in Danemarck in öffentlichen Schu-len eingeführt worden; orationes de officiis discipu-lorum addostrinam consequcndam necessariis; de Lu-thero thaumaturgo ; de antirenico, und ist dänischerSprache den rvahrcn Weg ves Lebens, so 2 lndr.Biörck ins Schwedische, und Ge. Rasch ins Deut-sche übersetzt ; des Glaubens Lampfund Sieg, sogedachter Rasch gleichfalls deutsch übersetzt, beydeBücher aber 1685 und 1727 zum vierten mahl deutschmit M. Lüsp. Theos. Fürjenr, Vorrede, und desVerfassers Leben zusammen gedruckt worden; hinter-ließ »inter andern einen gelehrten Sohn, D. JacobIersin, der Bischoff über Stavanger worden, undstarb i6;4dcn 2; Oct. zu Nyburg inFühnen, als crim Begriff war nach Coppcnhagen zu reisen. Vin.Leb. Un. Mal.
JERSINA (Maria), des Bischoffs zu Alpen, Jan.Dion. Jersini Tochter, und Svenonis Ehefrau, deran dem Gymnasio zu Christiania in Norwegen Le-ktor Theol. gewesen, aber wegen irriger Meinungenabgesetzt worden, begleitete denselben 1655 nach Am-sterdam , und starb daselbst, nachdeni sie thesaurumanim* aus dem Niederländischen ins Dänische über-setzt. Mol.
JERUCHAM ben Meschullam , ein Nabbine ausProvence inFranckreich, lebte um 1334, und schriebgenerariones Adami & Ev® ex Gen. V, i, in zweyBüchern; librum rectitudinum f. de insticutis pecu-niariis, so mit dem vorigen zuConstantinopel 1522in fol. gedruckt worden, und quxdita & relponla, wel-che in der oppenheimcr Bibliothec noch im Manu-seript liegen. W.
JERUSALEM (George), siehe Rüxner (Georg.).
* JERUSALEM (Theodorus Wilhelm), ein luthe-rischer Theologus, zohx von dem Gymnasio zu Dan-
JE8AJA J ES CURE
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zig 1686 auf die Académie nach1691 und in folgend:» Jahren eine Reise 011 ,0951*derfachsen, Holland und Engelland, wald, T ^Osnabrüg Pastor primär, an der HauptsSt. Marien, 1704 Supcrintendens, Èdes Ministern, und starb 1726 den 7 2 ^ !:1 . í l î ” mC) r^^ i 'hat von ihm disert. II de qu»lì. utrufli 1 ^ 0 flir-tas anim» rationalis ex lumine natur® olle«
Un ‘ . StafWif
JESAJA ben Abraham, ein Rabbine lM
des 18 Scculi, und Enckel R. David' ben ädBschrieb einen klommenr. in Orach Ghsjiw»
Titel 2tj'n iro declarando recte, weichet z . „Hitdam 1708 in 8 gedruckt worden. Er hat aJore Dea commentirt. W. àsckst
JESAJA Darschan , oder Prediger, ein fi^b ßRabbine zu Cracau, lebte im i7Sec«lo, pflVolunien Predigten in 4 heraus, dabey 15noch Jahr befindlich. W. , ^0
JESAJA ben Elieser Chajim, eil!RabbiNt;a, lebte um 1640, und gab frfit’ 0
n'inu' 'o librum jsalutis Dotnini mit versus ^
sähen zu Venedig i6?7 in 4 heraus, «-f mseines Vaters Buch pL-w, bttitw $sveigenes über die Haphtharorh ans îieht riches ßlest, davon aber zur Zeit nichts zum 2>ori 1kommen. W. fatiS 1 ,
J E S A’J A ben Matrar, ein RabblNt IM17 Scculi, gab eines rmgcnannteu Bumzu Prag 1615 in 8 mit einer Vorrede hck« JassirJESAJA Tranenlis, ben Joseph, ein »a MRabbine um die Mitte dcsi7Scculi, §av 1
ters qusfita & responsa zu Constantinopel î, Pr»
noch andere besten responsa über jo-e u »big 1645 in fol. beydes mit einer DorreW. { Ä
JE S AI AS (Paul.), ein bekehrter Jude mdes 17 Seculi, schrieb int Englischen tb
tbe Christians and the jfetps, so 1^55 1 ()
worden. W. . j 6ilL
JESCHKE (Martin), ein JCtus, geboh.^g-A
Königsberg in Preussen, ward 1674 h"ss,erst die Gottcsgelahrheit, wandte b < fft*’Jurisprudentz , ward dariîtne #Lij
tor, 1679 zu Königsberg Proftsssr^ si
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