;88z incarnatus inchofer
des 17 Seculi, hat überiid. r sententiarum Scotì com-mcnttrt. Aur,.
INC A R N A T US (Fabius), ein Professor Theologiä zuNeapoli jiitt das Ende des a6 und Anfang des 17.Se-cuit, schrieb Scrutinium sacerdotale, und direéìoriumClericorum. To.
ÍNCENSO (Phil. ), ein Dominicaner von Tarent,trat zu Neapolis in der Congrégation della Sanita inden Orden, brachte es in dcrOratorie, Poesie, Philo-sophie und Theologie weit, dirigiste in verschiedenenCollegien in Sicilien, florirte gegen die Mtte des 17Seculi, UNd hinterließ Commentaria tlieologica,Ech.
INCHOFER (Melchior), ein Jesuit, gcbohrcn zuWen um i;84,studirte anfangs die Rechrsgclchrsam-keit, und wurde darauf 1607 zu Rom in die Gesell-schafft der Jesuiten aufgenommen. Nachdem er seineProbezeit daselbst zurück geleget, kam er nach Pkes-sina, lehrte allda die Philosophie, MathesinundTheologie, und schrieb den dasigen Einwohnern zugefallen seine veritarem epilìolcs L. Maris: V. ad Mellk-nerales vindicatam, womit er aber wenig Ehre ein-legte. Es wurde dieses Buch, so bald es 1630 an dasLicht gekommen, auf pabstlichen Befehl unterdrückt,und er selber vordie CongregationemJudicis zu Romgefordert, da er sich aber dermasscn verantwortete,daßer nicht nur 1633 dieses Werck, wiewohl mit einigenVeränderungen, unter dem Titel: de epistola B. Ma-rias V. adMeiflknpnfes conjeáiatio, VvNl UCUCU herausgeben durffte, sondern auch nicht lange darauf selbstzu einem Mitglied von der vorbemcldten Congrégation,ingleichen von dem heiligen Officio bestellet wurde.Jndemihn aber diese Aemter an bcqvemer Ausarbei-tung seiner angefangenen Wercke hinderten, er auchsahe, daß er sich durch seine in Allatii i^mmiiìis befind-liche Diilemc. de Eunuchifm o, da er die insonderheitzu Rom so sthr gewöhnliche Manier, die Kuabeu zucastriren, wider Zachariam Pasgvaligo als höchstungerecht verworssen, viele Feinde auf den Hais ge-zogen ; bat er sich selbst einen Ort aus, wo er demStudieren ohneHindcrniß obliegen könte. Man wiesihm danncnhero dasCollcgiumMacerata an, wohiner sich auch 1646 begab, und allda so lange blieb, biser hörte,daß zu Mayland einige griechische menologiaund andere Leben der Heiligen aufbehalten würden,welche ihm bey seiner unter Handen habenden Arbeitsehr zn statten komme» könten. Erivax aber kaum inMayland angelangt, als er in ein Fieber fiel, und an.demselben 1648 den r8 September starb. Ausser denschon angeführten Schrifften hat man auch von ihm:
tractation l’yllepticum, de tcrrae solisque motu velstatione; examen thematum ccelestium variorumastronomorum ufque ad Tydionetn; rationem lüp-putandi éclipses ; theoricam planetarum, welche dreyer unter dem Nahmen Academici Vertttmnii aus Licht
gr stellet; hiiioriarn sacre latinitatis; grammaticumpaediçum s.puerilem; grammaticum Palcephatium f.
INCOGNITUS INDÁGINË
nugivendum, welche beyde Wider Gasp. typgerichtet sind ; ingleichen unterdem Nahnre»^ p si.
Lavandte Nittevenßs notas astrum inextinct 1 - 1 ^p-e'Hay fuis radiis interstinguentes; annales^ , (ßigni Hungari«, wovon aber nur der erste ^na-ntis gekommen; ep. ad Leon. Allatium circa a p0-nein, de aequali primatu& individus aukkorN.ftolorum Fetri & Pauli, bie sich bey AllM"ecclelia: orient. 2c occidentalis conlenlioncu, a. m. Er war im übrigen etwas stich jL Mund in der Critic nicht allzu wohl.erfahrem^tEgelehrt, fromm und überaus auftichtig- , ,
Societät mag er wohl nicht recht znftiedeiseyn, wie er denn insonderheit nicht soll P?'den, daß sich die Jesuiten so sehr inmischten. Daß er aber, wie man fastbehaupten will, nach Absterben des OrdensVitellcschi dcmPabst verschiedene Artirke! u
und ihm darinne ei » e Refor n: a c i 0 n d ieser G f (1 $ M'
angrrathen, ist so wenig erwiesen, als da'-'^pkannte Buch, so unter dem Titel : Ladt ^ t/ vss
ropai Monarehia folipsorum heraus gekoW» gcO"
fertigt habe ; welches vielmehr Jul. Elcnic^, pvein Ex - Jesuit, entworfen, der auch 0 ot e^f .inen Pul. (Elcm. pkcmtint das Buch de.pontifiera in soçíetatem Jesu aufgesetzt; ® yl ;it Kuuch das oben augemerckte falsche Dvrgcvk" pwissen zur Reformation der Jesuiten abziele' ^ldn, welche Juchofer dem Pabste übecgtoUrsprung hergeironimen. Al.R.Nic-INCOGNITUS, siehe Angriaci.de INCONTRIS (Nie. Andr.), eiltvon Sicna im Anfange des i; Seculi,
Prediger, und hinterließ necmlogium c«"minier benenüs, welches daselbst im Mao»!
Ech. ,„1
de INDAOINE (joh.), oder de Hage« E he<,gelehrter Carthäuscr-Mönch zu Erfurt/ „ui ^1460 Prior der Carthänser zu Eisenach, P at amentar. in 4 lihros regum ; ein Chr on lca , e» , f
fange der Wclt,biS aufsJahr Christi 147 *’^ ,\ ene DanieUs c.VII; delV senlibusauferibilitace IpoFxIi ab eccleiia ; de p’ # i« cpotestate ecdeüastica & de austoritatc * F c ^ciliiss de cruciata contra hsereticos afl- ,tra Jo. Kannemann üb. 3 ; con tra Flagella ^^ ^i« ^tra errores lloiicmurum; de doikrinis ? e ,vendis; in regulam S. ßenedicti; ^ j a ii; ^ „rconseientiam judicantc; de visione T ul î. .gnitione futurorum ; de faturis prodige u»®ritione cujusdam defunctie &c. gesthr^
1475 gestorben. H.T. Vo.Fa. jÄ
de INDAGINE (Joh.), oberdeHag^f^ÄPfarrer zu Steinheim, Abgesandter des a
von Mayntz an den Pabst, und Dcca'i"Hardts-Collegii zuFranckfm't amMêlo, war in der Astrologie wohl erfahre'»/
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