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JOHANNES
von Rouen, mufft wegen einiger Décrété, welche ge-wissen lasterhaften München nicht anstunden, dieFlucht ergreifen; daher er sein Ertzbißthum nieder-legte, seiner schwachen Leibes -Constitution wegen sichauf ein Lusthaus begab, und 1079 von den Münchender Abtey St. Qvew ermordet wurde. Er schrieb einBuch de officiis ecdeiiasticis, so $U Rom 1642 in 8,vollständiger aber und mit Jo. Prevotii Anmerckun-gen 1679 in 8 gedruckt worden. 8». Fa.
JOHANNES deBayon/tttt Dominicaner von fti- -ner Vaterstadt in Lothringen zugenahmt, wurde i g 26-aus seinen: Kloster verjagt- und retirirte sich zu sei-nem Vetter, Leneelino, welcher Abt des Bcncdicti-ner-Kkostcrs zuMoycn-Moutier war, wo er die an-nules gedachten Klosters zu schreiben anficng, die sichvon 1166 anfangen, und deren sich Mabillon sehrbedienet bat. Ech.
JOHANNES, ein französischer Dominicaner vonBeanlne, war von 1316 bis igZZ JnqvisitorzuCar-cassonne, da er auch gestorben. Seine Schrifftensind : Senrenti* plures ab eo utinquifitore latae, wel-che in lÄtnborcbü hist. inquisir. angefügt stehen ; sen-tentia 1319 lata, qua cives ob lsesam episcopi albi-ensis & inquisitorurtv carcaisonensium austoritateméiris aposlolicis-süppositi liberancur; acta contra AI«brgenfes ; scntentia contra Albigenses 1319 lata, undopusculum scu censura de döstrina Petr. Joannis Oli -vi, welches letztere in lialuzü misceil. T. 1 stehet.
• Ech.
JOHANNES deBekinsau, siehe Beleinläu.
JOHANNES a S. Benedicta, ein französischer Do-minicaner von St. Benoist - le-Fleur an der Loire, wardI28c> Magister Theologiä zu Paris, lehrte zu Orléansdie Theologie mit grossem Beyfall, und hielt daselbst1286 eine scharfe Rede, darinne er die Privilégia derFranciscaner antastete; hinterließ auch noch airderePredigten. Ech.
JOHANNES Eeverus, siehe Beverus.
JOHANNES Biclariensis, oí>er Gerundensis, tin&Oíche, im 6 Seeulo, von Santarein ausPortugall,hatsich zu Constantinopel in der lateinischen und griechi-schen Sprache sehr geübt, und sich den Arianern hef-tig widersetzet, dannenhero er von seinem Bißthumzu Gironna verjagt worden. Er hat auch in Cata-tonien an dem Fusse des pyrenäischen Gebirges einKloster, Bielare genannt, gestifftet, und des ViKorisTununenils Chronick von dem Jahre 566 bis 592tontinuiret, welche Fortsetzung zuerst -Henr. Lanisiusr6oo, hernach aber Jof. Sealigrr 1606 um vielesverbessert heraus gegeben ; wie man sie denn auch inAndr. Schotti Hilpania illustrata Tom. IV findet. T.Vo. C.
JOHANNES,, von Blois, ein Augustiner-Mönch,und nicht, wie viele davor halten, ein Dominicaner,florirte kn der andern Helffrc des i ; Sccu li, war Do-ktor Lheologia, macht: zu den Psalmen in der fran-zösischen Bibel desSvigrrDesmomins, die in dercvl-
JOHANNES
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bertinischen Bibiiothec im Manuskripte liegt, ' ^ 0rede nebst jeden Psalmes Inhalt; verfertigte ^französische Ucbcrsetzung von den GefangenMesse und vom DeOeum laudamus ; übersetzte 'officium parvum b. Virginis, nebst andernPUtz 'JOHANNES, von Bomale, ein Aomiîlica! tBrabant, nicht von Bommel in Geldern,falsch davor gehalten, wurde 1450 ProfeMgia zu Löven, nachgchcnds General -Jngdch^
, Niederlanden, wohnte dem Ordens - Captt" iM 73 als Dsffinitor bey, starb zu Löven den ^ ^1477,und hinterließ : PlanLkum religions 1
fectibus religiolorum cujusvis ordinis» **• ,^(Hmonachos proprietaxios,. welcher gedruckt } • 7]ypi> n 'commentaria in Proverbia, Eccleiiasien, Ap°
IV libros sententiarum, de liicramento ?? ^istl k^'& tr. de virtutibus theologicis, welche Z»dem im Manuskripte gelegen, durch den ,nachher zerstreuet worden. Ech. . - .
JOHANNES de Botleshani, siehe Entiers I. MJOHANNES, ein englischer Augustiner-ssAbt zu Bridlington, schrieb Homilla; ; citticinalia in Z Büchern ; versus vaticinais .^po«'dem mehr, und starb 1379. Bal. Leyß rltar ’ Ea. .
JOHANNES Britanniens, siehe Britannw ^ MJOHANNES de Brixia, ein DominicanerMitte des 13 Seculi, hatte den Zunahnsss wtWner Vaterstadt, war ein gar beredter und W !diger, vor dem auch der TyranneScheu trug; UNd ließ Sermones guadra^de Oominicis ac de Sanctis & funèbres, w jj c |1.im Manuskripte anzutreffen, ist unbekannt- ,j 0 W-JOHANNES de Bruxella, siehe Maubu r ,JOHANNES Buriensis, siehe TaxtonJOHANNES Burienlis, einAuglistiner^xl«Buri in der Grafschaft Suffolk, tvar f
giä, wurde 1459 Provincial, bekleidete I ' 0 K1462 zum andern mal, und wiederumer gestorben, ist urchekannt, seine hinterlm'^ga^ .ten aber sind: Gommentaria in EucaM, 0Sèriptuncí varÌ3rum qusstionum üb- l ’ q^. ., ^ginald. Pavonem libri 2; sermones & :C -
JOHANNES, ein Grammaticns von * a L 0 \<Mim Anfange des 6 Scculi, und ty rli \ e aß'- K(f
pro synodo chalcedonensi contra T"* 1 ” 0 ..Wert/ ader ihn hat Severus, Bifchoff von A"schrieben. Ea. T r 6i i
JOHANNES Cajetanus, fki)t Gelailas J ^ rJOHANNES de Calvisano, ein 0O « ,n Ìftinem Geburts-Orte im Brescianischt"P^Pi, a &florirte in der andern Hclffte des ^ pitr’ lbü jfs
schrieb Librum precum piarum ex -aiiis, quorum usus est in ecclesia, c °gleichet: nobilitaris anima Christian* ‘‘jí gt.ëO ),,
denen ersteres zu Ncapokis in dem ^^.wlich'rinä de Formello im Manuscript den
Poiìèv. Fa.
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