Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1913-1914
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J O H A N N E 8

J O II A N NES

Campensis, ober van den Campen; íttt'Straft 1 ' i?îr hebräischen Sprache zu Löven, aus Ober-srárl O'ìrtig, wurde vomPabste zumPriesiergcmacht,Mf der Reise zu Freyburg inr Brißgau 1538Sept. an der Pest, UNd verließ GrammaticamCor) r ® ii n ; p araphraiin in Psalmos, it. in Ecclesiasten ;]0jj irrie nt. in epp. ad Romanos Lc Galaras. A. Mi.H-MNES a Campen, ober Campensis, ein Ear-Ost-Frießland,. lebte um den Anfang desund schrieb super sententiar. Ebb. IV;;jQt, 11 "uetorum epus; fummulas artium &c;. A.

Candelburg, o&Ct" Cantuariensis,. sottis etl i)Cr Stadt Cantelbcrg den Nahmen gcführet ha-b en, Baccalanreus Lheologia, ist aus Engclland"äch Prag kommen, hat daselbst nebst seinem;8fnr Eonravo, Johann -Hust und -Hirronymo pra-A‘ l Reformation der Kirchen beygestanden, und’ej»;, itern im Auditvrio von der Macht und-Autv-Pabsies disputirek. Am. Ocr.

Cantius, ein Doctor und Professortjg ^°Pa zu Craeau, von Kent aus Schlesien bür-hchen er seinen Nahmen geführet, starb 1473 im8»ch ’ »üb hinterließ verschiedene Reden, wie^ar?"n Commenrariurn über den AlareliLUin. Er’

sie rJ* cr Lügen so feind, daß er einst die Räuber, alsdtu s f ï n wieder fortritten, zurück rnffke, und’ bey ihrz»„lq ^ Um Verzeihung bat, daß er in der Bestür-dm? llckengnet, daß er nicht mehr bey sich hatte;, m:h„bî s Uch besonnen, daß er noch in einer Fiele etwasbaß äR N'ihnen zustelle; worüber diese so erstaunten,bitt, 'hm alles restituirten, und noch fußfällig Ab-'geh-» îlaken. Er ließ auch alles Unrecht über sich’ er-schrieb in Bücher, an. Wände, Tische, und-

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onuirbare cave, non est placare suave..

. sPare cave, nam revocare grave;sein Eörper viel Jahre nach seinemTodeun-r àtes,,, Erfunden worden, ward er umer die Heiligen.

JOjj A ,IIef * St.

Ho*.- ^ES ; , Cappadox genannt, weil'er aus Càp-^hser^^^iig war, hat im 6 Seeulo gelebt,, dem%„ç f âstíniK„o m Verfertigung seines Codicn ge-W'.fb ist darauf zum Bürgernreister und Ober-^"rr gemacht worden. Weil er an der Ermor-% itnt k- ^ôischoffs àsebii Theil haben sollte, wardist ' d>e Meuchelmörder zu entdecken, auf die. Fol-^kch"^chk, hernachin einem schlechten leinenKIeideJ*Ut; Mh Egypten geführt, und zwar’ in solcher Ar-chivp^ch rr sem-Brot betteln, muste, endlich nach An-^»gîam ^h"î er- verwiesen war, gebracht.. DemJW 'slîet hoffte er noch immer Kayser zu werden,Ochsten » üblich wieder nach Eonstantinopel zurück^ich^c^rkam aber seine vorige Ehrenstellen nichtz^v^^^ndern muste imPricsier-Stande. leben. H.

^^ e Uta^ E S ’ ein Cappadocier- im 6 Seeulo, sonst> vder^ejunarar, wegen seines vielen Fastens

genannh war erst ein Hanöwercks-Mann-' brachtees aber durch sein gutes Naturell dahin, basi er ;82Patriarch zu Eonstairtinopel wurde; nennte sich auchkatrtarebam cocumenicurn, ob sich schon die rvwi-

. sehen Päbste’ sehr darwider setzten. Er starb den z-Sept. 595, nnd schrieb Clbellum poenirentialem, odergraxin Graicis pissscripram in confestione peragendaiwelches Joh. Morinus zu Ende seines Wercks stepcanirenria edirt; sermonem de’peenitentia & con-felíìone &c. Sein liber epistolarum ad diverses tmbde baprisino sind verloren gangen. Es sind auch vöttihm Episteln übrig, deren etliche bey dem jl-adbeound Harduin anzutreffen. Dessen encomium hatEalixtuo II geschrieben. Iiiäorus. 0. ba.

JOH ANNES de Capua, stehe Capua.

JOHANNES de Carcassona, einAilgustiner-EremibVvw Earcassone in Nieder-Langvedoc, war ProfessorTheolvgiä'und einer der besten Prediger seiner Zeit;»Toulouse, fiorirte in der Mitte des 14 Seculi, undschrieb in evangolia lib; 4 ; conciones ad populumlib. r; de virasoiiraria lib. 1; epistolas ad diversos.Gan.. Hlßi encomiast. Augustin; Fa.

JO H ÄNN E S. de Cardailhac,. siehe de Cardailhac.

JOHANN £5 Carpatiiius, ein Bisch off auf der InselEarpathia, lebte; unr den Anfang des 8 Seculi, und

schrieb Documenta spiriruaiia; opus consolationumad monachos Indi®, davon ein Stück IN der lliblio-rbeca ?arrum- steht; das gantze Merck aber uebsi an-dern Mannseripten dieses Mannes in der Bibliotheezu Wien liegt. 0 .

JOHANNES Cárrllagena,. sieheGarrbagena;.

JOHANNES, ein Earthäuser-Monch’ um n?o,schrieb 5; Episteln, welche Perr. Franc. Lhisieriu-;.zuDijon 1657 in.8 e.dirt,. darunter die zweyte und drittedì modn orandlihandelt.. Sie stehen auch in der Libl.

katrum lugdunenli. Ea;

JOH A N N E S. Cáffiéniis, siehe Johannes Hymonides.

JOH ANNES- Castellensis, ci» Denedictinca' in demAichstädtifchcn um 1390 , schrieb Compendium bi-blioruiTi'; in reguiam S.Jienedicti libros 2 ; sermones4;2 de paffione; Domini ; sermones de tempere & deSanctis; epistolas., T. Poilev. Fa;

JOH ANNES deGeccano, ein Sicilianer- lebte iml 3; Seeulo, und schrieb Cdronicon soüse novse, wel-ches in. Hghelü Ir;dia fiera,, und Cai ujii bibliothecahistbrica Sicili*, auch IN Muratorii ùtiptor. rerûrniralicarum- stehet. Ea.

JOH AN NES, ein Cistercieuser-Mönch vonCerviander ligustischen; Küste,, fiorirte rrm 1300, und hinter-ließ Gvinmentacla. in guarrnrn librum fönten tiarumOI..

J O H A NN ES, Cèstriensis,. siehe Fell (Joh ).

JOHANNES? de; Champaigne, siehe Champaigne.

JOHANNE S,-, ein Bisch off zu Chiemsee in Crain,schrieb 1519, ein Buch unter dem Titel: Omis eccle-6-e; feu admirandá quadám de 7 ecclesiae statibus,abuíìbus gpaviíîìmis, & futuris ejusdem calamitatibus,

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