1175 KRUMMENDICK KUCBORSCIUS KUCHENBECKER KÜFNER
KRUMMENDICK (Albert.)» ein Eqves auratus,stammte aus einem alten adelichen Geschlechte inHollstein, welches seinen Nahmen von einem soge-nannten Dorssr ohnweit Jtzehoe her hat, und i;y8in-Henrrco, Herrn auf Becken, verloschen ist. Erlegte sich mit solchem Misse aufs Studiren, daß erauch die Magister-Würde davon trug, hielte sich dar-auf lange zu Rom auf, wo er Notarius Rotä war.Nach seiner Zurückkunfft ward er Canonicus zu Lü-beck, und, nachdem er die Streitigkeiten zwischen dendeutschen Ordens-Rittern und den preußischen Städ-ten beyzulegen gesucht, 1466 Bischofs daselbst/ ver-richtete verschiedene Gesandtschafften, die ihm vonDäniicmarck aufgetragen werden, gab brevianumeccld't« lubecenils heraus, schrieb chronicon episco-porum aldenburgenstum Lc lubeceniium, welches inMeibomit Scriptor.rer. germ. stehet, und starb dkN27Oct. 1489, über 70 Jahr alt. Mol.KRUSENSTIRN (Phihj, stifteCrusius(Phil.).KRYSING, PbcrKrüsing, (llalrhalar), einMedicusvon Flcnsburg, gebühren den 16 Mcrtz IÜ68, stu-dirte zu Flensburg,Lübeck, Dantzig, Königsberg, Cop-penyagen und Leipzig, sokteerstdicTheologie treiben,verwechselte aber dieses Studium wider seines VatersWillen mit der Artzncykrmst, that eine Reise durchDeutschland undJtalic», ward 1701 zu Kiel Doctor,practtcirte hierauf zu Flensburg und Lübeck, schrieb:DiiEde principiis chymicis ; de temperie aeris 8cetta inde salubritate Athenaei cimbrici; de odontal-gia tactu sedanda; Ungute ductum salivaient ca!cu*lorum promum condum; globulumsclopetarium25annos, Sc quod excurrit, in naribus delitescentem;welche 2 Observationes in den Miscellaneis
Natur» Curiosorum stehenz ließ im Manuskript ho-dosporicon; tabulas philosophie metallicx; bisto-jiaui naturalem Ducatuum slesv. & holsatici ; obser-variones medicas, btC bell Miscellan. Acad. Nar. cu-rios. haben einverleibt werden sollen ; Wilh. deSalufieerste und andere Woche in Reimen gebracht und niitAnmerckungen erläutert ; versprach Casp. DanckwenbsChorographiam, jfac.Hoißii Conti», in Celsum, unddie Manuscripta Petri Saxii zu ediren, und starb 1725den l7Iunii. Mol. 8eel.
XR Z YS T A N O VICI U S (Stanisl. ), gebühren beyLembcrg,studirte zu Cracau,und hernach unterLsssio,dem er in allen nachahmte, n,achte sich auch iu derSorbonne zu Paris durch Dispuriren groß Auschn,
schrieb contra hxrefes Anglix; brevem deicripcio-ne:n stammn regni polonici, weiche 1697 auch deutschheraus gekommen, ward Syndicus zu Lemberg, undstarb iüi7, im40Jahr. 8c.
Eid 3 ACH, stehe Cubacit.
KUCBORSCIUS (Valentin.), eilt Prediger,»,id Se-cretarius des Königes in Pohlcn, hat einige Sermone»heraus gehen lassen, und den tridcnkinischcn Catechisrmum in die pohlnische Sprache übersetzet, worauf erzu Cracau 1573 deuzOtobcr,im 47 Jahr seinesAltersZtsicrben. dr.
ul 6§asi
KUCHENBECKER (Simon), einJCtus,V0Nfel bürtig, studirte zuMarpurg, und ward alldacentiatus Zuris, begab sich darauf nach Leiden, ws. ,nach seiner Zurückkunfft Bibliothecarius zuhatte aber das Unglück, daß er 1703 den 14zugleich mit seiner Frau, nachdem die Schiff-s^über die Fulda aus einandcrgegangen, ertruncke- V,schrieb de retentione pignoris etiam ob demchirographarium ad I. un. C. Etiam ob chiro!s*iGpec. pign. ten. pois und gab J. F. Horuii Architectecam mit Noten Heraus. . ; ,fU
Küchenmeister (Christian), ein Beneom.ner-Mönch zu S. Gallen, lebte um 1335, und mss' {.Einleitung zu den Gestis Abbatummonasterii^li; Uird Gesta Abbarum hujus Monasterii,noch im Manuskript liegen. HelvetischeDibliotytKüC HLEIN (Joh.), ein Theologus,
Wetter in Hessen 1546, wurde anfangs an diele zu Neustadt beruffen, nachgehends Prediger z» ^ckenheim, ferner zu Emden und Amsterdam, »" .Llich Principal in dem theologischen Eoliegio zu".^woselbst er in der Theologie gclehrct, auch etlichelogische theles; explicationem Catechistni E cCturn hollandicarum & west-frilicarum heraus g j ^
lassen, und 1606 den2Julii gestorben, nachdemVorher, als er eben de obedientia divinsder Schlag die Zunge gelähmt hatte. B. Ad. aW,d, , f.,11
KüEFNER ( Frideticus ), War 1660 JUBayrcuth gebühren, und studirte zuWittenberg,^ yde 1685 Eantor bey dcmStiffte undKlostcrHl^cron, 1690 aber Pastor zu Lichtcnbcrg im 25 ^schen, wo er auch den 30 May 1722 gestcrbeu,u^„dem er ein curieuses und nützliches Merck zu W e r£0 .
angefangeu, welches er architeKurarn vivarbo fneo - iynemphyrevticam , oder ncuerfundene ^
und Lcly-iàunst mit lebendigen Bäumen behat. NZ. ,<£
KüFFNER (Johann), gebühren den 4 3 a,t 'zu Pressa t in der Ober-Pfaltz. Sein Vater, ^daselbst Eantor war, wurde noch im selbigtt, ^von den Reformirten vertrieben, und zuEonrector, daher sich der Sohn einen Sultzbaaic (net. Dieser studirte zuAltorf und Jena, tvaro^.-gistcr, und 1630 Diaconus zu Mönchberg im ^reuthischen, 1631 Pfarrer zu Hciligenstadt,conus und Professor zu Schweinfurt, 163;tendens daselbst, endlich 1654 Superilitendm ^Hof, wo er den 14 Februar. 1659 gestorben M r * i0 ,schrieb introdustionem in philologi* 8c critic*ris campum. /]o+
KüFNER, ober Keufner, oder Trochoreus ,
bannet), war ein Medikus von Halle in Tyt 0 '-w^^zu Straßburg in der Mitte des 16 Seculi,
Pharmacopolirerion ; tabeilam curativam a ^pestilenrem locis compluribus graslantem ps0 -lœam; Epistolium prophylacticum de viranda
fliganda epidemica contagione ; verfertigte auch ji*