KÜGER
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Ha in Praíticam medicinaletn LeoneBi Faventitti detfäoriis, bis nachmahls dem praktischen Wercke die-fts italiänischen Artztes beygedruckt und etlichemal)!aufgelegt worden. Hin. Ke.
K ÜG£R (Albert. ), ein Professor der Mathematikju Bremen, welcher 30 Jahr in solcher Funktion gcle-bet, unb im Mertz 1732 gestorben ist. Unter seinenim Manuskript hinterlassenen Schrifften befinden sich
trait.de sectione-conica; de quadrarura circuli; decalculo differentiali ; de libertäre christiana; defen-fio saltationis tbeologico - physica contra eos, quiCurios simulant, & bacchanalia vivant. B,g.
KöHn ( Andreas),, geboi)rm zu Drcßbcn 1624 denLösten May, stubirte zu Wittenberg undStraßburg,und wurde um 1650 Pastor undSuperintcndens inHertzbcrg,' 1660 Superintcndens zu Bifchoffswer-da, 1675 Superintetrdens zu Annaberg, von dar1684 zu Dantzig Pastor an der Mariens Kirche,^undSenior desànistcrii. Er starb 1702 den goSept.über 78 Jahr alt, im 52Jahre seines Amtes. Sei-ne Schrifften sind Predigten; Dissert. de jure Dei*ncreaturas; de ordine décréter, divin. ; de originefchifmatis eccleliarum occidentalium contra fracresWalenburchios; vindiciae pacis relig. ; de concor-da eccleiiastica; de puncto & momento diferepan-tî® inter Lutheranos & Reform. ; discretus Catholi-cus avtocatacritus, cum diseuifione motivorum;Cuneus contra euneum; appropinquantia diferetiCatholici &c. it, von bermyiticorum quietil'mo con-templativo , oder Bcsthauungs - Ruhe ; Unterrichtvon der streitigen .Genaden - Äeit; Eröffnung desübertünchten calixtinischen Grabes; dilf. de pluviaPrimitiva & ferotina, Deuteron. XI, 14; de perni*cie & morte Judse, Matth. XXVII, 5; in IocumI Tim. IV, 3 ; Aphorifmi praitici ex theologia mo*rali &c. Leb.
K ÜHN ( Immanuel ) , von Colberg aus Pommern,ward 1709 Rektor der Johannis- Schule zu Dantzig,wurde aber bald darauf von der Pest und andern Zu-fallen überfallen, starb endlich 1710 den zoAprihimJahr, und hinterließ Difpp.Lutheran.defensicon-tra larvatum papiilam Joh. Sattelsdorffium. Präs.
Kühn ( Joachim), ein tu der griechischen SpracheWohl erfahrner Mann,gebohren zu Greiffswalde 1647,studirte zuStade, gieng 1668 nach Jena, und fernernach Leipzig', Wittenberg und Rostock, wurde 1669als Conrector zu Octtingen in die Schule beruffcn,nachgchends 1676 zu Straßburg bey d'm Gymnastosuperiori zumPräcevtore gräca Lingva gemacht, undendlich 1636 bey der Akademie daselbst zumProfessoreder orientalischen Sprachen crwehlct. Ergab anirnad-versiones in Poüucem; Obiervationes in DiogemsLaertii viras philosophorum ; Quocstiones philologi-cas ex facris veteris Öc noviTellamenti aliisque l'cri-ptoribus; SE'tiamm cum noch; Notas in Pausanianr,Panegyricum Ludovico XIV Regi Galli® ob reititu-tam in Europa pacem distum See. heraus i Versprachauch einige Bücher de vita & philelbphiu Pythagor®,
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und eine neue Edition des Pollucis , wovon aber nochnichts zum Vorschein gekommen, und starb 1697 den1 1 December, nachdem er kurtz vor seinem Tode gesagt,er sehe den Himmel offenstehen. Lud. AE.
KüHN (Johann), ftepe Khun.
Kühn (Paul), ein Jesuike, von Posen, war human.Lit. Philos, und Theol. Professor, und des CoüegiizuDantzig Rektor, schrieb unter dem Nahmen des cra-cauischen Collcgii Troph®um régalé Uladislao IVCracoviam ineunti ; arcum pacis Uladislao IV poltexpeditionem in Amurathem consccratum See. undstarb den 23 Febr. 1649, im 46 Jahr. W, d. AI.
KüHNHARD (Tobias), ein evangelischer Thcolo-gus von Rochlitz, studirte zu Leipzig, ward daselbst165; Magister, 16,7 aber Prediger zu Langensaltza,und schrieb problemara ariltorelica » dich de aKêâi-bus in genere.
Kü R I K E , stehe Gurilce.
KÜRSCHNER, siehe Pellicanus.
KüSEL(SaL), siehe Kufel.
KÜSTER, oder Koester, (Heinrich Bernhard), einälterer Bruder des Critici Ludolf Rüsters, gcbohrcn1662 imNovcmber zu Blumeuberg in der GrafschaftLippe, studirte fünf Jahr zu Bremen, und hernach zuFranckfurt an der Oder die Rechte, zohe als Hofmei-ster der Söhne des gcheimden Raths (btto vonSchwe-rin 1685 nach Berlin, und blieb sieben Jahr bey dem-selben, wobey er sich sehr auf die morgenlandischcnSprachen legte, aber keine Bedienung, zu der ihmsein Patron verhelften tonte, annehmen wolte. Ergieng vielmehr nebst etlichen zwautzig andern Perso-nen, die von der Einrichtung in Pensilvanien in Ame-rica gcrührct waren, 1693 nach Engelland, und vo«da das folgende Jahr nach America; daselbst gab erSonntags in seiner Gemeine einen Prediger ab, wi-dersetzte sich den Quäkern und fieng an zu tauften,wie auch das Abendmahl auszuspenden, ob er gleichnicht ordiniret war. 1699 gieng er wieder nach Eu-ropa, kam in sein Vaterland, ward bey derAebtißinvon Hervord Charlotte Sophie, einer curländi-schen Prinzeßin bekannt, welche ihn 1702 als ihrenAbgeordneten nach Stockholm schickte, allwo er eini-ge Gelder, die der Hertzog von Eurland der Aebtisiinschuldig war, eintreiben solte. Weil er aber den Kö-nig von Schweden nicht in seinem Reiche fand,gienger zu demselben nach Pohlen, allwo dieser eben Tho-ren belagerte, und befahl, daß der Hertzog von Eur-land einige^ Gelder auszahlen mustc. Nach seinerZurückkunftt hielt er sich einige Jahre zu Hamburgauf, und unterrichtete junge Leute in Sprachen,giengso dann als Hofmeister der Söhne des Baron vonSchaak nach Dännemarck, blieb allda si'ben Jahr,gieng um 1714 wieder nach Berlin, darauf nach Ost-Frieß.'and, ferner nach Holland, und ließ sich endlich} 73 5 zu Hannover nieder, unterrichtete junge Leutein morgen - und abendländischen Sprachen, brachteauch allhier den letztcirTheil scinerJahre zu.Bis we-nigeJahre vor seinem Tode hatte er eine grosseMun-§yy. YYY 2 rer-