Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2213-2214
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I

*113 LALAING LALLEMANT

cam adducti ; clavem scu valorem indulgentiarumadverses hareticos tu niederländischer Sprache ; vi-tas 88. ac BB. Ord. PtLd.aus dem Französischen Jo-hann a Rechne « S. Maria ins Niederländische über-seht in 2 Folianten triumphurn animas rarionabili-teramantis; tract, contra eos, qui confraternita-tem 88. nominis Jesu sibi vindicare affectant; detnirabilibus naturse ; dialogum corporis h anima dePerfectione vitx Christians, und fîctrb jtt Gent 12, Ma» 1674, im8z Jahr. lie!,.

^ LALAING (Anton.), erster Graf von Hoogstraatin Brabant, hat im Frantzösischen iter s. profectio-«em Philippi I austrii eBelgio inHispaniam cum Jo-hanna conjuge 1502 & 1503» & reditum eorundemad Beigas geschrieben , und ist zu Gent 1540 den 3* April, im 6oJahre gestorben. Sw.

‘■Ai.amant (Johannes), ein französischer -Medi-cus zu Antun, in Bourgogne, fiorirte in der Mietedes 16 Scculi, übersetzte unterschiedene Bücher desGalen! aus dem Griechischen ins Lateinische, gab auchdes Gale/ti libros III de diebus decretoriis,btC er eben-falls vertiret, mit seinen Gommentarüs heraus; un-tersuchte bey dieser Gelegenheit die Materie von denunterschiedenen Rechnungen der Monate und Jahredey den alten orientalischen Voickern, und schrieb dec ollatione anni romani prsecipuarutnque gentium ex-t erarum,fb hernach in den 9 Tom.des thefauri grono-Viani, und in den 8 Tom. des thefauri grsviani ge-» dracht worden. Xe.

, â L AN OE, siehe de la Lande.e EALANDEjObcr dela Lande, (Joh.), siehe 8orel, (Charl).

e LALANNE (Natalis), ein $lbt zu Notre-Dame dechal-Croissant, Doctor Theologiä derFacultät zu Pa-tis und ein Mitglied des navarrischen Collegii daselbst,§us einem vornehmen Geschlechte in Gvienne, abertu Paris gebohren, vertheidigte bereits in seinen jun-Jahren die Lehre des Janscnii, war auch unterdenen mihwclchevonder frantzösischen Geistlichkeit inden jansenistischen Händeln 165z nach Rom abgeschickt

wurden. Er schrieb de initio pis voluntatis; iie lavi&orteusc; conformité de Janfcnms avec lesJbomißcs u.a. IN. und starb zu Paris 2z Febr. 167z,r.I"!^Jahr. HL.

^hEMANDET (Johann.), ein Minvrit vom Or-^en St. Francisci de Paula, und Provincial durchDeutschland, Böhmen und Mahren, ausdemHertzog-chnnr Burgund, lebte um 1644, und schrieb decìiîo-es philosophicas de logica , physica Sc metaphysi*Ca > tract.de Deinatura, ejus attributis, & trinita-e Personarum contra Thomistas & Scotistas ; exa-le n dule&icx ariftotelicie, nominalium, realium,^œae, & lullian« &c. 0cm curfus phiiosopiücusLa i t 6 56 zu Lion in folio gedruckt worden.^-LEmaNT (blieron.), ein Jesuit, von Paris,dc'vfirirte in seinem Vaterlande Human, und Philos.

des Collegii zuBlois und la Fleche Rector, gieng"Uch als Mißlonarius in America, schrieb relatio-

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nes de miifione canadensi ah an. 1645 ad an. 1648,& ab an. 1659 ad an. 1664, und starb zu Qvebec inNeu-Franckreich den 26 Januarii 1672, im 80 Jahr.W, d. AI.

LALLEMANT (Petrus), ein Canonicus regularisvon St. Augustin, Prior der Congrégation von St.Geuevieve genannt, und Cantzler der Universität zuParis, von Reims bürtig, hat sich eifrig aufs Pre-digen geleget, das geistliche Testament, den Tod derGerechten, und das heilige Verlangen nach demselbenhinterlassen, und ist 1673,18 Fcdr. im 51 Jahre gestor-ben. Nachdem er zu Paris den Gradum eines Bacca-laurci angenommen, gab man ihm kurtz darauf dieProfeßioncm Rhetoricä in dem Collegio des Cardi-nals le Moine, die er auch 8 Jahr bekleidet hat, wor-auf er die obigen Aemter erhalten. Ausser den ange-führten Schrifften hält man ihn auch vor den Urheber

des Buchs.' régulas congrégations lancts Genove-fe de ffudiis Sc parochis. Don seinem Leben sindetman hinlängliche Nachricht in einer Sammlungverschiedener zu seinem Lobe verfertigten Schrifften,welche zu Paris 1679 in 4 heraus gekommen. Pe.LALLI (Joh. Baptista), ein italiänischer Poet undRcchtsgelchrter, gebohren zu Norcia in Umbrien den1 Jul.i 572, legte sich von Jugend an auf die schönenWissenschafften, und hatte in denselbigen so gutenFortgang, daß ihn seiner Mutter Bruder, JohannDcstöcril, nach Parma zu sich rief, allwo derselbigedamahls als Rath in Diensten stand. Hieftlbst ver-fertigte er 1592 einige lateinische Gedichte, auf den Toddes Hertzogs Alexandri , welche dessen Nachfolger,Rainutio Farncse, dergestalt gefielen, daß er ihn zuPerugia die Rechtsgclchrsamkeit siudiren, und aufseine Kosten 1598 inDoctorem promoviren liesse. So-bald dieses letztere geschehen, bestellte ihn eben dieserPrintz zum Gouverneur in Tesscnnano, welches Amter auch nachher» zu Valcntano, Borbone, Valrrana,Canino, Canepina,Roccagugliema, Montereale, Ca-stro und andern Orten mehr verwalten muste. 1605ward sein obgedachter Vetter von demPabstLlcmen-te Vlll zuBischoffin Riet! ernennet. Wirwohlnunderselbe kurtz darauf mit Tode abgieng, so kam ihmdessen Beförderung doch in soweit zustatten,daß er bei-der Staats - Congrégation zu Rom bekannt wurde,welche ihn nicht lange hernach zum Gouverneur inMontefanto, und ferner zu Trevi, nach diesem aberzum Podesta in Foligno machte. Man wolte ihmauch nach der Hand noch wichtigere Stellen anver-trauen, allein sein Gehör nahm von dieser Feit analso ab, daß er fast gar nichts mehr verstehen konte,und dadurch zu allenCivil-Bedicnungen untüchtigwurde. Dieses nun bewog ihn, seine ehemahligenStudien, und insonderheit diePoefte, von neuen vor-zunehmen, wie er denn auch allererst in dieser Zeit dieSchrifften aufgesetzet, welche heut zu Tage von ihmvorhanden sind. Er starb in seiner Vaterstadt deng Febr. 637. Seine Schrifften sind: la Moscheideovero Domiziano Mofcbicida ; la Franceide, ovetv delAaaa aaa 3 mal