Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2211-2212
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LAINEZ

LAIRVELS

LA1XA

LALAING rrl»

wohnet , Prolegomena in Universum Scdpturam;indicem íllustrium fententiarum ; de providencia;• & u lu calicis; de fuco & ornatu mulierum ; de 1a-cramento ordinis; de grada & justilicarione; Com-mentar. ne templa hsredcis concedantur; tabellam.pro concìonatorum instructione; orat. in concilíotrid. habicam und epistolam ad PP. Soc. Jesu in In diageschrieben, und ist zu Rom 1565 den 19 Jan. im 5;

' Jahr gestorben. Ant. AI.

LAINEZ (Joseph), ein Augustiner von Madrit,profitirte so wohl zu Alcala des Henares, als auchSalamanca die Theologie, war Prediger, hernachphilippi IV Hof-Prediger, endlich Bischofszu Gva-dip, schrieb deNinivids ex Jona unter dem NahmenJoseph aM/itre Del; vitas Josephi &c Danielis; sey.moms de Ouarefma ; Jermones varios ; cl Juste escla-recido caudiilo vencedor de Reyes y gentes, und starb ist

einem hohen eiltet den ZO December 1667. W,d.

Ant.

de L A I N I T Z (Erhard.), ein Benedictincr-Abt zu St.Peter in Saltzburg, hat expolidonem moralem Psal-rni Xll geschrieben,welche in sVzhichesauro aneedot.stehet, und ist 1436 gestorben. Fa.

L A I R I T Z, siehe Layritz.

LAIRVELLIUS, siehe Lairvels.

LAIR VELS, oder Layrvelz,Lairvel!ius,(Servatius),ein Abt und Reformator des Prämonstratensir- Or-dens, gebohren zu Soignies im Henucgau 1560.Sein Vater, welcher in Kriegsdiensten stand, nenntethu in der Taufte Hanniba], dagegen ihm derBischoffvon Verdun bey seiner Confirmation den NahmenServaduü beylegte. Er begab sich zu Verdun 1580in den Prämonstratensir - Orden, und hörte nachder Hand noch eine zeitlang die Humaniora indem dasigen Collegio der Jesuiten , worauf er zu

? ont-a- Mousson die Philosophie und zu Paris dieheologie stndirte. Nachdem er auch hiesilbst dieDoctor-Würde in der Sorbonne angenommen, be-gleitete er den General seines Ordens bey Visitirungder Klöster, und ward nicht lange hernach zum Gerneral-Vicario bestellet. Da er nun in diesem Amtevon einem Kloster zu dem andern reisete, eröffneteihm der Abt picart vonMarie-aux-Bois bcyPont-a-Mousson in Lothringen, daß er willens sey, eine Re-forme in seinem Kloster vorzunehmen, und nahmihn zu solchem Ende 1599 zu seinem Coadjutore an.Als aber dieser Abt 1600 starb, kam er an deffelbenStelle, führte auch die Reformation in seinem Klo-ster glücklich aus, und verfertigte gantz neue Sratuta,welche nach der Zeit von dem Ordens-Gcneral, inglci-chen 1621 von dem Pabst GregarioXV durch eineBulle bestätigt, und in den meisten Klöstern diesesOrdens sogleich eingeführet wurde. Er starb zu St.Marie-aux-Dois den igOct. 1631, und hinterließ ei-nendatechismnin noviriorrim in zwey Folianten; in-gleichen Comment, in opticam regularium f. Com-ment. inreguiam Augustini. AI. Sw. Gähnet bist.de Lorraine.

LAIX A,siehe Alax.

LAXE (Arthur) ein Engellander von Southamp^^Deeanus zu Worchester und Bifthoff zu Bath u

Wells, schrieb Giollemara Varia, vielePredigte» a

Aleditadones, und starb den 4 May 1626. d •

L A K N E R (Christoph), eines Goldschmids Sohn bdOedenburg, in Ungarn, verstand selbst dieses pj 11 }.werck sehr wohl, und führte, nachdem er bereits JWürde eines Lieentiati Juris erlangt, als Hof^ester einen jungen caruthischen Baron, aus dem v ipendio illustri zu Tübingen nach Italien, und »allda ohngefehr den Ertz-Hertzog und nachmahllSL.Kayscr Ferdinandum II an, in deyen Gestlljch^!er auch die gantze italianistste Reise zurück Stieg •Weil aber dieser Printz alle Vorsicht gebrauchte, ^ihn niemand erkennen solte, und Lackner, oh"»achtet e'r ihn alsbald erkannte, sich dennoch die g»'^ze Zeit über im geringsten nichts mercken liestchìersich dadurch bey demselben in so besondere Hock"^,tung, daß diese Bekanntschafft endlich zu guerretcn Vertraulichkeit wurde. Denn er durffte nicht"lein nach der Hand, da er Doctor Juris und Burgmeister in Oedenburg war, unangemeldetzu -römischen Kayser gehen, sondern erhielt auch gew ,niglich alles, was er gebeten, und soll so 3 sl L\ r)îöfftern einige ödenburgische Kuchen an diese» -V ergeschickt haben, die derselbe aufs genadigste ansnommen. Weil er nun keine Kinder hatte, so verma"'te er Lerdinando sein völliges Silber-Geschirr, ss ^insgemein mit eigener Hand verfertiget, und zwar^dem Beding,daß der Kayser seine übrigen über 1000 , xfFl. betragendekegata,welche er zu Stipendiis vor evagelische Studiosos, ingleichen zu Ausstattung armJungfrauen, und andern dergleichen Dingen ausssitzt, mit seiner königlichen Autorität bestätige» si> 'Die Zeit seines Todes ist nicht bekannt. Seine Sch'^.

tcn sind: Coronas Hungarias emblemadca descn?( /

quxstiones justinianeae; galea martis, s. bonapro publica sainte ; florilegium sgyptiacum; 2g"Hungariae; aphorismi politici ; embleinatisihek -gend-Spiegcl, und ödenburgifches Kathhaus. ^

de LALAING (aEgid.), ein Dominicaner ausN 2dem, lehrte zu Oßnabrück und Gent die Phiiosis.^nnd Theologie, gab zuLeuwarde» und imGron!»dschen einen Mißionarium ab, war auch einst f , 3 )Oßnabrück, schrieb historiam rosarii , die er wums Drittel vermehrte, auch einen Anhang stchmachte, dernochzu Gent imManuscript liegt-solationein conlcienti« timidse in niederlaUVU^Sprache; exercitia spiritual ia, it. devotistimfUss, ^ercitium de paffione Christi atts dem Latein» >Petr. Dierckens in seine Muttersprache überseht- ^lciculum historiarum ad honorem nominu J c ‘ .in detestadonem blasphemantium ; ließ übet 0zu Gent imManuscript encyclopaedüm ioC “^ oirnominis Jesu leges complectentem ; motivantveríioniî cujusdam hteredei a se ad iidem cat ^