Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2221-2222
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2r2l LAMBERT LAMBERTINUS

Lambert (Jodocus), ein gelehrter Buchdrucker zuGent im 16 Sec'uio, hat ein Buch äs vera & genui-sia orthographia: teutonicse raclons geschrieben, fol,ches auch aus seiner eigenen Druckerey ans Licht ge,itcßct. Sw.

LAMBERT (Joseph), ein römisch,katholischer Theo,logus, gebohren zu Paris 1654 den 28 Oct. ward1680 Doctor der Sorbonne, und Prior in demKloster St. Martin dc Palaistau, wurde, weil er derLonlìlrurlon Unigenitus zuwider war, aus der Sor-bonne gestossen,starb etliche Tage darauf den zcJan.l?22. Seine legten Jahre brachte er fast gantz undgar in Unterweisung der Armen zu, und richtete nichtallein zu St. Martin de Palaistan, ohnwcit Paris,sondern auch an unterschiedlichen andern Orten Schu-len auf, wozu er alle seine Einknnsstc angewendet,schrieb inflruâions courtes & familières fur les évan-giles des dimanches ; la maniéré d'instruire Us pauvres;Us ordinations des Saints; paf âges les plus touchonsdes psaumes ; injlruélian furies commendemens de Dieu;cas de conscience suri' ivrognerie; cas de conscience furU carême; discours fur la vie eceìefiaftique in 2 Volt.epitres ff évangiles, ou /' année evangelique , ou borne-. Hes in zwey Voll. lettres de controverse-, bifoires chai-ses de ï ancien & du nouveau teßament', le chrétieninflruit des myfleres,de la religion gf des vérités morales;cas de conscience fur les danses-, cas de conscience fur lejubile & p adminißration du facrament de penitence;Méditations fur le baptême, fur les voeux des religieu-ses hospitaliers. Nach jctiiciu Tode kam heraus: dé-tail de la conduite qu il avoìt tenue dans les assem-blées de ta faculté de théologie de Paris qui fe fontfaites en Sorbonne. Als. Nie.

Lambert (Matthias), von Lösen, war Pöttiten,tiarius, darnach Archi, Presbyter und Archidiaconus,endlich Bischoff zu Brügge, und Cancellarius perpe,tuus von Flandern, schrieb billot. eccletiast. a Chri-sto nato ad sua tempora; de vita, motte & pallio-ns Sanclorurn ; trait, de anti-Chrillo , und starb I. Jun. 1602, im 6z Jahr. W,d.

LAMBERT (WiJhelmus), siehe Rambarde.LAMbERTACIUS ( Joli. Ludovicus), einJCtnszuPadua, stand in grossem Ansetzn, schrieb viele Rei'pon-ts, über die Pandecten und den Codtcem; orattones,duch unterschiedliche carmina, und starb 1412. I'ap.

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LAMBERTI (Joseph.), ein sicilianischer Dominica,ner von Palermo,storirtc 1642, und gab des Ordens,Generals Nie. Ràlphi lateinisch geschriebenenBrief von den 79 Märtyrern aus dem Dominicaner,Drden in Japan, in das Italiänische übersetzt, zu, Venedig 1642 in 4 heraus. Lcb.

LAMBERT! NUS (Caesar), ein italiänischer Bischoff,gebohren zu Trans.in dem Neapolitanischen, lebte im16 Seculo, und schrieb tractacum de jure parronatus.

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LAMBERTINUS de Cruzhoven (Joh. Bapt.), einDoctor Juris, und Stab., Richter zu Halle in Bra,tlaoiehrk. Lexic. T. i i.

LAMBINUS LAMFRIDUS rrrr

baut, von Antwerpen bürtig,hat zuBologna promo,virc, unterschiedene Reisen in entlegene Reiche gc,thau , ein theatrum regium , live seriemregun Hi-spant®, Arfagonix & Portugalli*, in drey Foliantenverfertiget, auch das Lebeir B. Pmelva Lambcrrinäaus dem Italiänischen ins Lateinische übersetzt, und istr6zo gestorben. A. 8-^.

LAMBINUS (Dionyfius), ein Criticus von Moiwtrevil in der Picardie, brachte sich durch Lesung vie,ter guttu Autorum eine grosse Gelehrsamkeit, dieFreundschafft vieler hohen Personen und vornehmenLeute zuwege, und wurde, nach vollendeter Reise inItalien, zit Paris zum königlichen Professor der Hu,inauiornm, welche er auch zuvor zu Amiens profiti,ret, gemacht. Er schrieb Comment, über den plau,ruin, Lutrctium, Liccronem, -Horatium und Tor,neiiam Nepotcm, übersetzte auch Akinoum de do-Lltioa Riatonis, des Arrstorells Ethic und Politic,nebst unterschiedlichen Schrifften des Dcmostheni»und Arschin is ins Lateinische, wird von Ob. Gifa,nie, Mur. ro und S-m. Losio des Plagii beschuldi,gestund starb 1572, einen Monat nach Per.Ramo,bey der graufamen parisischeu Blut,Hochzeit, ob ergleich ckw Römisch, Eathoiischer war, vor Schreckenim; 5 Jahr. Rö. Oinl.Sain. Teils Thom.

LAMELIN (Engelbert), ein niederländischer Me,dicus von Cambray, lebte zu Anfange des 17 Senilstübersetzte seines Vaters in frantzösischer Sprache aus,gefertigten Tracrat von der Pest ins Lateinische,schriebairch selbst libros I! de vita iongi, sobriasque vitxcommodis 8r incommodis, welche Schnssten zu Ryf,ftl 1623, in i2 zusammen ans Licht gesielletworden.

Foppens bibl. belgica.

de L A M E T ( Adrian us Augustinus de Bulli),Herr vonScrais in Maire, ein frantzösischer Thcologus, ge,bohren in der Landschafft Bcauvoisis, widmete sichder Theologie,und wurde 1646 ein Mitglied der Sor,bonne, 1650 aber Doctor Theolog, wobey er auch diePriorey von St. Martin zu Brivecka,Gaillarde inder Landschafft Nicder-Limosin erlangte. Der Carrdinal vonRcy hielt ihn wegen seines rechtschaffenenWesens und.Gelehrsamkeit sehr hoch, daher ihn auchDelamet zn derZeit, da derselbe in Ungmaden stand,nach Engelland, Holland und Italien begleitete. End,lich aber wurde er des Reifens müde, und begab sichwiederum in die Sorbonne, woselbst er auch 1691den in Justin einem Alter von 70 Jahren verstorben.Man hat von ihm unterschied, ne Résolutions überallerhand casus conlcientis, welche 1732 in dem di-ctionaire des cas de conscience mit aufgeleget wvr,den. HL.

LAMFRIDUS, ein englischer Benediktiner, zu Win,chester, um 980, hat die Wunderwercke des BischoffsSwichini von 852 bis 863, dazu die Vorrede in IVbar-toni AngUa fac. stehet, in Prosa und in Versen; in,gleichen de fundatione wentanae ecclesue , so liberfundamenti betitelt wird, und hiiloriam rransiationisBbbbbbb ' Lcmi-