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wercke des heiligen Apostels Matthi*, fo tit BollandiAstis Sinstor. 24 Febr. befindlich, wie auch das Lebendes heiligen Agritii, das ebenfalls in den Astis SS.13 Jan. wiewohl ohne Nahmen stehet, geschrieben.Einige legen ihm auch das Leben und die Wunderwer-ke des gedachten Matthi-e, das in 2 Büchern Vers-weise geschrieben ist,bey. Vo. Fa.von LAMBERT (Anna Theresia) , eine frantzösischeMarqvisin, war eure Tochter Stephan! sc Margve-nar, Herrns von Courcelles, welchen sie gar früh-zeitig 1650 durch den Tod verlohr. Sie suchte vonJugend an ihr Vergnügen im Studiren, und machte,als sie »loch gar jung war, aus unterschiedenenSchafften, lind insonderheit denjenigen, worinnc dieBeschaffenheit und Neigungen der menschlichen Ge-müther erwogen waren, allerhand Auszüge, undsuchte in dergleichen Betrachtu»rgen ihren Zeitvertreib.Hieraus vermählte sie sich 1666 mit dem Herrnvon ü.ambcrc,Marqvis de St. Brix en Auxerrois rc.der i6gó als Gouverneur und Lieutenant-General derStadt und des Hertzvgthums Luxembourg starb. Daihr nun hierdurch ein ansehnlich Vermöge»» zugefal-len, richtete sie zu Paris eine Gesellschaft^ auf, damanbloß vernünfftiger Unterredung wegen zusammenkam, daher es auch vor rühmlich gehalten wurde,einMitglied darinne abzugeben. Hiebey setzte sie zuwei-len ihre Gedancken schrifftlich auf, »u»d las selbige so-dann einer kleiirc»» Anzahl guter Freunde vor, welchesie hernach abschrieben, und auch andern communi-cirten, bis endlich der P. Dcsmolcts ein vtück da-von in seine Hände bcka»u, und solches unter dem Ti-tel : lettre d'une Dame à son fils fur ia véritable gloi-re , in den mémoires >ie litemure Sc d’histoire dru-cken ließ. Die Marqvisin war damit gar nicht zufrieden; als sie aber horte, daß man auch ein Schrei-ben an ihre Tochter auf gleiche Art bekannt machenwolte, und sich nicht im Stande sahe, solches gantz-lich zu verhindern, gab sie endlich diese beyde Schrif-ten selbst unter dem Titel: avis d’une mere à fun fils& àfa fille 1729 zu Paris heraus, welche auch nritsolchem Beyfall anfgenommc»» wurden, daß »nan siein kurtzer Zeit nicht nur an unterschiedlichen Ortenwieder arifgelegt, sonder!» auch ins Englische undDeutsche übersetzt. Ihre Refiexkns nouvelles fur lesfemmes, welche 1727 zu Paris das erstemal imDruckerschienen, wurden An. 1729 unter ihrem ersten undeigcirtlichcn Titels Metaphyfique d'amour zu Londenausgelegt. Im übrige»» »var sie fast ihre gantze Le-benszeit sehr krancklich, und starb zu Paris den 12Juli» 1733/ in den» 86 Jahre ihres Alters. NZ.HL.
LAMBERT (Francisais) , eil» Theologus,gebohrcnzu Avignon in Franckreich 1487, trat in seinem 15Jahre in seiner Vaterstadt in den Orden der Mino-rité»», verließ aber hernach das Kloster-Leben / unddie römisch-catholische Kirche, hielt sich 1522 in derSchweiß auf, und lehrte daselbst »inter dem NahmenJohann Scrranus, begab sich in eben diesen» Jahre
nach Eisenach, und 1523 nach Wittenberg--äutherum zu sehen, hcyrathete daselbst, und las thcologls»^Collcgka. Er hielt sich darauf zu Metz und Strêbürg auf, und wurde 152; von dein Landgrafen^
Hessen nach Homburg beruffen, als derselbe in l^»*Landen die Reformation vornahm; der ihn auch/»Edem er bey solcher g»»te Dienste gethan, 1527Professore Theol. primario zuMarpurg ernenne",wo er auch »530 den »8 April gestorben.Schrijsten sind : rationes proprer quas minorirarUcpnverFationem habitumque rejecit; Evangelh». 1minoritarum regulam commenrarii ; Commentar 1in evangelium Lucs; Commentarius de sacra conjugio Sc contra cœlibatum ; Commenrarii in s-anN ^Canticorum Salomonis ; de fidelium vocation^ 1regnum Christi, hoc est, eccleiiam Sc ad mini“" 11 )ejus, deque vocatione Matthis apostoli per sorte 1 »’farrago omnium feie rerum theologicarum ; 6o>»mentarii inOfeam; Commenrarii in Johelem;mentarii in Amos, Abdiam Sc Jonam Sc allégorie 1Jonam; Commenrarii in Micheam, Naum Sc Acuc ; Commenrarii in S'ophoniam , Aggeum, ~chariam & Malachiam ; Commenrarii de propheU^eruditione Sc linguis, deque litera & spirituiTj 1ses théologies in synodo homburgensi pro ecd e ’rum reformarione anno 1526 disputât® Sc P r °P°'ts, una cum epistola ad Colonienses de ipsi ve ” ßranda synodo, welche Ge. Draudlus besonders » .^Annrerekungen ediret, auch in Abrab. Sculteti itl0i r ütibus evangeiieis befindlich ; Exegefis in ApocalyP 1 » 'Comment, in régulas minoritarum & contra _ unlVsalis perdirionis lestas ; de symbolo feederis slU ofquam rumpendi confeilio ; Commentar. in q» 31 ^libros regum Sc in acta apoitolorum; de regnh' zvitate&domo Dei acDomininostriJesuChristy' ^tres. Er führte, wie gedacht, den Nahmen Jolch’Serranus, und hat unter demselben etlichesche und frantzösische Werckgcn verfertigt.bett hat Herr Schclhorn in den amœnitatibmrariis umständlich beschrieben, in »velchen auchchcq^rariones proprer quas minoritarum conveädifhabitumque rejecit, Nebst etlichen seiner Bliesthen. L. IkOFl. dlic.
LAMBERT (Jacob), ein Jesuit, von Mach» 1Burgund, lehrte die Rhetorik ni»d Philosoph^ 1 ^einen Prediger ab, war des Collegii zu Carps» 1 ^.und Vienne Reetor, schrieb im Frantzösische»» sa#phiam aulas sanctae; scientiam anima:; seien tu* 0tionis Christians, s. logicam christianam; s.rum scienriam moralem; de maternitate o lVl ^prserogativis illius, und starb den zo Dee. i 67 0/
SyJahr. W,d. AI.
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LAMBERT (Jacob), ein Jcsuite,gebohren1624, »var lange Confcsstrrius und Srkcchcre, N"te stets, und srarb zu Paris 24 May 1670. ; 0 ,ii5
in» Frantzösische»» von ihm rhesaururn commun
generalis, und bonum pauperen». AI.
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