Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2319-2320
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LAUTERBACH

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LAUTERBACH

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LAUTERBACH (Anton), der erste evangelischeperlntendens 5« Pirna, woselbst er 1539, 2;Jni. sei-ne erste Predigt hielte, war Lutheri guter Freund,,wurde in wichtigen Angelegenheiten der Kirche gc-braucht, wohnte 153; derKirchen-Disttationbey,undstarb plötzlich 1562, 18 Jul. VVi.

LA UTERBACH (Christian),fiel)eSchwcrdner(Joh,Dav.).

LAUTERBACH (Christian), ein lutherischer Pre-diger von Eutin in Wagrien, war anfangs 1695Mitarbeiter an der Vorstädter-Kirche zu Riga, 1697Pastor zu Holmhof, 1722 Diaconus an der Cathe--ral-Kirche, seit 1709 aber Pastor an der Peters-Kir-chezuRiga, und schrieb eine Erinnerung vvnGortfr.Arnolds Irrthum, die;u Riga wegen Einführungdes gregor. Lalendcrs entstandene Unruhen be-treffend, so in eines Anon. neuem Vorrath allerhandBücher Sect. II p. 144 sq. siehet; iugleichen Trauer-rede über den Tod Gustavi und Ulrici föniglieh-schwedischer Erb-priiryen. Alol.

LAUTERBACH (Erbarä), von Jauer aus Schle-sien, war erst an der Thomas-Schulen ;n LeipzigCon-Rector, hernach Pastor an der Michaelis-Kirchen zuZeitz, darauf Theologrä Doctor und Supenntendcnszu Naumburg, wie auch des fürstlichen säehnschsn Cvn-sistoni Assessor, schrieb Orar. in laustem Alanriti, undChristiani pnrni; Syllogem distputationum theologi-carum synostalium Je Quxstione: an imagines lintin teniplis recinendx? Miraculum augustanse con-stestionis in deutscher Sprache; Sacramentum roma-no-catholicum non Sacramentum, oder 3 PredigtenWider die ; Haupt-Irrthum der pabsilichen Lehre vomheiligen Abendniahle, l) Wider die Transstibstantia-tion, 2) Opfer Messe, und 3) den Kelch-Raub;Tract, de prxdestmarione; DÍÍÎ! de persona Christi;de oilicio Christi regio; de justisicatione hominispeccaroris corain Deo ; de AHnisterio ecclesiastico ;de tripustio solis paichali; Orac. de studiis philosto«phicis; Syntagma de prxcipuis stdei articulis; wie

auch Viel Predigten, und starb den 16 Decemb. 1649,im 80 Jahr. W, d.

LAUTERBACH (Johann), ein Philologtts, JCtUsund Poece, gebohren in der Oberlausitz zu Liebau1531, 16 Jun. legte sich auf die Humaniora,sonder-lich aber auf die Poesie, und hörte zu Wittenbergrnclanchth-rnem, welchen er so hoch achtete, daß ersagte, er sey ihm so viel als ein Kind seinem Vaterund Mutter schuldig; wolle auch kein Königreich da-für nehmen, daß er ihn habe hören und seines Unter-richtsgeniessenkönnen. Erwürbe 1553 Hofmeisterder jungen Grafen zu ^ohenlohe-vlcustcrn, daraufzu Oehringen, und 1567 zu Heilbron Rector. AnnoI5<;8 crontc ihn Paul Fabricniü, Mediciuä Doctorund Mathemat. Professor zu Wien, zum Poeten. Sei-ne Schrisiten sind Euigrammata de rebus gestis Fri-derici II, Danix Régis, libris 6; navKftTÛÍy, st poe-niatum Jub« VHÍ j Cichara cbristiana, latino-ger-

inanice; DifT. de originibus linguas germanicse ; ®

carminibus veterum Germanentum Opus bibliuruverstu elegiaco ; Satellitium chriftianum; com ® 3nefactio Saiomonis ad pietatem Ecclest. XII p 31 ^'phrasi reddita; (pvtriuffefpix-, Orat. metrica'de c®‘ aribus austriacis &c. Er starb 1593, u Dctobr-J 11 ’ fsoll sich zu Tode gekümmert haben, weil ihm diè Poe^sie nicht so gut als andern geflossen, welche ihn dwinue überwunden, wir Zuberus Eleg. part. I p-schreibt:

Te, Lauterbachi, Phcebus, non Parca neeabat:

Ne stuperareris carmine, causta fuit. ,

' Diese Nachrichten sind aus Laurerbachs eige>r-)amdiger Lcbcnk-Beschreibuug, wie auch HormolA 'gyrico, Lauterbaciiio disto genommen; welche bstrde in der Bibliothec zu Heilbron im Mauustrlp^liegen. .

LAU TERBACH (joh.). von Noscowitz, aus E

fürnehmen abclichen Familie in Meisten, gebohnum das Jahr 1550, (rudirte zu Meissen unterbricio, zu Wittenberg unter Mclanchthone undceeo, zu Leipzig unter Lamcrario, und wurde JWittenberg I.U.Doct. Er gieng >572 nach Feaoreich, nahm aber nach erfolgter Blut-Hochzeit, wFr.-Hotcinanno und Donello die Flucht uaci> 7 ^dekberg; worauf er nach Italien reiste. Sonst l! vte er das einsame Leben, blieb auf seinenund ergötzte sich auf denselben an der Poesie, dar>er sehr geübt war. Er schrieb Poe mata ; Tractas,de armis & literis steu prxcedeatia militis. & • n-F

ris ; Commentarium de belio contra Turcas Mpiensto; Principem christranum steu vitani Cn r!ni I ducisSaxonix; flebilem expugnationemßy^.tii; de origine & progrestb juris civilis procede optimo politix genere; diil! utrum bona e£t ^stiastica recte poílìdeantur a laicis; übersetz^ ^Jüan. Andres, Alauri olim, confusionem ste&*hometanx aus dem Italiänischen ins Latein, undte noch 1616. Die Umstände von seinem Leben c.er in seinen Poëtnatibus & reliquiis lustuum j u * ^lium, die in 4 1591 zu Wittenberg gedruckt wolhin und wieder selbst aufgezeichnet. Fr. - .y/

LAUTERBACH (Sam. Fnd.), gebohrM í“.f' ,*siadt in Groß-Pohlcn 1662 den Lo Oct. studl,Thoren, Breßlau und Wittenberg, ward, nachou^^einige Zeit imMagdeburgischcn informiret, 1 °»5 jditor der Schule zu Fraustadt, 1687 Daccalal ' (fund 1691 Pfarrer zu Nvhrsdorff. Bon dar*wieder nach Fraustadt zurück, ward 1702 ^tus und 1721 wircklicher Diaconus, folgendv LßPastor am Kripplein Christi uudJnspcctor

daselbst, worzu 1717 das Krcis-Scuiorat, uno ( y,

das General-Seniorat der evangelischen Kssss-..^eGroß-Pohlcn gekommen ; schrieb kleine fvaujm > fPest Lhromck der Jahre 1709 und I7l 2 /Jírú^städtisches Bion; pohllristch - ariarstschen ^ Unismum; pohlnische Chronist:; vitam, hc»

fata Vaier, Herbergen, dessen Predigten u e