Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2321-2322
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rzrr LAUTERBACH LAUTERBECK

Uiob er auch heraus geben wollen; Leich-Predtz-ken; Parentationes §cc. und starb 1728 den 4Pruff. Todes-Tempel.

LAU TERöACH (Ulrich Thoraas), ein SohnwolM.Adams, gebohrcn zu Tübingen ,654 den iMart. studirte und disputirte daselbst proLic.de con-dominio territorii cum iuperioritate territoriali con-juncto ; reiste hierauf in Franckreich, Italien, Deutsch-land, Holst und Engelland; Ward nach seiner Heini-kunst würtembergischer ObcrRath, folgends 1686Doctor Jinis, und 1698 Cammer-Gerichts-Assessorzu Speyer; vollendete und edirte seines Vaters Col-legiumPandectarem, und starb 1710 den 12 May.Maser erläutert. Wurtemberg.

LAUTERB ACH (YVolssgang; Adam), ein JCtus,Professor Illris zu Tübingen, würtembergischer ge-heimer Rath, und des Conststsrii zu Stutgard Dire-ktor, von Schlaitz in! Vogtlande, hat exercitationes29 concluiionum forensmnu Trait, de bonorum l'o-cietate conjugali ; diflferentias juris cornmunis êewürtembergici in criminalibus ; différencias juriscornmunis & electoralis saxonici ; Conclufiones ad

• ff. Iibros 50 theoretico-practicas; collegium theo-retico-pructicum in Pandectas in 2 Theilen ; re-solutionein L. sciendum est 15 st’, qui satisda-recoganturj, posuiones de miffione in poiTessio-nem, & creditorum pnelatione; Disserte. de co-lono partiario; de procuratore in rem luam; deju-ramento perhorrelcentiae; de inventario iueredi-tatisj.de legitimarione.per fubsequens matrimoni-um; de traniitione actionum ; de nominatione ; deprocuratore subíHtuto i de jure anrichreseos; deeonfiliis eorumque jure; de honorario tutore; dethesauris eorumque acquiiitione ; de assassiiiio; de

- syndicis; de confeffione ; de arrha; de donationemortis caufa; de astione injuriarum rccsntatoria;de voluntaria jurisdictione; de contractions inno-minatis; de Kre alienef, irisocietate conjugali con-tracto solvendo, vulgo Bezahlung derer in währen-der Ehe gemachten Schulden; de periculo rerumin socictatem conjugalern illatarum ; de collationedotis; de arbitris compromiffariis; de domiciliispauperum, u. a. m., welche in 3 Bänden zusammenâcbrtliít Werbe»; Consilia juridica tubingensia , die1732-36 tu 6Folianten herausgekommen ; de epi-stola; de sidejulsore indemniratis ; de.iingulari sra-trum jure; de testamentis heraus gehen lasse« , «ndist 1678, > 8 Aug. im 60 Jahre gestorben^ Das un-ter dessen Nahnren berühmte Compendium 'juris hatIsh. y ;c. Schütz aus seinem Mauuftript cdirt, wor-über hernach Srryck, Pagcnstecher, Titius,wol!en-bcc, L.lepperbcinund andere Anmeräuiigm geschrie-ben. H. \V, d.

LauteRBECK (Georg), ein Doctor Juris, ausBayern bürtig, war erst Stadt-Schreiber zu Naum-burg, hernach niansftldifther Cantzicr, und endlichculmbachiftlier Rath, starb 15781 und schrieb Regen-ten-Buch aus «lkcn und neuen Historien zusammen

LAUTER WALD LAUTIER r;Lr

gezogen, in 5 Büchern, nebst einer Verdeutschungder Rede des gnechKhcn Philosophé MusoniL; einGespräch von Auferziehung der fugend; diffecen-tiarum juris civilis & canonici Iibros 2, welche auchin Lonr. Rlttershufir 1668 zu Strafburg gedruck-ten viKerenriis juris stchcir; eiucu Tr. voll peinli-chen Fragen, in fol. ; Formular fàv einen Rath oderDiener an fürstlichen Höfen; item eine deutscheÜbersetzung der platonischen Lehre. Leb. 8H.

LAÜTERW ALD (Matthias), ein Philologtts, vonEidingeu bürtig, studirte auf des Markgrafen Al-brecht voir Preussen Kosten zu Witte«bcrg, kam 1549nach Königsberg, ward allda Professor Matheseos,bekam aber, weil er sich in die ostandristischcn Strei-tigkeiten mengte, 1550 stiucn Abschied, gieng auf Ko-sten des Marckgrafcst wieder nach Wsttrnberg, seineSkudia fortzusetzen, ward 1551 Pfarrer in der Schul-Pforte, und darauf Prediger zu Eperics in lst.'gar»,allwo er den Satz behauptender Mensch werde nichtdurch den Glauben allein, sondern auch durch dieZer-knirschnng und den neuen Gehorsam gerecht; auchdie Lehre, daß wir allein durch den Glauben gerechtwerden, ein Cioac des Antichrists nenncre. Er warso disputirsüchkig, daß Melauchrhon nach dessen To-de das Urtheil von ihm Mete: Matthias ó’áí’acs im-per mortuus, fomffis jam in cymba cum Charentedisputât. Man Hat von ihn! gegen Ostandern: fünfEchlusi-Gprüche gcstellcr und zu einem Grund ge-legt, seinen folgenden Schrrfftcn; Bedrucken: waszu halten sey von des erleuchten Herrn I). Joha»-nis Taulcri (seliger Gedächtniß) Offenbarung, Ent-zückung und Erleuchtung, samt seinen Fchriffkeir,die ohne ihre Schuld, die, itzigen entzückten Wesen-Dichter gantz verfinstert haben, daß sie noch eineandere irrigere Entzückung haben erdichten müssen.In den Unschuldigen Nachrichten 1742 steht cmBn'ef2tndr. Gstandcrs von Lauteewalds Irrthum. Hart.8 a 1 . Arnold.

de LAUTIER (Anna), eine Frau Von Champ-Bau-douin, zu Ende des 16 Eeculk, von Paris, war eineNeffe Philippi de Lautier, und Wittwe des Gros-lot, königlichen geheimen Raths, verstand das Lateinund die Humaniora, besonders aber die Mathema-tik wohl, und wüste so wohl in gebundener als un-gebundener Rede zu schreiben. Cr.

LAUTIER (Honorares Maria), ein frantzostftlserMedicus von Air, lebte in der Mitte des 17 Seculi,

. «nd schrieb einen Tractai de prodigio mcredibili,fœtu humane lapideo extra uterum triginta annosgestaro a foemina meslipontana, so zu 211" 1660 in4 gedruckt, auch nachmahls des Simbaldi Genean-thropiœ beygefüget worden. Li.

de LAUTIER (Philip.), cinfrantzöstscher Edelmann,aus Dauphine, ward Ober-Müntz-Jnspcctor zu Pa-ris, lebte noch 1584, über 60 Jahr alt, und schrieb(in schön Buch unter dem Titel: ö- valear des Mon-noyes, Cr. Ve.

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