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ingleichen Joh. Daniel Grubers commetcii episto-lici leibníciani tomus prodromus in 2 Theilen in 4heraus gekommen. Er hat auch Nizoüum de verisprincipiis & vera ratione philosophandi, ingleichêNanecdota de vira Alexandri VI papas ausBurchardiDiario ; Jo. Adlzreiteri 8c Andr. Brunneri annales boi-cos, und die Scriprores rerum brunswiceniium, in Z
Folianten heraus gegeben; mit Newtonm wegen Er/sindnng des Calculi differencialis, welche fit sich allebeyde zueigneten, einen Streit gekriegt, darinne unter/schicdenes geschrieben worden; und im-Manuscripteeinige Wercke von der allgemeinen Sprache, von Der/einigung der Religionen, von der Prädestination ge/gen Lurnete» hinterlassen. So machte er auch vielschöne Observationes tu betn Journal des favans, denÄctis eruditorum, den Nouvelles de larepubliquedes lettres, der hiffoire des ouvrages des savans, denMémoires de Trévoux, der Histoire critique de larepublique des lettres, der Europe savante, der Hi-stoire del'academie des sciences, dem Recueil de lit-térature, de philosophie & d’histoire, Fellers monu-«oientis ineditis, ben Mémoires de literature, UrtbbdtMiscellaneis berolinenfibus Lee. bekannt. Der Se/eretariusFelleraber ließ nachdessenTode 1718 Otiumhanoveranum drucken, welches aus lauter Leibnitia-nis bestehet. Es kamen auch nach seinenl Tode zweyBande zu Amsterdam, heraus, unter dem Titel: Re-cueil des diverses pieces fur la philosophie de Mr. Leib-niz &c. darinne die Streitschriften stehen, die zwi/scheu ihm, Herrn Llarc, und andern gewechselt worden.Endlich starb dieser grosse Gelehrte 1716 den i4Nov.plötzlich und unverheyrathet, da er knrtz vor seinemTode noch in Barclaji Argenide gelesen. AE. Hist.E, s. Nie. Jour.
LEiBNITZ (Johann Jacob), einTheologns von Ristselbach, war erst Diaconus zu Aktors, hernach zuNürnberg an der Jacobs /Kirchen Pastor, zuletzt auder Sebaldcr/Kirchen Ober/Prediger, iugleicheuBi/blivthecarius, und des Ministerii Senior, schrieb fi-guras pœnirenthe biblicas, oder biblische Buffdilder;memorabilia bibliothec/e norimbergenlis ; Zeichen/
' Inaugural / und Valet /Predigten, und starb deni May i68z, im 72 Jahre seines Alters, und 44 desMinisterii. W, d.
LEIBSCHüTZ (Salman), stehe Gedalia.
LEIGESTER, siehe Sidney (Alg.).
l-Eí CH (Johann Heinrich), ein geöoh-
ren 1720 den 6 Mart. zu Leipzig, trat in seiner Va/kerstadt 1738 seine akademischen Studien an, in wel/chen er nebst der Philosophie die Gottesgelahrheitalssein Hauptwerck, dabey aber dir Historie, Mathesinund morgen ländische, sonderlich arabische, Sprachentrieb, und 1740 Baccalaureus, 1741 aber Magisterward. Nachdem er sich 1746 durch die Hilf de vira
2 c rebus gestis Constantini Porphyrogeniti habilitirt
hatte, bemühete er sich, der akademischen Jugend mitnützlichen Vorlesungen über die griechischen und rö/mischen Alterthümer, die Universal/Historie,Kirchen/
Gelehrt. Ltxic. T, //.
LEICHTER rz?o
und Gelehrten / Geschichte, Erklärung griechischer undlateinischer Autornm claßieormn, der gelehrten Weltaber mit Echrifften ;n dienen. An. 1748. ward erzum öffentlichen ausserordentlichcn Lehrer in der Welt/Weisheit zuLeipzig, und 1749 zumMitgliede derAca/demie der Wissenschaften zu Bologna ernennet; wieer denn mit den grossen Beförderern der Wissenschaftten in Italien, den Cardinälen Paßionei und Gvirinifleißig correspondirte. Als 1750 ein ordentliches Lehr/Amt in der Leipziger philosophischen Facultät vacantworden, kam er zu dessen Besetzung zwar mit in Vor/schlag ; allein der frühzeitige Tod, welcher den 10 Maygedachten Jahres erfolgte, verhinderte es. SeineEchrifften sind: Gepriesenes Andencken von Erfin»düng VerBuchdruckerey; de origine 8c incrementistypographie lipfienlis liber singularis; Diatribadediptychis veterum, & de diptycho eminentiflimiQuirini; carmina sepulcralia ex anthologia MS.grec. epigramniatum delecta; diatribain Photii bi-bliothecam ; Conjlanlinum Porpbyrogennetam de csri-moniis aule constantinopolitane übersetzte er ütls demGriechischen ins Lateinische, und erleuterte ihn mitAnmerckungen, erlebte aber nicht das Ende des Ab/drucks. Au. 1748 gab er Fabri thesaurum mit seinenVerbesserungen und Vermehrungen heraus. Ausser/dem arbeitete er starck mit an den Actis eruditoruin,den Miscellaneis novis lipiienfibus, den gelehrten Aei/tungen re.
LEIGEINER (Eccard), ein Mkdicus, geboßren zuSaltzungcn in Thüringen den lg Jan. 1612, studirteaufdenSchnlen zuEisenach undCoburg, gicng i6;inach Straßburg, allwo er die Medicin zu seinnn.Hauptzweck erwehlte. Wiewoi nun seine Eltern, dieihn schon in seinem 12 Jahre nach einer überstände/neu schweren Franckheit dem Studio théologie» gc/widmet, mit dieser Entschliessung nicht zufrieden wa/ren, so willigten sie doch endlich darein, nachdem erihnen versprochen, die Theologie niemals gäntzlichbeyseite zu setzen. Nach diesem begab er sich i6z6nach Jena, um allda noch einige Zeit den berühmtenRollfinck zu hören, und ficng darauferstlich zuSvn/dershauseit, und ferner zu Nordhausen die Prapinan. An. 1640 erhielt er das Physicat zu Ordruff.Weil es ihm aber daselbst nicht gefiel, ward er zu Je/na 164; Doctor, und gicng sodann 1644 nach Erfurt,allwo er 1646 Professor Medicina unb'1658 Stadt/Physicus wurde. Er starb den 29 Aug. 1692, im 79Jahre seines Alters, uttd hat sich unter andern vor/nemlich durch seine Vorschlage von Verbesserung derSchulen und Universitäten, deren Mangel er durchseine sogenannte Analytic abzuhelfen vermeinte, de/kannt gemacht. Er war ein Feind von den Lchrsä/tzen des Eartesii und Heltnontu, suchte die voit Har/vcs beka 'Ut gemachte circulationem sanguinis in un/terschiedenen Tractaten zu widerlegen, gerieth mitPaulo Ammaniro, der von der Gewißheit der Medi/ein nicht zum besten gesprochen hatte, in Streit, ver-theidigte in seinen Exercitationibus de generationeKkkk kkk anima-